
South of the island on which Elizabeth Castle stands today is Hermitage Rock. The breakwater was built in 1887 as a connection to Hermitage Rock. Previously, this was a separate island, separated from the castle by a channel through which the waves broke with such force that it was called "Hell's Gate". In the 12th century, the small oratory, now called the Hermitage, was built on the rock and became a place of pilgrimage. However, this place is not only interesting from a historical but also a geological point of view. It is also worth taking a closer look at the rock from which this cliff is made. This rock is breccia.
Please note: Hermitage Rock is only accessible at low tide.
The name breccia, derived from the Italian breccia for rubble, refers to the composition or appearance of the rock, which is made up of rock debris. A breccia consists of sharp-edged or poorly rounded fragments that are connected by a binding agent.
Classification of breccias
Breccias are categorised according to their origin, e.g. sedimentary, volcanic, diagenetic, tectonic and impact breccias. Breccias are usually referred to as sedimentary rocks that consist of angular fragments (clasts) of different sizes and compositions over 2 mm and are embedded in different matrices. The angularity indicates that it was formed close to its area of origin and that very little transport and abrasion has taken place, such as in the case of scree or collapse deposits. However, only some of the breccias found in the terrain are genuine sedimentary rocks. They are rather rare because even a short transport rounds the edges of the fragments and then conglomerates are formed. A breccia must form practically directly where the fragments are formed. Such angular rock debris can be formed, for example, by frost blasting in high mountains or strong temperature fluctuations in deserts. Movements in the bedrock, in which rocks are crushed and broken up, also create zones full of fragments that can be cemented together to form a breccia. However, these are tectonic breccias and not sedimentary rocks in the true sense of the word, and the name is also used to describe explosive volcanic pyroclastic deposits
As with the edge-grounded counterpart conglomerate, the colour of breccias varies and depends on the rocks and minerals that are connected to each other - mainly reddish and grey breccias appear.
The fragment size of breccias exceeds two millimetres, rocks with angular clasts of smaller size are called microbreccia, fragment sizes over 50 centimetres are called megabreccia.
If the fragments consist of only one type of rock, the breccia is monomictic; if there are different types, it is polymictic.
The formation of volcanic breccias
The rock face you see here is made of volcanic breccia. During the Tertiary period, around 65 million years ago, the Channel Islands were affected by volcanism, which contributed to the formation of the islands with their current rock types.
Volcanic breccias are formed by the pressurising effect of rising foreign magma or volcanic activity. When magma rises, conflicts regularly occur because older rocks are in the way of the rising magma. When the magma wins, the older bedrock is broken up and its angular fragments are absorbed by the fresh melt. The result is an intrusive breccia (intrusive = "penetrating"). Of course, this process has nothing to do with sedimentation, but these breccias are also impressive rocks, especially when you see them on larger surfaces like here.
Despite all the differences in formation and therefore composition, all breccias have in common that they are "repair" rocks, so to speak: They are formed by cementing rock fragments together to form a new solid rock formation.
Breccias therefore give us visual impressions of sometimes violent movement events in or on our earth.
Take a close look at the rock and the rock it is made of and then answer the following questions before logging:
1. Describe the matrix and the fragments it contains in terms of their colour, surface and grain size!
2. Is the rock a monomict or polymict breccia?
3. Are all fragments about the same size or are there parts of a microbreccia or megabreccia?
4. Take a photo of yourself or a personal object at the small oratory and attach it to your log!
Send me an email with your answers! After sending the answers you can log right away. If something is wrong, I will contact you. You don't need to wait for the log release! Have fun on this geological journey of discovery!

Südlich der Insel, auf der Elizabeth Castle heute steht, befindet sich der Hermitage Felsen. 1887 wurde der Wellenbrecher als Verbindung zum Hermitage Rock gebaut. Zuvor war dies ein separates Eiland, das von der Burg durch eine Rinne abgetrennt war, durch die die Wellen mit solcher Wucht brachen, dass man es "Hell's Gate" nannte. Im 12. Jahrhundert wurde das kleine Oratorium, heute Eremitage genannt, auf dem Felsen erichtet und zu einem Wallfahrtsort. Dieser Ort ist aber nicht nur geschichtlich, sondern auch geologisch interessant. Es lohnt sich auch, einen genaueren Blick auf das Gestein zu werfen, aus dem dieser Felsen besteht. Bei diesem Gestein handelt es sich um Brekzien.
Bitte beachtet: Der Hermitage Rock ist nur bei Ebbe erreichbar.
Der Name Brekzie oder auch Breccie, abgeleitet vom italienischen Breccia für Geröll, verweist namentlich auf die Zusammensetzung bzw. das aus Gesteinstrümmern aufgebaute Aussehen des Gesteins. Eine Brekzie besteht aus scharfkantigen oder schlecht gerundeten Bruchstücken, die durch ein Bindemittel verbunden sind.
Einteilung der Brekzien
Unterschieden werden Brekzien nach ihrer Entstehung, so etwa in sedimentäre, vulkanische, diagenetische, tektonische Brekzien sowie Impaktbrekzien. Meist werden als Brekzien Sedimentgesteine bezeichnet, die aus eckigen Fragmenten (Klasten) unterschiedlicher Größe und Zusammensetzung über 2 mm bestehen und in unterschiedlicher Matrix eingebettet sind. Die Kantigkeit deutet darauf hin, dass es sich in der Nähe seines Ursprungsgebiets gebildet hat und nur sehr wenig Transport und Abrieb stattgefunden hat, wie beispielsweise bei Geröll- oder Einsturzablagerungen. Allerdings sind nur ein Teil der Brekzien, die man im Gelände findet, sind echte Sedimentgesteine. Sie sind eher selten, weil schon ein kurzer Transport die Kanten der Bruchstücke rundet und dann Konglomerate entstehen. Eine Brekzie muss sich praktisch direkt dort bilden, wo die Bruchstücke entstehen. So ein kantiger Gesteinsschutt kann beispielsweise durch Frostsprengung im Hochgebirge oder starke Temperaturschwankungen in Wüsten entstehen. Auch Bewegungen im Grundgebirge, bei denen Gesteine zerdrückt und zerschert werden, lassen Zonen voller Bruchstücke entstehen, die zu einer Brekzie verkittet werden können. Das sind dann allerdings tektonische Brekzien und keine Sedimentgesteine im eigentlichen Sinne.Der Name wird auch verwendet, um explosive vulkanische pyroklastische Ablagerungen zu beschreiben
Ebenso wie beim kantengrundeten Pendant Konglomerat, ist die Farbe von Brekzien unterschiedlich und abhängig von den Gesteinen sowie Mineralen, die miteinander verbunden sind – hauptsächlich treten rötliche und graue Brekzien in Erscheinung.
Die Fragmentgröße bei Brekzien übersteigt zwei Millimeter, Gesteine mit eckigen Klasten kleinerer Größe werden als Mikrobrekzie bezeichnet, bei Fragmentgrößen über 50 Zentimeter spricht man von Megabrekzie.
Bestehen die Bruchstücke aus nur einem Gesteinstyp, ist die Brekzie monomikt, sind es unterschiedliche, dann ist sie polymikt.
Die Entstehung vulkanischer Brekzien
Die Felswand, welche ihr hier seht, besteht aus vulkanischer Brekzie. Während des Tertiärs, vor etwa 65 Millionen Jahren, waren die Kanalinseln von Vulkanismus betroffen, welcher zur Entstehung der Inseln mit ihren heutigen Gesteinsarten beitrug.
Vulkanische Brekzien entstehen durch Druckwirkung durch aufsteigendes fremdes Magma oder vulkanische Aktivität. Beim Aufstieg von Magmen kommt es regelmäßig zu Konflikten, weil ältere Gesteine dem aufsteigenden Magma im Weg sind. Wenn das Magma gewinnt, wird das ältere Grundgebirge zerbrochen und seine kantigen Bruchstücke werden von der frischen Schmelze aufgenommen. Es entsteht eine intrusive Brekzie (intrusiv = „eindringend“). Dieser Vorgang hat mit Sedimentation natürlich gar nichts zu tun, aber auch diese Brekzien sind eindrucksvolle Gesteine, vor allem, wenn man sie wie hier auf größeren Flächen sieht.
Bei aller Verschiedenheit in Entstehung und folglich Zusammensetzung haben alle Brekzien gemeinsam, dass sie sozusagen "Reparatur"-Gesteine sind: Sie bilden sich durch Verkittung von Gesteinsfragmenten zu einem neuen festen Gesteinsverband.
Brekzien vermitteln uns daher visuelle Eindrücke von mitunter heftigen Bewegungsereignissen in oder auf unserer Erde.
Schaut euch die Felsen und das Gestein aus dem sie besteht genau an und beantwortet dann bitte vor dem Loggen folgende Fragen:
1. Beschreibt die Matrix und die enthaltenen Fragmente bezüglich ihrer Farbe, Oberfläche und Körnigkeit!
2. Handelt es sich bei dem Gestein um eine monomikte oder polymikte Brekzie?
3. Sind alle Fragmente entwa gleich groß oder gibt es Anteile einer Mikrobrekzie oder Megabrekzie?
4. Macht ein Foto von euch oder einem persönlichen Gegenstand am kleinen Oratorium und fügt es eurem Log bei!
Schickt eine Mail mit euren Antworten an mich! Nach dem Absenden der Antworten könnt ihr gleich loggen. Falls etwas nicht in Ordnung ist, melde ich mich. Ihr braucht nicht die Logfreigabe abwarten! Ich wünsche euch viel Spaß bei dieser geologischen Entdeckungsreise!

Quellen: jerseygeologytrail.net, wikipedia, volcanohotspot.wordpress.com, kristallin.de, strand-und-steine.de