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Die Wasserbüffel von einem Nebenerwerbslandwirt aus Lütgeneder pflegen das Naturschutzgebiet „Echeler Bruch“, ein renaturiertes Niedermoor in der Warburger Börde. Die ruhigen Tiere mögen das feuchte Grünland mit den Wasserstellen und halten das Naturschutzgebiet zum Beispiel für seltene Wiesenvögel attraktiv.
Die Wasserbüffel gehen gern ins Wasser, denn die Haut der Büffel ist dicker als beim Hausrind, besitzt aber nur etwa ein Sechstel der Schweißdrüsen. Zur Abkühlung und zur Körperpflege suchen Büffel deshalb gerne Wasserstellen oder Suhlen auf. Kühle Temperaturen machen den Tieren hingegen wenig aus. Im Winter schützt ein langes Fell vor Auskühlung.
Ein Vorteil auf nassen Wiesen sind die harten und breit gespreizten Klauen, die den Tieren in sumpfigem Gelände einen sicheren Stand ermöglichen. Im feuchten Boden hinterlassen die Büffel dabei Trittsiegel, die anschließend von Amphibien als Minitümpel sowie von Heuschrecken und Libellen zur Eiablage genutzt werden.
Auf den 7,5 ha des Echeler Bruchs weiden die Tiere von Mai bis Oktober/November – je nach Wetter und Futtergrundlage. Im Winterhalbjahr sind die Tiere in einer Scheune mit angrenzendem Laufhof untergebracht.