Skip to content

Der Alpengarten EarthCache

Hidden : 6/16/2023
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Dieser EarthCache führt Dich in den Alpengarten von Pfronten-Steinach. Der Garten wurde mit Hilfe von Pfrontenern Bürgern, sowie der Bergwacht im Jahre 1954 ins Leben gerufen und umfasst mehr als 450 Pflanzenarten, darunter viele typische Pflanzen aus dem Alpenraum. Die botanischen Sehenswürdigkeiten werden ergänzt durch eine geologische Schauanlage (Schwerpunkt dieses EarthCaches) und eine große Naturkneippanlage.

Im Teil des Alpengartens an obiger Koordinate findest Du eine Steinsammlung von verschiedenen Gesteinen aus der Region. Jeder Stein ist einzelnen beschriftet ausgestellt. Gegenstand dieses EarthCaches sollen drei Steine sein, welche typische für die Region um Pfronten sind.
Der erste Stein ist ein Sandstein, welcher aus Pfronten-Röfleuten stammt. Dort entstand er während der Oberen Kreidezeit (sie begann vor etwa 135 Millionen Jahren (Ende des Jura) und endete vor etwa 65 Millionen Jahren). Sandstein ist ein klastisches Sedimentgestein mit einem Anteil von mindestens 50 % Sandkörnern, d.h. von Körnern, die nach der allgemeinen Definition der Korngröße Sand zwischen 0,063 und 2 mm groß sind. Die Sandkörner bestehen aus verschiedenen Mineralen, meistens jedoch aus Quarz.

Frage: Berühre die Oberfläche des Steins. Was fällt Dir in Bezug auf die Beschaffenheit des Steins auf? Ist sie eher weich oder hart? In der Nähe findest Du noch einen zweiten Sandstein aus Scheidbach. Wofür wurde er genutzt? Was sagt das über das Gestein aus?
Nummer Zwei ist Kalk aus dem Vilser Steinbruch. Der Vilser Kalk ist eine Formation der Nördlichen Kalkalpen, die während des Mitteljuras abgelagert wurde. Der Steinbruch erzählt etwas über die Geschichte der Landschaft hier. Ein Besuch dort ermöglicht, den Blick in den Berg und die verschiedenen Gesteine, welche dort abgebaut werden (der Vilser Kalk, welcher hier ausgestellt ist, ist nur einer davon). Neben ihm sieht man im Steinbruch den Hauptdolomit, welcher auf heißen Wattflächen, wie sie heute noch im Persischen Golf zu beobachten sind, entstand. "Unterhalb" des Hauptdolomit liegen die Gesteine der Tannheimer und Aptychenschichten. Derartige Ablagerungen bilden sich heute in sehr großen Meerestiefen, wie etwa im zentralen Pazifik. Ähnliche Gesteine, wie die Bunten Jurakalke, zu denen der attraktive Vilser Kalk gehört, entstehen heute unter ähnlichen Bedingungen vor der Ostküste Floridas. Im oberen Teil des Steinbruchs liegen mächtige Moränen des Lechgletschers, die beim Abbau durchschnitten wurden.

Frage: Vergleiche die Oberfläche mit dem Sandstein. Was fällt Dir auf?
Als drittes schaue Dir einmal die Breccie an, welche aus Pfronten-Kreuzegg stammt. Eine Breccie ist ein Gestein, das aus eckigen Gesteinstrümmern besteht, die durch eine feinkörnige Grundmasse verkittet sind. Brekzien sind ähnlich aufgebaut wie die Konglomerate, die jedoch im Unterschied zur Brekzie keine eckigen, sondern abgerundete Gesteine in einem Bindemittel einschließen. Die Breccie hier stammt aus dem Gebiet zwischen Pfronten und Füssen, wo das Fiyschgebirge durch die weite Füssener Bucht unterbrochen ist.

Frage: Aus wie vielen unterschiedlichen Gesteinsarten setzt sich die Breccie zusammen?

Additional Hints (No hints available.)