Westlich von Ötigheim gibt es einige Auenwälder und Feuchtwiesen, die zum Naturschutzgebiet erklärt wurden. Geprägt werden diese Ökosysteme vom Federbach. Früher war der Bach weit verzweigt, wurde aber für die Nutzung durch den Menschen – zum Beispiel durch Wassermühlen – ausgebaut. Seit fast zwanzig Jahren bemüht sich der Naturschutzverein VUL in Ötigheim, diese Veränderungen wieder rückgängig zu machen.
Dabei konzentrieren sie sich auch auf die Gräben, die mit dem Federbach verbunden sind: den Haftgraben und den Stinkgraben.
Der Stinkgraben wird jedoch nicht vom Federbach gespeist, sondern er kommt am Segelflugplatz an der Baldenau aus dem Rastatter Untergrund hervor und mündet im Haftgraben. Angeblich konnte der Freiheitskämpfer Carl Schurz den Stinkgraben während der Badischen Revolution 1849 als Fluchtweg nutzen. Eigentlich diente der Graben damals allerdings als Abwasserkanal.
Ob daher wohl der Name stammt? Zumindest heutzutage ist davon nichts mehr zu merken, denn der Graben sieht aus wie ein stinknormaler Bachlauf im Wald. Allerdings solltest du, je nach Witterung, damit rechnen dass du nasse oder zumindest ziemlich schmutzige Füße bekommst. Bei sehr hohem Wasserstand empfehle ich Badekleidung und ein Handtuch (oder eine Wathose). Der Cachetitel ist hier nämlich Programm: Der Tradi liegt nicht am Stinkgraben, sondern mitten darin!
Wenn du vor Ort bist, wirst du sehen, wo genau du suchen musst. ;)

schmutzige Füße nasse Füße
Falls ihr den Cache wegen des Wasserstands nicht gesucht habt, schreibt gerne eine Note dazu statt eines DNFs. Solltet ihr den Cache trotz Suche nicht finden, freue ich mich natürlich über einen aussagekräftigen DNF-Log.
Der Petling ist festgebunden und sollte es auch bleiben. Macht bitte zum Loggen keine Knoten auf.
Viel Spaß beim Suchen!
Achtung: Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet. Bitte verlasst den Weg nur am Finale - wohin es dann geht, sollte klar sein. Den Wald müsst ihr zu keiner Zeit betreten!
Dieser Cache ist im Rahmen der Projekttage am Tulla-Gymnasium entstanden.