Diesen Cache gab es in Neustrelitz unter GC6ZW3P und in Oranienburg, er wird hier in Neustrelitz wieder zum Leben erweckt.
P.S.: Achtung! Hier in diesem Cache ist nichts wie es sein sollte, irgentwie hat alles, das Teufelchen durcheinander gebracht.
Ah grrrr da kommt er schon wieder ......................
Hilfe !!! .........

Der Knoten und der Teufel
Es war einmal ein Geschichtenerzähler, der reiste von Ort zu Ort und von Stadt zu Stadt und erzählte überall seine Geschichten. So kam er eines Tages auch in die große Stadt und erzählte dort auf dem Marktplatz spannende Geschichten. Alle Leute hörten ihm zu. Immer, wenn er aufhören wollte, riefen sie: „Noch eine Geschichte, erzähl uns noch eine Geschichte.
Also erzählte der Geschichtenerzähler noch eine.
So eine wie die mit dem Knoten!
Der Knoten lag nicht mit anderen Knoten in einer Kiste. Er hing ganz allein an einen schönen Baum unter dem blauen Himmel und war sauer. Er war sauer, weil er keine Freunde hatte. Niemand wollte mit ihm zusammen sein und niemand wollte mit ihm spielen.
Je länger es dauerte, dass niemand mit ihm spielen wollte, desto trauriger wurde er. Zuletzt war er so traurig, dass es schon richtig schlimm war.
Eines Tages kam ein kleines rotes Teufelchen aus seinem Erdloch in den Wald gehüpft, sah den einsamen Knoten und ging zu ihm hin.
„Hallo, du da“, sagte es, „wie geht’s, wie steht’s?“
„Wer bist du?“ fragte der Knoten, denn er kannte keine kleinen roten Teufelchen aus Erdlöchern.
„Ich bin das kleine rote Teufelchen“, sagte das rote Teufelchen „und ich komme direkt aus einem tiefen Erdloch! Wer bist du?“
Es kannte nämlich keine Knoten.
„Ich bin ein Knoten“, sagte der Knoten.
„Ich bin vielleicht traurig“, sagte die Knoten ganz leise, „ weil ich keine Freunde habe, mit denen ich spielenkann!“
„Was ist traurig?“ fragte das kleine rote Teufelchen, denn es kannte sich mit Knoten gar nicht aus.
„Ich will es dir zeigen“, sagte der Knoten und weinte eine dicke Knotentrauerträne.
„Leck mal!“ sagte er.
Das kleine rote Teufelchen leckte die Träne ab und im gleichen Augenblick verzog es sein Gesicht, schüttelte sich wie wild, sprang hin und her und schrie:
„Igitt, igitt, igitt, das schmeckt ja fürchterlich. Das zieht mir ja den ganzen Mund zusammen.“
Und dann schüttelte es sich noch einmal.
Dem kleinen roten Teufelchen tat der Knoten leid. Aber er gefiel ihm auch sehr, weil er so schön wirr war.
Deshalb blieb es bei ihm im Wald.
Sie spielten den ganzen Tag zusammen.
Meistens spielten sie Verstecken. Zuerst versteckte sich der Knoten im Gras. Aber ein Zipfel schaute heraus und gleich hatte ihm, das kleine rote Teufelchen gefunden.
Dann versteckte sich das kleine rote Teufelchen im Gras. Aber der Knoten sah einen von seinen roten Füßen und hatte es gleich gefunden.
Gerne spielten sie auch Blindekuh. Ein kleines Zeitchen später spielten sie Bockspringen. Danach spielten sie Fangen. Der Knoten konnte schnell kullern. Das rote Teufelchen musste sich mächtig anstrengen, um ihn zu fangen. Das rote Teufelchen konnte nämlich auch schnell rennen. Der Knoten musste sich sehr anstrengen, um es zu kriegen. Am liebsten aber sprangen sie Purzelbäume, immer ein paar hintereinander. So schnell wie der Knoten war das Teufelchen nicht. Aber seine Purzelbäume sahen viel prächtiger aus.
Bis zum Abend.
Am Abend sagte das kleine rote Teufelchen zum Knoten: „Tschüs, jetzt muss ich wieder in mein Erdloch zurück zu den anderen kleinen Teufelchen. Tut mir leid!“
„Ach wie schade“, seufzte der Knoten, „kannst du nicht bei mir bleiben?“
„Nein, leider nicht, aber ich kann morgen wieder kommen“, meinte das kleine rote Teufelchen.
Die ganze Nacht lang musste der Knoten an das kleine rote Teufelchen denken.
Kaum war die Sonne aufgegangen, kam das kleine rote Teufelchen aus seinem Erdloch heraus und sprang in den Wald. Der Knoten freute sich sehr als es es sah.
Sie spielten den ganzen Tag miteinander. Und es war schön.
Am Abend meinte das kleine rote Teufelchen: „Du, Knoten, ich muss dir was sagen. Das Erdloch gefällt mir nicht mehr, ich bleibe bei dir im schönen Wald. Was sagst du dazu?“
Da weinte der Knoten vor lauter Glück eine Knotenfreudenträne und sagte zum Teufelchen: „Leck mal!“
Als das kleine rote Teufelchen sie ganz vorsichtig ableckte, rief es auf einmal:
„Deine Träne schmeckt ja ganz süß, hmmmm, ganz süß!“
Da lachte der Knoten und sagte: „Das kommt davon, dass wir jetzt Freunde sind. Wenn ich einen Freund gefunden habe, dann wird es mir ganz süß ums Herz.“
Das kleine rote Teufelchen und der Knoten blieben die besten Freunde.
Sie bauten sich mitten im Wald ein schönes weiches Nest und treiben ihre Späße.
Und wenn ihr mal an diesen Wald vorbei kommt und die beiden seht, dann klopft an und sagt ihnen einen schönen Gruß von mir.

!!!!! Mit der Anleitung werden ihr mindestens 15 min vor Ort für diesen Cache benötigen, ohne eventuell Tage. Zum Log möchte ich gern ein Foto des wieder zusammengebauten Knoten sehen (nach den Regel nicht verpflichtend). Schummeln wird bei diesem Cache nicht geduldet. Wenn es jemand trotz Anleitung nicht schaffen sollte, bitte mich dann darüber informieren. Denk daran die anderen Cacher wollen auch ihren Spaß daran haben. !!!!!

Hier kannst du dein Ergebnis checken, vielleicht findest du ja noch Info´s im Checker!
Wem der Cache gefallen hat, kann sich folgendes Banner in seinem Profil einbauen.

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