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600 000 / 200 000 nordwärts Multi-Cache

Hidden : 4/29/2023
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
4.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Von Norden bis Süden, von Ost bis nach West
Hab ich was dabei, das mich nie hängen lässt
Auch wenn sich das Chaos wie wild um mich dreht
Mein Herz ist mein Kompass und zeigt mir den Weg.

(Udo Lindenberg)

Die Schweizer Landeskoordinaten, mit CH1903 oder LV03 für «Landesvermessung 1903» abgekürzt, auch bezeichnet als Militärkoordinaten oder Swiss Grid, gehören zu einem Koordinatensystem, welches bei der amtliche Vermessung und auf vielen Karten der Schweiz verwendet wird.

Der Fundamentalpunkt für dieses Koordinatensystem ist die ehemalige Sternwarte in Bern, an deren Stelle sich heute das Gebäude für Exakte Wissenschaften der Universität Bern befindet. Seine Koordinaten in Metern sind im System der «Militärkoordinaten» festgelegt auf 600000 / 200000.

Heute wird folgendes Koordinatensystem in der Schweiz gebraucht:

Die offiziellen Koordinaten der Schweiz basieren auf dem Bezugsrahmen LV95 (Landesvermessung 1995) mit dem «Nullpunkt» in Bern. Dieser trägt die Koordinatenwerte E = 2'600'000 m (Ost) und N = 1'200'000 (Nord). Die Grundlagen der Landeskoordinaten wurden vor mehr als 100 Jahren geschaffen und Ende der 1990er Jahre erneuert.

Der «Nullpunkt» ist nicht gleich Null

Dieser Nullpunkt trägt aber nicht die Koordinatenwerte 0 m / 0 m, wie der Name vermuten liesse, sondern die Werte

E = 2'600'000 m (Ost) und N = 1'200'000 m (Nord)

Mit dieser Definition haben Koordinaten südlich und westlich von Bern keine negativen Zahlen. Verwechslungen zwischen Ost- und Nordwerten sind ebenfalls ausgeschlossen.

Für den Cachename und in der Beschreibung brauche ich die Schweizer Koordinaten nach CH1903, also 600 000 / 200 000.

 

Meine Challenge:

Ich wandere vom „Nullpunkt“ Bern in den vier Himmelsrichtungen Norden, Süden, Osten und Westen 50 km. (NW, SW, SE und NE sind später geplant)

Ich wandere oder radle in einem Korridor von einem Kilometer rechts und links der Leitkoordinate.

Die Waypoints suche ich in der Nähe (nicht mehr als 100m entfernt) der Leitkoordinate.

Der Final ist im Umkreis von 500m des Ziels versteckt.

Ich plane einen Bonus, sobald ich alle Multis publiziert habe. In jedem Final hat es eine Bonuszahl.

Wie ist deine Challenge, um die Dose zu loggen?

 

Auf dem Weg nach Norden:

Ich umrundete den „Nullpunkt“ und war enttäuscht, dass ich weder etwas sehen konnte noch dass ich darauf stehen konnte. Mein GPS stellte ich auf Schweizer Gitter und suchte einen Punkt zum Start, der genau auf der 600 000-Kordinate lag. Auf meinem GPS lese ich noch die alten Schweizer Koordinaten ab, also 600 000 / 200 000, so wie ich es früher in der Pfadi gelernt habe und auch noch bei einigen Mystery gebraucht werden.

Mein Ziel (600 000/250 000) erreichte ich in 5 Etappen:

Die erste Etappe war ein Sonntagsnachmittagsspaziergang, vom „Nullpunkt“ zu meiner Homebase in Münchenbuchsee. Höhepunkte waren der Blick auf Bern, der Spaziergang der Aare entlang mit dem Bremgartentunnel und der gemütliche Spaziergang nach Hause.

Die zweite Etappe radelten robar1 und ich mit dem Bike. Obschon ich die Strecke gut kenne, gab es unterwegs wieder einige Caches zu loggen. Bei der Waldhütte bei Posten 7 genossen wir den Frühling. Die Aare kann man auf zwei Arten überqueren: Die Brücke bei Arch (da ist man leider ausserhalb des 1km-Korridors) oder die Fähre bei Altreu. Wir haben die Brücke genommen, da wir uns mit den Fährzeiten nicht sicher waren, und sind nach dem Posten 10 noch nach Altreu gefahren. Die dort heimischen Störche beobachte ich immer wieder fasziniert. So haben wir den Jurasüdfuss erreicht.

Die nächsten drei Etappen über die Jurahöhen wanderte ich zu Fuss: Bettlach via Schauenburg nach Crémines, Crémines via Mont Raimeux nach Recolaine (Val Terbi) und Recolaine via Retemberg nach Liesberg. Ich glaube, sie sind für geübte Biker:innen auch mit dem Velo machbar.

Von Bettlach zur Schauenburg gibt es verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten. Ich habe den Weg gewählt, der ein bisschen mehr als 1km westlich der 600000-Koordinate liegt…. denn dort liegen noch ein paar Caches versteckt. Und Wandern ohne Käschen macht irgendwie keinen Sinn. Der Abstieg nach Subigerberg hat mir gut gefallen, und beim erneuten Aufstieg wurde die Aussicht aufs Thal immer schöner.

Über die Raimeux zu wandern ist einfach immer wieder schön! Weisse und violette Krokusse blühten, ein Fuchs jagte eine Maus und Gämsen rannten weg, als ich zu nahe kam. Ich kletterte auf den Mont Raimeux Turm und wanderte am Schluss durch die Thiergarten-Klus. Wie alle Etappen hat es auch hier eine ÖV-Möglichkeit (Bus), die mich bequem nach Hause brachte.

Auf die letzte Etappe freute ich mich sehr, da ich kurz vor dem Ziel die Löffelbergfluh entdeckte. Doch bevor ich den Aussichtspunkt mit Fahne geniessen konnte, überquerte ich noch dem Retemberg. Zu Beginn dieser Etappe wanderte ich ein paar Meter zu westlich, doch dann war alles wieder im grünen Bereich. Kurz vor dem Löffelberg traversierte ich eine Matte ohne eingezeichneten Weg abwärts. Da bin ich auf die Löffelbergfluh abgebogen. Da es dort jedoch keinen Weg mehr gibt und sie in einem Naturschultzgebiet ist, mache ich dort keinen Posten. Ich rate dir jedoch den dort versteckten Cache zu suchen, es lohnt sich. Zum Schluss habe ich noch ein Döschen mit Logbuch versteckt, das weniger als 500m von 600 000/250 000 entfernt ist.

Auf dem Bänkli auf der Löffelbergfluh, wenn du diesen lohnenswerter Abstecher machst, kannst du rechnen (ausser es windet zu stark):

N 47° 2 ((B + D + F + H + K + M + P + R + T + V + X + 1899)/1000)

E 007° 2 ((A + C + E + G + J + L + N + Q + S + U + W + Y + 190)/1000)

Ich wünsche dir viel Spass auf der 600000-Koordinate!

Zu den Waypoints: BWW = Buchstabenwert nach A = 1 / Z = 26

Additional Hints (Decrypt)

Sryfavfpur

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)