Diesmal einfach nur ein Tradi...
Heuer sollen wir animiert werden einen Cache zu legen. Bisher fehlte jedoch die Motivation. Langsam neigt sich dieses Jahr dem Ende zu und wir entdeckten diese Sitzgelegenheit. Gestiftet dem Neubau der 5. Schleusenkammer...
Ja die 5. Schleusenkammer. Als Neulinge hatten wir gerade unsere Familiencaches NOK gepublisht und ein Großteil der Nord-Ostsee Kanal Südseite wurde zwischen Burg und Kudensee gesperrt. Vorraussichtliche Dauer im Jahre 2015: bis 2021.
Bei diesem Cache könnt Ihr testen, ob Eure ECA ausreichend ist oder erweitert werden muss.
Wie immer gibt es Hilfe erst, nachdem das Treppchen belegt wurde.

Baufeld der 5. Schleusenkammer im März 2017
Bau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel
Die Große Schleuse ist seit 1914 durchgehend in Betrieb. Umfangreiche Untersuchungen haben ergeben, dass sowohl der Massivbau, der Stahlwasserbau als auch die maschinen- und elektrotechnischen Anlagen dringend instand gesetzt werden müssen. Dazu wären allerdings mehrjährige Sperrungen jeweils einer Schleusenkammer erforderlich. Um erhebliche Einschränkungen für die Schifffahrt zu vermeiden, wird eine zusätzliche große Schleusenkammer – sozusagen als Bypass – gebaut.
Die neue Schleusenkammer entsteht im Bereich zwischen den beiden vorhandenen Schleusen, auf der sogenannten Schleuseninsel.
Daten und Fakten:
Die 5. Kammer wird genauso breit sein wie die vorhandenen beiden großen Schleusenkammern. Dadurch können bei Bedarf, nach der Grundinstandsetzung der Großen Schleuse – beispielsweise im Falle einer Havarie – die vorhandenen Reservetore in jeder Kammer eingesetzt oder die Schiebetore zwischen den Kammern ausgetauscht werden. Die schiffbare Nutzlänge der neuen Kammer wird mit 330 Metern um 20 Meter länger sein als die der bisherigen großen Schleusenkammern.
5. Schleusenkammer
- Nutzlänge 330 m
- Nutzbreite 42 m
- Drempeltiefe bei Normal-Höhen-Null (NHN) -14 m
Bestehende große Schleusenkammern
- Nutzlänge 310 m
- Nutzbreite 42 m
- Drempeltiefe bei NHN -14 m
Bauablauf
Die Schleusenkammerwände werden in Spundwandbauweise mit einem auf Bohrpfählen gegründeten Stahlbetonüberbau errichtet. Die beiden Schleusenhäupter werden in Massivbauweise (Stahlbeton) hergestellt. Die Kammersohle wird als mit Pfählen rückverankerte Unterwasserbetonsohle ausgebildet. Etwa 2.000 Ankerpfähle, sogenannte Düsenstrahlpfähle, werden Wände und Sohle der neuen Schleusenkammer gegen Erddruck und Auftrieb im Erdreich rückverankern.
Quelle und weitere Infos unter: https://www.kuestendaten.de