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Die sagenumwobene "Teufelsmauer" von Spitz ist eine bekannte Sehenswürdigkeit und ein beliebtes Fotomotiv in der Wachau. Aufgrund ihrer besonderen geologischen und wissenschaftlichen Bedeutung wurde sie 1929 zum Naturdenkmal Niederösterreichs erklärt. Die markante, etwa 1 km südwestlich des Ortes liegende Felsformation erstreckt sich vom Donauufer ausgehend ca. 300 Meter geradlinig den Hang hinauf.An der Basis wird sie seit 1909 von der Wachaubahn, im mit einer Länge von nur 12,43 Meter kürzesten Eisenbahntunnel Österreichs durchfahren. In einer alten Sage von der "Teufelsmauer" wird davon erzählt, dass es dem Teufel nicht gefiel, dass in dem am anderen Donauufer gelegenen Wallfahrtsort St. Johann fleißig gebetet wurde und Wunder geschahen. Mit einer Mauer quer durch die Donau wollte er Wasser aufstauen und so die Wallfahrtskirche überschwemmen um dem frommen Geschehen ein Ende zu bereiten. Die im Handel mit Gott vereinbarte Bedingung, vor dem ersten Hahnenschrei mit dem Mauerbau fertig zu sein, konnte der Teufel aufgrund eines einzigen von ihm käuflich nicht erwerbbaren, in der Früh krähenden Hahns nicht einhalten. Wütend musste er das Vorhaben abbrechen und hinterließ uns die Reste der unvollendeten Teufelsmauer bei Spitz.
Geologisch betrachtet ist die Teufelsmauer eine pegmatische Ausfüllung einer früheren Kluftspalte in den beiderseits anschließenden Silikatmarmoren. Der im Landschaftsbild als markante Geländerippe hervortretende Pegmatitgang steht senkrecht und normal zur Schichtung, ist also meist Ost-West verlaufend. In der geologischen Karte kannst du die auffällige Teufelsmauer (Pegmatit 54) und die umliegende Gesteinszone (Silikatmarmor 46) im Detail betrachten.
Pegmatitisches Gestein mit Schörl (schwarzer Turmalin), Quarz, Alkalifeldspat und Muskovit (Bildquelle: Wikipedia)
Augustin Meisinger, Buch (1959) Naturdenkmale Niederösterreichs, Zweite erweitere Auflage Verlag: Amt der NÖ Landesregierung Wien, I., Herrengasse 11-13 Fritz F. Steiniger, Buch (2008) Waldviertel Kristallviertel Verlag: Waldviertler Heimatbund Alois Matura, Geologische Karte der Republik Österreich 1:50.000 Blatt 37 Mautern (1983) , Erläuterungen zu Blatt 37 Mautern (1989) Verleger: Geologische Bundesanstalt, A-1031 Wien, Rasumofskygasse 23 © GeoSphere Austria FU Berlin, Institut f. Geologische Wissenschaften, Freie Universität Berlin, Internetquelle 27.09.2023: http://www.cms.fu-berlin.de/geo/fb/e-learning/petrograph/magmatite/lesen/ma_gesteinsbeispiele/ma_ganggesteine_1/ma_pegmatit/index.html Wikipedia Pegmatit Bild aus Internetquelle 27.09.2023: https://de.wikipedia.org/wiki/Pegmatit#/media/Datei:Pegmatit_mit_Sch%C3%B6rl.JPG
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The legendary “Devil’s Wall” in Spitz is a well-known attraction and a popular photo opportunity in the Wachau. Due to its special geological and scientific significance, it was declared a natural monument of Lower Austria in 1929. The striking rock formation, located about 1 km southwest of the town, extends straight up the slope for about 300 meters from the bank of the Danube. Since 1909, the Wachaubahn has run through the base, in the shortest railway tunnel in Austria with a length of just 12.43 meters. In an old legend about the "Devil's Wall", it is said that the devil did not like the fact that people were praying diligently and that miracles were happening in the pilgrimage site of St. Johann on the other bank of the Danube. He wanted to build a wall across the Danube to dam up water and flood the pilgrimage church in order to put an end to the pious events. The devil was unable to meet the condition agreed upon in the deal with God to finish building the wall before the first cockcrow because of a single rooster that he could not purchase and that crowed early in the morning. In anger, he had to abandon the project and left us with the remains of the unfinished Devil's Wall near Spitz.
From a geological point of view, the Teufelsmauer is a pegmatic filling of an earlier fissure in the silicate marble on both sides. The pegmatite dike, which stands out in the landscape as a striking terrain rib, is perpendicular and normal to the stratification and also mostly runs east-west. On the geological map you can see the striking Devil's Wall (pegmatite 54) and the surrounding rock zone (silicate marble 46) in detail.
Pegmatitic rock with Schörl (black tourmaline), quartz, alkali feldspar and muscovite (Image source: Wikipedia)
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