Dies ist der vorletzte Stop unserer kleinen Börderunde
Naturräumliche Zuordnung
"Naturräumlich liegt die Soester Börde im Zentrum der Haupteinheit Hellwegbörden im Süden der Westfälischen Bucht. Da das Kernland der Hellwegbörden zwischen dem Haarstrang im Süden und der Lippetalung im Norden naturräumlich in Nord-Süd-Richtung in die steileren Ober- und die sanft zur Lippe abfallenden Unterbörden gegliedert wird, verteilt sich das historische Gebiet der Soester Börde entsprechend auf beide Über-Naturräume sowie in Randgebieten noch auf weitere.
Soester Oberbörde
Mit Soester Oberbörde wird die naturräumliche Teillandschaft der Oberbörden, ihrerseits Teil der Hellwegbörden, zwischen dem Kernstadtgebiet von Soest und dem Haarstrang bezeichnet.
Nördlich des Hellwegs reicht die Soester Oberbörde an der Nahtstelle zur Soester Unterbörde (s. u.) bis zu den Ortsteilen Ostönnerlinde, Enkesen, Paradiese und der Kernstadt sowie zum Kernort Bad Sassendorf nebst Lohne.
Im Nordosten reicht die Landschaft an der Nahtstelle zur Geseker Unterbörde bis zu den Erwitter Stadtteilen Schmerlecke und Seringhausen, die nicht Teil der historischen Soester Börde sind, im Osten und Südosten verläuft die Grenze östlich von Enkesen (im Klei) und Neuengeseke ziemlich exakt entlang der Gemeindegrenze Sassendorfs, wobei allerdings der Ortsteil Herringsen im äußersten Südosten ausgespart wird.
Die südliche Nahtstelle zum Haarstrang verläuft auf Soester Gebiet knapp südlich der Ortsteile Bergede, Deiringsen, Meiningsen sowie Epsingsen und entspricht so ziemlich genau der Südgrenze des Stadtgebiets, aus deren Süden nur Lendringsen knapp der Haar zugerechnet wird.
Auch die schmale Südwestgrenze zur Werl-Unnaer Börde verläuft, Röllingsen und Ostönnen knapp einschließend, nahe jener der Stadt.
Soester Unterbörde
Mit Soester Unterbörde wird die naturräumliche Teillandschaft der Unterbörden, ihrerseits Teil der Hellwegbörden bezeichnet, die sich nördlich und nordwestlich an die Soester Oberbörde anschließt (Grenzverlauf zur Letzteren siehe einen Abschnitt weiter oben).
Die Soester Unterbörde reicht nach Westen über das Gebiet der historischen Soester Börde hinaus und enthält in nördlicher Nachbarschaft zur Werl-Unnaer Börde die nördlichen Werler Ortsteile Budberg,Hilbeck (hier verläuft die schmale Grenze zum Kamener Flachwellenbad) und Sönnern, wobei die Kernstadt nur knapp ausgespart wird.
An der nordwestlichen Nahtstelle zu den Braamer Höhen, Teil des Kamener Hügellandes, liegt auf Werler Gemarkung neben Hilbeck und Sönnern auch der nordöstliche Ortsteil Niederbergstraße. Von hier zum sich südlich anschließenden Ortsteil Oberbergstraße zieht sich eine Engstelle des Naturraumes in Nord-Süd-Richtung. Weitere Randorte an der Nahtstelle zu den Braamer Höhen sind, auf Welverer Gebiet, Scheidingen, Ehningsen und Borgeln. Im Norden Soests folgt der Grenzverlauf bis nördlich des Ortsteils Ellingsen ziemlich exakt der Stadtgrenze.
Auch die nordöstliche Grenze zur Geseker Unterbörde folgt von Ellingsen aus nach Südosten über Thöningsen zunächst weitgehend der Stadtgrenze. Im äußersten Nordosten umfasst die Landschaft ferner den Bad Sassendorfer Ortsteil Heppen."
Quelle: Soester Börde – Wikipedia , abgerufen: 07.05.2023