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Ardbinna #8: Die Lore am Ardbinnaweg - Kurzmulti Multi-Cache

Hidden : 7/5/2023
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Zuerst zum Cache

Es handelt sich um einen Kurzmulti, da die Tradidöschen an der Lore selbst, aufgrund der Wachsamkeit der hiesigen Nachbarschaft, nie lange überleben.

Vor Ort steht ein Informationsschild zur Ortsgeschichte.

Das Finale berechnet sich wie folgt:

N50°44.3×A-125
E006°25.0(B+C)

A für Nord: Der Buchstabenwortwert der Überschrift der Tafel (ohne vorangestellte Ziffer, die braucht ihr ja noch für Ost) entspricht A.

BC für Ost: Die einfache Quersumme der Zahlen auf der Tafel entspricht B und C, sprich: dazu dürft ihr alle Ziffern auf der Tafel addieren (Beispiel: Die Quersumme wäre 96, also wäre B=9 und C=6).

 

Zum Loggen steht optional auch ein open Logbook zu Verfügung. Bringt dafür bitte gerne ein Schiefertäfelchen mit eurem Nicknamen mit, alternativ geht auch ein anderer kleiner Stein mit eurem Alias. Gerne auch hübsch bemalt .

Für die ersten drei Finder befinden sich Schiefertafeln an den Zielkoords, nebst geeigneten Malutensilien.

 

Vielen Dank an heik01, die zuverlässig den Betatest übernommen hat!

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Gey

Der etwa 1800 Einwohner zählende Ort Gey in der Gemeinde Hürtgenwald hat in vielfacher Beziehung eine bewegte Vergangenheit. Er stellt in Bezug auf Denkmalpflege und Archäologie eine Besonderheit dar und ist deshalb ein Entdeckertipp der ArchaeoRegion Nordeifel. 

Gey liegt am Rand der Nordeifel. Holzreichtum, Blei- und Eisenerzlagerstätten sowie Schiefervorkommen in unmittelbarer Ortslage bildeten die Voraussetzungen für das Gedeihen des Ortes.

Die Weltgeschichte drang dreimal mit großen Verheerungen in den Ort ein: im Geldrischen Erbfolgestreit (16. Jh.), im Dreißigjährigen Krieg (17. Jh.) und im Zweiten Weltkrieg (20. Jh.). Jedes Mal litt die Zivilbevölkerung in hohem Maße, aber immer baute sie den Ort wieder auf, der seit der Einrichtung der Umgehungsstraße im Jahr 2010 zum friedlichen Verweilen einlädt.  

 

Schieferabbau

Es ist urkundlich belegt, dass Bürger aus Gey bereits 1507 im „Scheiffersberg in der Geyen“ im nahen Wehetal Schiefer ("Ley") abbauten, der als Dachschiefer in größere rheinische Städte geliefert und auf Rathäusern und Kirchen von "Leyendeckern" aus Gey und Großhau verbaut wurde. Vier Schieferbergmeister hatten ihren Sitz in Gey. Diese zogen vom abgebauten Schiefer den „Leyzehnt“ für den Landesherrn in Jülich ein.

Ab 1750 erlebte Gey vor allem durch seinen Schieferabbau einen vielfältigen Aufschwung.  Standorte von ehemals drei Brauereien und der heute noch exisiterende Bierkeller der 1744 erstmals erwähnten Brauerei „Em Bräues“ sind entlang des Ardbinnawegs gekennzeichnet.    

 

Bergbau 

Wirtschaftlich war der Hürtgenwald neben der Land- und Forstwirtschaft über Jahrhunderte vor allem durch den Bergbau geprägt. Der Silber und Erzabbau führte vor allem in Simonskall im Kalltal zu einer frühen Industrie. Die zur Verhüttung benötigte Holzkohle wurde durch Köhler gewonnen. Schaumeiler verdeutlichen diese Methode der Kohlegewinnung noch heute im Kalltal.

Auch das Wehebachtal wurde zum Abbau von Erz, aber vor allem Schiefer genutzt. So blicken auch die Orte Hürtgen und Großhau auf eine Bergbaugeschichte zurück.  

Der Wald litt jedoch unter dem rücksichtlosen Raubbau der Industrie, im 17. Jahrhundert lagen die Mischwaldbestände des Hürtgenwaldes daher größtensteils brach. Erst den Preußen gelang eine Wiederaufforstung der Wälder druch Fichtenbestände, weswegen die Fichte im Volksmund lange Zeit "Prößeboom" (Preußenbaum) genannt wurde. 

Mit Einsetzen der Industrialisierung war der kleinteilige Bergbau dann nicht mehr rentabel und verschwand aus dem Hürtgenwald. Einige Stollen wurden jedoch im Zuge der Autarkiebestrebungen des Dritten Reichs reaktiviert - natürlich rote Zahlen schreibend und zur enormen Verschuldung Hitlerdeutschlands beitragend. Nach dem Krieg wurde zuletzt am "Maubacher Bleiberg" im Ortsteil Horm Erzabbau betrieben.       

 

Quellen: Rureifel-Tourismus e. V. , Gemeinde Hürtgenwald

 

 

Ihr befindet euch teilweise im Naturschutzgebiet. Verlasst dort die Wege nicht und verhaltet euch angepasst.

Additional Hints (Decrypt)

Qraxg na qra Ybt-Fgrva zvg rherz TP-Anzra! Nz Orfgra iba uvagra na qra Onhz urenagergra, vz teüara Mvzzre. Refg hagra, qnaa bora...bqre hztrxrueg.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)