Hier findet man die gesprengten Überreste eines Bunkers des Kraftwerks 2 von der Munitionsfabrik Ueckermünde.
Die Sprengstofffabrik Ueckermünde war eine von zwei benachbarten Sprengstoffwerken bei Ueckermünde und Torgelow im heutigen Mecklenburg-Vorpommern, die im Rahmen der Aufrüstung und Kriegsvorbereitung des nationalsozialistischen Deutschen Reiches ab 1936 errichtet wurden.
Die Tarnbezeichnungen für beide Fabriken lauteten See I und See II (nicht zu verwechseln mit dem Seewerk, einer 1940 bis 1945 gebauten Fabrik für Kampfstoffe bei Falkenhagen in Brandenburg).
Seit 1936 wurde unter dem Tarnnamen See I im Wald zwischen Ueckermünde und Eggesin im Auftrag und finanziert durch die Wehrmacht eine private Sprengstoff-Fabrik errichtet. Die Wehrmacht als Auftraggeber verbarg sich dabei gemäß dem Montan-Schema hinter den irreführenden Firmenbezeichnungen „Verwertungsgesellschaft für Montanindustrie GmbH“ und „Gesellschaft m. b. H. zur Verwertung chemischer Erzeugnisse“ (kurz „Verwertchemie“).
Die Herstellung von Sprengstoff durch die DSC begann 1938. Produziert wurde bis Anfang April 1945 hauptsächlich POL-Pulver („Pulver ohne Lösungsmittel“), das als Treibladung für Munition diente.
Im August 1944 fand ein alliierter Bombenangriff statt. Am 27. April 1945 besetzte die Rote Armee die Anlagen. Nach Kriegsende wurde eine umfassende Demontage (größtenteils durch zwangsarbeitende Frauen aus dem Landkreis) und Sprengung der Werksanlagen durchgeführt. Während der Produktion kamen im Werk durch Betriebsunfälle, Bombenangriffe und Überlastung fast 400 Menschen ums Leben.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sprengstofffabrik_Ueckerm%C3%BCnde
Unter dem Namen "Tarnname See" ist ein Buch erhältlich, welches genauer und ausführlicher über die "Muna" berichtet.
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