WICHTIG: Der Cache befindet sich in einem Naturschutzgebiet.
Die Bewilligungen der zuständigen Behörden zum Platzieren eines Geocache an den angegebenen Koordinaten liegen vor.
Bitte verlasst die angelegten Wege nicht. Bitte respektiert die Natur und die archäologische Besonderheit Ruine Wartenberg.
Die Ruine darf bei der Suche keinesfalls beschädigt werden, das Klettern auf die Mauern ist ausdrücklich verboten!
Die Hintere Wartenberg liegt auf dem südlichsten Sporn des Wartenberges, ist auf drei Seiten durch eine felsige Böschung und im Norden durch einen Halsgrabemn geschützt.
Ein langgestreckter Bering umgab die im 13. Jahrhundert erbaute Burg. Im südlichen Bereich befinden sich die Überreste eines Wohntraktes, der direkt in die hohe Umfassungsmauer einbezogen war. Im Norden steht ein massiver, heute noch neun Meter hoher Rundturm mit einer Mauerstärke von 1,8 m und einem Durchmesser von 6,2 m. 1901 wurde der Turm restauriert, mit einem überdachten Holzaufbau ergänzt und dient seither als Aussichtsturm.
Das heutige Burgtor in der noch stehenden Mauer an der Ostseite ist nicht historisch belegt: Eine Bresche in der Mauer wurde bei der Restauration als Ort des ehemaligen Burgtores interpretiert und das Torgewände dann nach eigenen Ideen nachgebaut.
Geschichte
Die hintere Burg gelangte spätestens um 1296 als Lehen an die Herren von Eptingen-Madeln, die sich zu dem Zeitpunkt nach der Burg benannten. 1379 kam die Burg -- jetzt als Lehen des Habsburger Hauses Österreich -- an Petermann Sevogel und seine Nachkommen im 15. Jahrhundert. In dieser Zeit wurde die Burg bereits aufgegeben. Erbweise gelangte sie dann an den Luzerner Schultheissen Jakob von Hertenstein, der sie -- bzw. die damit verbundenen Güter und Rechte -- später an die St. Georgenkirche in Rümlingen übergab. Im 16. Jahrhundert konnte die Stadt Basel die hintere Wartenberg von ihr erwerben.