Die ersten Nachweise einer Besiedlung des Gebietes stammen aus der Jungsteinzeit. Die erste urkundliche Erwähnung Ammendorfs erfolgte 1214 im Urkundenbuch der Stadt Halle. Ein gleichnamiges Adelsgeschlecht „von Ammendorf“ entstammte dem Ort.
Ammendorf, Beesen und die Nachbarorte Burg in der Aue und Planena lagen im südlichsten Teil des zum Erzstift Magdeburg gehörigen Saalkreises. Während Burg in der Aue unter der Verwaltung des Amts Giebichenstein stand, gehörten Ammendorf, Beesen und Planena zum Besitz der Theologischen Fakultät in Halle. Zur Gerichtsbarkeit des Ritterguts Beesen gehörten u. a. die Orte Ammendorf, Peißen (bei Hohenthurm), Pritschöna und Wesenitz. 1680 kamen die Orte an der Grenze zum kursächsischen Amt Merseburg mit dem Saalkreis zum Herzogtum Magdeburg unter brandenburg-preußischer Herrschaft.
Mit dem Frieden von Tilsit wurden die vier Orte im Jahr 1807 dem Königreich Westphalen angegliedert und dem Distrikt Halle im Departement der Saale zugeordnet. Sie kamen zum Kanton Glaucha. Nach der Niederlage Napoleons und dem Ende des Königreichs Westphalen befreiten die verbündeten Gegner Napoleons Anfang Oktober 1813 den Saalkreis. Bei der politischen Neuordnung nach dem Wiener Kongress 1815 wurden Ammendorf, Beesen, Planena und Burg im Jahr 1816 dem Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen angeschlossen und dem Saalkreis zugeordnet.
Am 1. April 1917 wurde Beesen nach Ammendorf eingemeindet. Am 1. Mai 1920 folgte Planena und am 1. Juni 1920 Burg in der Aue. Ammendorf erhielt am 15. Dezember 1937 das Stadtrecht, das der Ort bis zur Eingemeindung nach Halle am 1. Juli 1950 behielt.
Nun zum Cache, dieser gehört zu einer Reihe von weiteren die wir nach und nach in Ammendorf verteilen.
Viel spaß beim suchen :)
Es muss nicht geklettert werden! Es müssen keine Wege verlassen werden!