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Ritterstein 71: Am Holläenderklotz Wherigo Cache

Hidden : 5/11/2023
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:





Der Ritterstein Am Holläenderklotz (Ritterstein Nr. 71) befindet sich im mittleren Pfälzerwald an der Straße von Johanniskreuz nach Hermersbergerhof und Wilgartswiesen. Er steht rund 600 Meter nördlich des Luitpoldturms und rund zwei Kilometer nördlich von Hermersbergerhof. Der Ritterstein ist mittig auf einem Wanderparkplatz positioniert. Neben dem Ritterstein wächst eine knapp 20 Meter hohe Eiche. Die Inschrift lautet in der fehlerhaften Schreibweise „Holläender“.

Die erstmalige Aufstellung des Rittersteins erfolgte in den Jahren 1910 und 1912. In der Ur-Auflistung der Rittersteine in der Pfälzerwald-Zeitschrift des Verschönerungsvereins, dem Vorläufer des Pfälzerwald-Vereins, vom Juni 1912 wurde der Ritterstein aufgeführt. Dazu heißt es, „Holländerklotz = aus der Zeit der Stammholzflößerei im Pfälzerwald“.

Die heutige Inschrift weicht von der ursprünglichen in zweierlei Hinsicht ab. Hinzugefügt wurde das Beiwort „Am“. Außerdem beinhaltet die heutige Inschrift die fehlerhafte Schreibweise „Holläender“. Dies lässt vermuten, dass der Ritterstein vollständig erneuert bzw. nach altem Vorbild neu erstellt und aufgestellt wurde. Bereits Eitelmanns erste „neuzeitliche“ Rittersteinauflistung aus dem Jahr 1972 beinhaltet den Ritterstein mit der heutigen Inschrift „Am Holläenderklotz“, so dass das Alter des Rittersteins wohl in die Zeit zwischen 1912 und 1972 fällt.

Der inhaltliche Bezug der Inschrift verweist nicht auf die im Pfälzerwald einst allgegenwärtige Holztrift von rund einen Meter langen Brennholzscheiten, sondern auf die Holzflößerei ganzer Baumstämme, die unter der Bezeichnung Holländer oder Holländertannen zum Schiffbau verwendet wurden. Holländertannen waren besonders mächtige Tannen mit einer Länge von rund 18 bis zu etwa 33 Metern. Am dünneren Ende hatten sie einen Durchmesser von mindestens 50 Zentimetern.

Im 17. Jahrhundert, dem sog. goldenen Zeitalter der Niederlande als Seemacht, wurden Holländertannen im Schiffsbau, insbesondere für Schiffsmasten, aber auch im Städtebau (Pfähle für die Amsterdamer Grachten) verwendet. Hauptherkunftsgebiet war der Schwarzwald, aufgrund der Baumvorkommen, aber insbesondere aufgrund der idealen Flößmöglichkeit ganzer Baumstämme. Von den Schwarzwaldflüssen Kinzig und Murg wurden ganze Baumstämme zu Flößen gebunden über den Rhein in die Niederlande transportiert.

Im Pfälzerwald lag der Schwerpunkt des wassergebundenen Transportes von Holz aufgrund der ungleich kleineren und wasserärmeren Gewässerstruktur, im Vergleich zum Schwarzwald, auf der Holztrift (kleinere Stämme bis 1 Meter Länge). Über viele Jahrhunderte, insbesondere aber im 19. Jahrhundert, wurde Brennholz, das in rund einem Meter lange Scheite gesägt wurde, über die Bäche des Pfälzerwaldes in waldärmere flache Siedlungsschwerpunkte, vor allem die Rheinebene, getriftet.

Neben der Holztrift im Pfälzerwald gab es aber auch Nachfrage nach sogenannten „Holländertannen“. Eitelmann erwähnt, dass die Kaiserslauterer Chronik Einträge über den Verkauf von Holländerstämmen aufweise. Die Stämme wurden, wie im Schwarzwald, über den Rhein in Richtung Holland geflößt. Der Unterschied war allerdings, dass der Transportweg vom Pfälzerwald zum Rhein landseitig bewältigt werden musste. Das war ungleich aufwändiger als im Schwarzwald.

Quelle: KuLaDig


Um an die Koordinaten des Caches zu kommen, müsst ihr zunächst die Reverse-Cachebox herunterladen, bitte verwendet die neueste Version!

Zum Spielen der Cartridge dienen die folgenden Codes, die drei sechsstellige Zahlen ergeben müssen. Schaut euch dazu am Parkplatz um, ihr findet dort einen Anfahrpunkt für Rettungsfahrzeuge. Dessen Nummer sei ABCD-EFG.

Code 1 A[A-D]B[F-G][A/D][E-D]
Code 2 ED[A+D][E-C][D*D]G
Code 3 [F-D][B-A-C][C+F][C+G][A+C+D][B-C]

Am Finale sollte man schwindelfrei sein, es muss ein wenig geklettert werden. Eine Ausrüstung ist nicht erforderlich. Bitte benutzt auf dem Weg dorthin den Referenzpunkt N+4, E+15 bezogen auf die Finalkoordinaten.

Additional Hints (No hints available.)