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Altes Wasserhäuschen Oberstadtfeld Traditional Cache

Hidden : 8/18/2023
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Das Alte Wasserhäuschen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. 2005/06 wurde der neue Hochbehälter, etwas oberhalb deines aktuellen Standorts, errichtet. Zur Geschichte findet sich ein Kapitel in der Dorfchronik von Oberstadtfeld, das auf Informationen aus den Archiven der Verbandsgemeinde Daun beruht. Dazu bei Interesse später mehr. Wer ein bisschen Zeit mitbringt, kann gut an der Kirche parken, ansonsten an der Einfahrt zum Hochbehälter. Dieser Weg ist allerdings nicht befestigt.

 

Ich habe das Versteck jedoch aus anderen Gründen ausgewählt: das alte Gemäuer mit den vielen großen Bäumen und Büschen war für uns als Kinder ein himmlischer Ort zum Toben und Klettern. Damals trafen wir uns dort fürs Versteckspiel und um von oben die Welt zu beobachten. Auch meine Kinder hatten das Glück, dass noch kein Zaun errichtet war. Wenn sie "in Ferien" bei der Stadtfelder Oma waren, spielten sie wie all die Dorfkinder vor ihnen Verstecken und bauten Höhlen mit ihrem Patenonkel. Heute ist das Gelände umzäunt, und deshalb ist es mein persönlicher LP ;-). Es ist jedoch NICHT ERLAUBT, dieses Hindernis zu überwinden. Das schwarze Kästchen mit dem Logbuch lässt sich problemlos von draußen ergreifen!

Wer mag, kann sich nun noch ein wenig mit Stodtfelder Geschichte befassen:

Ende des 19. Jahrhunderts beruhte die Wasserversorgung in Oberstadtfeld auf alten, seit Jahrhunderten benutzten Brunnen. 1872 wurde erstmals über eine Wasserleitung beraten, die ausreichend Wasser für vier Brunnen liefern sollte. 1884 wurde die Leitung fertiggestellt. Mit ihr wurden 2 Ausläufe versorgt. 2 weitere, ältere Brunnen blieben bestehen, ein Brandweiher konnte ggfls. angelegt werden. Ein dritter Wasserauslauf in der Dorfmitte wurde mehrmals verworfen. Zunächst wurde 1902 das Geld für die Dorfschule benötigt. Später wurde das Wasser im Brunnen untersucht und als verunreinigt befunden. Einsickernde Jauche hat das Wasser ungenießbar gemacht, "da kaum ein Dungstätte den baupolizeilichen Bestimmungen entspricht".

1908 begannen dann die Überlegungen zu einer zentralen Wasserleitung mit Hausanschlüssen. Die bereits genutzte Quelle "Auf Kopp" wurde vom Königlichen Kreisarzt untersucht und als vorzüglich geeignet befunden. Sie erbrachte 43 cbm/Tag. Damals ging man bei 400 Einwohnern von 30 cbm/Tag aus - somit war die Quelle bestens geeignet, die "80 Haushalte mit insgesamt 392 Einwohnern ... 7 Pferden, 110 Stück Kleinvieh und 350 Stück Rindvieh" zu versorgen. Nachdem eine Reihe von Anträgen, Gutachten und anderen Schriftstücken an Behörden verschickt, zurückgeschickt und bearbeitet worden waren - es war damals nicht anders, als es heute ist - wurde 1911 der Hochbehälter mit 2 Kammern und einem Fassungsvermögen von 80 cbm errichtet (im Übrigen hatte sich auch der Bau der Leitung und des Wasserhäuschens von den ursprünglich geplanten 19.800 Mark auf 26.000 Mark erhöht...) und 1912 in Betrieb genommen. Nach und nach wurden die Haushalte an die Hauptleitung angeschlossen. Schon 1935 wurde wegen des steigenden Wasserbedarfs eine weitere Quelle angeschlossen, 1955 eine dritte an anderer Stelle erschlossen und mit dem bestehende Leitungsnetz verbunden. 1960 wurde das Hauptrohrnetz erneuert, 1975 wurde die Wasserversorgung von den Ortsgemeinden auf die VGs übertragen. Die Leitungen der einzelnen Dörfer wurden miteinander vernetzt, um eine gleichmäßige Versorgung sicherzustellen.

(Aus "1000 Jahre Oberstadtfeld/Vulkaneifel 1016-2016, S.130-137)

 

Additional Hints (Decrypt)

Zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)