Genfer See 1816 RIP
Die Cache-Serie „Genfer See 1816“ erzählt über 6 Stationen + Bonus-Mystery von einem Literaten-Sommer am Genfer See im Jahre 1816. In den, von Laudanum berauschten Orgien, hat Lord Byron einen Wettbewerb um die beste Gruselgeschichte ausgerufen. Das Resultat waren einige Werke der fantastischen Literatur und der Gothic Novel von Weltruhm.
Hierbei ist nicht nur die erste Vampirgeschichte entstanden – auch Frankenstein wurde hier geboren. Ein großes literarisches Erbe.
Diese Gothic-Cache-Serie wurde vor Jahren schon einmal in der Stellinger Schweiz in Hamburg installiert. Doch was dort immer gefehlt hat, war der See. Nun soll der Großensee Pate stehen für den Lac Léman – R.I.P. beschreibt die Neuauflage und steht im doppelten Sinne für „Reloaded in Paradise“.
Die Serie führt euch zu einigen sehenswerten Plätzen am Großensee. Die Länge der Route beträgt etwa 3 km. Wer die Tour in einer Seerunde absolvieren möchte, startet am besten am Parkplatz und folgt dem Seewanderweg am Westufer Richtung Norden. Es dauert zwar etwas bis zur ersten Station, aber so müsst ihr nicht hin und zurück laufen. Vom Final ist es dann auch nicht so weit zum Auto ;-) Alle Caches liegen am Seewanderweg. Es geht nirgends querfeldein, höchstens mal links oder rechts etwas rein.
An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass einige Stationen durchaus morbide gestaltet sind. Wer hier vielleicht etwas zarter besaitet ist oder Bedenken wegen seiner Kinder hat, kann gern vorher den Owner kontaktieren.
Am Genfer See wurden die Nächte kreativ gestaltet. So soll es auch hier sein. Die Beschäftigung mit den Inhalten (kleiner Tipp: Spielkarten lesen) sichert den Final-Zugang. Man sollte also etwas Zeit einplanen. Nix für Quicky-Logger. Die Serie endet mit einem ausgebauten Nachtcache.
3: CLAIRE CLAIRMONT – die schöne Muse
*27. April 1798 in England
+ 19. März 1879 in Florenz
Claire Clairmont war eine britische Erzieherin, Schriftstellerin und die Geliebte des Dichters Lord Byron. Sie war die uneheliche Tochter von Mary Jane Vial und Charles Clairmont. Als diese 1801 den verwitweten Philosophen und Dichter William Godwin heiratete, wuchs Claire mit zwei Stiefschwestern auf. Die eine war Mary Godwin.
Im Jahr 1812 nahm der Schriftsteller Percy Bysshe Shelley Briefkontakt zu William Godwin auf und begegnete bei ihm dessen Tochter Mary Godwin. Claire übermittelte fortan die Briefe zwischen dem jungen Paar. 1814 brannten Percy Shelley und Mary Godwin nach Europa durch, Marys Stiefschwester Claire begleitete sie.
Claire Clairmont erlangte Zugang zu dem Dichter Lord Byron. Zwischen den beiden kam es zu einer Liebesaffäre, bei der Claire Clairmont kurz vor Ende der Beziehung schwanger wurde. Da sie wusste, dass Byron sich im Sommer 1816 am Genfer See niederlassen wollte, überredete sie Mary und Percy, ihm dorthin zu folgen.
Claire brachte am 13. Januar 1817 in Bath eine Tochter zur Welt, die zunächst den Namen Alba erhielt. Auf Byrons Wunsch wurde das Mädchen in Clara Allegra umgetauft. Im Alter von 5 Jahren starb das Kind nach einer Typhus- oder Malariaerkrankung.
Claire Clairmont selbst wechselte oft den Wohnort, bis sie mit 80 Jahren in Florenz verstarb.
Inhalt:
Logbuch
Travelbug zur Weiterreise