Die Schnapsbuche am Eingang "Stötzers Gründchen" . Hier stand Jahrhunderte Jahre lang die knorrige alte Schnapsbuche. Von Fuhrleuten und Wanderern wurde hier auf dem halben Weg zur Ebertswiese rast gemacht und oft ein Schnäpschen getrunken. So entstand der Name. Leider musste die Schnapsbuche - etwa 300-350 Jahre alt, 2019 aus Verkehrssicherheit, gefällt werden. Aus dem Stumpf wurde der Tisch gebaut. Die Reste des Stammes liegen mit einem Durchmesser von 1.70 Meter, am Hang daneben. Eine Blutbuche wurde bereits im Jahr 2002 als Nachfolge gepflanzt. Heute ist der verbliebene Stamm der alten gefällten Schnapsbuche ein großer Tisch zum verweilen.
SPITTERGRUND
Der wildromatische, mystisch, malerisch und geheimnisvoll wunderbar bewanderbare Spittergrund, ist eine von blumenreichen Auwiesen am Wegesrand, feuchten Hochstaudenfluren gebildete ebene Talsohle und teilweise von hohen Felswänden eingerahmt, an der „Spitter“ entlang führend.
Der Spittergrund, ist eines der idyllischen sieben Täler in welche das Bergstädtchen sanft eingebettet ist. Am Talende gelangt man zum Spitterfall einem natürlichen Wasserfall, mit seinen 19 m der größte natürliche Wasserfall Thüringens. Hier stürzt das Wasser aus dem Gebirgsbach Spitter in vier Kaskadenstufen die Felsen herab – ein faszinierendes Naturschauspiel.
Die Spitter ist ein etwa 6,5 km langer Bach bei Tambach-Dietharz. Sie entspringt mehreren Sumpfquellen im Bereich der Ebertswiese und durchfließt den Spittergrund und mündet in Tambach Dietharz in die Apfelstädt. Im Tal wächst der Straußenfarn, welcher in Deutschland vom Aussterben bedroht ist.
Es ist ein Naturschutzgebiet und ihr solltet euch dementsprechend verhalten. Die Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden!