Als es noch keine Kurfürsten, geschweige denn Könige, in Sachsen gab, existierte schon eine Urkunde, in der ein kleines Dörfchen hier im oberen Spitzgrund am Lockwitzbach mit ähnlich klingendem Namen genannt wird. Ein Jahrhundert später waren hier in der Nähe noch Bauerngehöfte, deren anfallender Mist in die Weinberge gebracht wurde. Vielleicht haben die Fuhrleute in der Mistschänke ein Bierchen getrunken? Wer weiß?
Wir haben jedenfalls ein Bierchen hier am Forsthaus, welches das einzige Gebäude der verbliebenen Wüstung ist, genossen, denn wir waren auch bei dem Event zum 600. Jahrestag hier. Der 10.Juni 2023 war genaugenommen eine Nachholung der Feier, die vor zwei Jahren wegen der Corona ausfiel.
Da die sächsischen Landesherren danach strebten, ihre Jagdgebiete immer weiter zu vergrößern, mußten die Bauern weichen und ein Förster erhielt hier seinen Sitz.
Wer genaueres dazu wissen möchte, sollte mal hier schauen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kreyern
Derzeit ist Marko Groß der Revierförster hier im Revier Moritzburg und hat mit seinem forstlichen Team dieses schöne Fest organisiert.
Wir sind nach vielen erlebnisreichen Stunden, wissender als zuvor, mit, wie kann es anders sein, der Idee eines Geocaches von hier bei den Gitarrenklängen der "Guitarreros" weggegangen.