Skip to content

🩖👣 DinosaurierfĂ€hrten in Hamburg EarthCache

Hidden : 7/22/2023
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


DinosaurierfÀhrten in Hamburg

- Versteinerte Fußspuren des Iguanodon

Einleitung

Im Institut der Geologie der UniversitĂ€t Hamburg gibt es eine Geologisch-PalĂ€ontologische Sammlung, die den Studierenden und der Öffentlichkeit kostenfrei zu den Öffnungszeiten (Montag bis Freitag: 10 - 17 Uhr, An gesetzlichen Feiertagen geschlossen) zugĂ€nglich ist. Einige Exponate dieser Sammlungen besitzen große nationale oder sogar internationale Bedeutung. Sie tragen zu einem grundlegenden VerstĂ€ndnis der ZusammenhĂ€nge zwischen geologischen Prozessen, KlimaĂ€nderungen, Evolution und der Entwicklung der Artenvielfalt bei, insbesondere fĂŒr den europĂ€ischen Raum bei. Viele dieser geologischen Besonderheit sind so selten, dass man sie in einer natĂŒrlichen Umgebung nur schwer finden und untersuchen kann. Neben Fossilien stellt eine Blitzröhre ebenso ein PhĂ€nomen dar, wie die Sandsteinplatte mit FußabdrĂŒcken von Dinosauriern, die nun nĂ€her beschrieben werden soll.

Bildliche Darstellung eines Iguanodon (Infotafel vor Ort)

Wie fossile DinosaurierabdrĂŒcke entstehen

Im Foyer (EG), gegenĂŒber der Information (nicht in den AusstellungsrĂ€umen) findet ihr eine gut 2x3m große Gesteinsplatte aus Oberkirchener Sandstein (ca. 137-140 Mio. Jahre alt), welcher besonders Verwitterungsresistenz ist. Auf diesem sind 23 AbdrĂŒcke aus sechs Tritt-Serien, des bis zu zehn Meter langen Dinosaurier Iguanodon (Leguanzahn) zu finden. Das gehĂ€ufte Auftreten dieser Fußspuren zeigt, dass die Tiere in Gruppen wanderten bzw. zusammenlebten. Neben den Fußspuren lassen sich noch Wellenrippel entdecken. Der kĂŒstennahe Ablagerungsraum dieses Sandsteins wird auch „Wealden“ genannt und erstreckte sich wĂ€hrend der unteren Kreidezeit von England ĂŒber Belgien bis nach Niedersachsen. Pflanzenfunde aus der Umgebung, wie Schachtelhalme, Baumfarne und Araukarien, lassen auf ein feuchtwarmes, subtropisches Klima schließen. Auch sie geben Aufschluss ĂŒber das Leben und das Verhalten der Dinosaurier.

Die meisten fossilen Spuren lassen sich in Gesteinen finden, die damals einen Meeresgrund bildeten. Das liegt daran, dass Körper bzw. abgestorbene Pflanzen dort seltener als an Land verwest sind. Sie wurden mit Sedimenten ĂŒberlagert und so erst vor Verwesung durch Bakterien geschĂŒtzt, dann konserviert und spĂ€ter „versteinert“. Die Entstehung von fossilen Spuren findet Ă€hnlich statt. Die FußabdrĂŒcke der Dinosaurier entstanden im Sand an einem Ufer, welches teilweise unter flacher Wasserabdeckung lag. Im flachen Wasser wurde in diesen so entstandenen Hohlformen sandiges oder toniges Material eingeschwemmt. Im Zuge der Diagenese verfestigte sich der sandige Schlamm zu Sandstein.


Entstehung von FĂ€hrtenplatten im Sandstein (aus Lehmann 1978)

 

Begebt euch an die angegebenen Koordinaten Im Foyer, gegenĂŒber der Information und betrachtet die Sandsteinplatte. Beantwortet dann anhand eurer Beobachtungen die folgenden Fragen und schickt uns hier die Antworten.
 

1.    Wie stellen sich die SaurierfÀhrten dar? Handelt es sich um einen Negativ- oder Positivabdruck (sind sie eine Vertiefung oder plastisch)?

2.   Wie viele „Zehen“ hatte dieser Saurier und wie groß sind die Fußspuren?

3.  Woraus kann man den RĂŒckschluss ziehen, dass es sich um einen kĂŒstennahen Ablagerungsraum handelt?

4.   Woran kann man erkennen, dass es sich um mehrere Tiere gehandelt hat?

5.    Stelle Vermutungen an, wie das Wetter an dem Tag war, als die Dinos ihre AbdrĂŒcke hinterließen. BegrĂŒnde deine Theorie!

 

Quellen / Bilder / weitergehende Informationen:
Bilder: Nine&Dido
Murawski / Meyer: Geologisches Wörterbuch
Infotafel vor Ort
https://de.wikipedia.org/wiki/Fossil
https://de.wikipedia.org/wiki/Fossilisation

 

Happy Hunting wĂŒnschen

Additional Hints (No hints available.)