Die Vorgängerkirche wurde ab 1050 erbaut und 1070 schließlich vom seligen Gundekar von Eichstätt geweiht. Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Darauf wurde 1657 das Bauwerk erneuert. Die heutige Chorturmkirche wurde von 1865 bis 1868 als einheitlicher Kirchenbau im Stil der Neogotik unter teilweiser Einbeziehung des spätgotischen Vorgängerbaus gebaut. Der Patron ist wie beim Vorgängerbau der Erzengel Michael. Das aus Sandstein bestehende Bauwerk besitzt einen Kirchturm mit Turmhelm, der mit farbig glasierten Ziegeln geschmückt ist. Die Friedhofsmauer, 1762 errichtet und im 19. Jahrhundert umgebaut, steht unter Denkmalschutz.
Ausstattung
Im Kircheninneren befindet sich ein spätgotischer Flügelaltar, der 1493 von Leo Stehelin geschaffen wurde, einem vermeintlichen Maler aus Pfofeld.[3][4] Er überstand den Dreißigjährigen Krieg ohne Schäden und besitzt vier bewegliche Flügel. Neben einer Statue des Erzengel Michael im Schrein und fränkisch-schwäbischer Tafelmalereien (um 1500), ist am Altar auch die Predella erwähnenswert. Letzteres zeigt die Brustbilder der heiligen Richard von Wessex, Willibald von Eichstätt, Wunibald und Walburga sowie zwei Wappen des Klosters Heidenheim.
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