Geschichte und Besonderheiten des Friedhofs Pankow XI (reloaded)
Der landeseigene Friedhof Pankow XI ist 4.389 m⊃2; groß und liegt im Ortsteil Buch, dem nördlichsten Ortsteil des Bezirks Pankow der Stadt Berlin und somit an der Grenze zu Brandenburg sowie an der Grenze zur Gemeinde Panketal im Süden des Landkreises Barnim. Näher beschrieben befindet sich der Friedhof südwestlich des Ausstichgeländes Röntgental und entlang des Vierecksweges an der Ecke Röbellweg. Erreichbar über die S-Bahn-Linie S2, ist dieser Friedhof der kleinste Friedhof des Bezirks Pankow.
Der Friedhof Pankow XI wurde als Alleequartierfriedhof angelegt, der sich durch seinen alten und üppigen Baumbestand auszeichnete. Der bereits 1985 wieder geschlossene Friedhof entstand um das Jahr 1900 für die westlich der Eisenbahnlinie gelegene Kolonie Buch, da sich der heutige Friedhof Pankow XII noch in der Planung befand. Eine Besonderheit dieses Koloniefriedhofes ist die Grabstätte der Schwiegereltern von Gustav Sabac el Cher, einem bekannten preußischen Militärmusiker.
Mit der Schließung des Friedhofs wurde auch die neu-gotische Feierhalle abgerissen. Die letzten Nutzungsrechte auf dem Friedhof Pankow XI liefen im Jahr 2011 aus, woraus sich die mögliche Folgenutzung als Park- und Wiesenfläche ab dem Jahr 2022 ergibt, da rechtlich eine Nachruhefrist von zehn Jahren geregelt ist.
Berühmte Gräber und Grabstätten auf dem Friedhof Pankow XI
Auf dem Friedhof Pankow XI befinden sich keine Grabstätten von berühmten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Berlin. Ein Eintrag in der Liste der Ehrengrabstätten des Landes Berlin existiert über den Friedhof Pankow XI nicht. Eine Besonderheit ist jedoch die Grabstätte der Schwiegereltern von Gustav Sabac el Cher, einem bekannten preußischen Militärmusiker.
Achtung, der Friedhof muss nicht betreten werden.