[Notiz: Dieser Cache wird derzeit von einem anderen player mit dem Nickname PedroAlCabral sabotiert. Er hat die Originaldose entfernt und droht damit, auch weitere, neu gelegte Dosen zu entfernen. Er wurde bereits von mir und auch von weiteren Nutzer*innen beim Headquarter gemeldet. Wenn ihr mit helfen wollt, unsere solidarische Community vor solchen playern zu schützen, meldet auch ihr ihn über diesen Link:
https://www.geocaching.com/help/index.php?pg=request
(Punkt 16: "Geocacher Disagreement")
Die Meldung ist auf Deutsch und Englisch möglich.]
An den angegebenen Koordinaten findet ihr eine Bronze Skulptur der Hamburger Künstlerin Frauke Wehberg. Sie trägt den liebevollen Namen "Postliesl" und wurde 1984 vor der ehemaligen Postfiliale in der Hoheluftchausee 18 - 26 aufgestellt.
Seit sie 2005 Bauarbeiten weichen musste und im Lager eines Handwerkers unterkam, gab es Bemühungen des "Quartier Hoheluft e.V.", die bronzene Briefträgerin wieder an ihren ursprünglichen Platz zurück zu bringen. Dieses Vorhaben gelang 2010 mithilfe von Geldern des Bezirksamt Nord.
Doch auch in der jüngeren Geschichte wird Postliesl Beachtung geschenkt: Als ihre Postfiliale 2020 überraschend geschlossen wurde, bekam sie ein Protestplakat umgehangen, durch welches viele Anwohner und Anwohnerinnen überhaupt erst auf die Schließung der Postfiliale hingewiesen wurden. Eine Petition für den Erhalt blieb erfolglos. Doch Postliesl ist geblieben und befördert nun einen kleinen und feinen Cache, welcher hoffentlich viele Cacher und Cacherinnen erfreuen wird.
Die Suche wird sich sicherlich nach Ladenschlusszeiten am entspanntesten gestalten, aber geschickte Cacherinnen und Cacher vermögen vielleicht auch eine Bergung bei vollem Betrieb. Viel Spaß beim Suchen und passt auf die Shopping- und Sandwich-Muggel auf.
Hier noch ein paar Infos zur Künstlerin:
Frauke Wehberg wurde 1940 in Hamburg geboren. Sie besuchte von 1956 - 1958 die Meisterschule für Mode in Hamburg und von 1958 - 1963 studierte sie Typographie und Malerei an der HfbK in Hamburg. 1982 gewann sie den Kulturpreis der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Weitere Arbeiten im öffentlichen Raum können in Kiel, Rendsburg, Neumünster und Bad Segeberg betrachtet werden. Heute lebt sie in Hamfelde bei Schwarzenbek.