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A little Guide to ... Haunted Places Mystery Cache

Hidden : 12/7/2023
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


A LITTLE GUIDE TO ... HAUNTED PLACES
Version 1.0 vom 07.12.2023

Dieser Geocache ist Teil einer Serie über interessante und bemerkenswerte Orte:


Vielen Dank an meine bewährten Betatester vom Team viennacache und vom Team hweg.


DAS GUIDEBOOK


Ein kluger Mensch schrieb einmal: "Die Frage nach der Existenz von Geistern ist tief in der Menschheitsgeschichte verwurzelt und seit Jahrhunderten Gegenstand permanenter Auseinandersetzungen. Das Zusammenspiel persönlicher, kultureller und wissenschaftlicher Faktoren schafft eine differenzierte Landschaft, in der Glaube und Skepsis nebeneinander existieren. Die Vielfalt der Überzeugungen unterstreicht dabei die subjektive Natur des Phänomens und so wird die Existenz von Geistern weiterhin ein Mysterium bleiben, das zu Spekulationen einlädt und die menschliche Vorstellungskraft anregt."

Doch ganz egal ob ihr an übernatürliche Erscheinungen glaubt oder nicht, möchte ich euch mit diesem kleinen Guide auf eine Reise durch die Welt des Geheimnisvollen und Unerklärlichen einladen. Rund um den Globus finden sich Mythen und Erzählungen, die von der Existenz von Geistwesen ausgehen. In diesem Zusammenhang ist es mir wichtig anzumerken, dass alle folgenden Geschichten in unzähligen Ausprägungen und Variationen kursieren und es sich bei meinen Ausführungen keinesfalls um die einzige wahre, ja nicht einmal um die plausibelste Version der jeweiligen Erzählung handeln muss.



License: Pixabay, Authors: Darkmoon_Art/Peter H, Modifications: applied, Source: pixabay.com


An jedem der von Geistern heimgesuchten Orte wird euch eine kleine Aufgabe gestellt. Manche davon erfordern Recherchen im Internet, andere wiederum können durch Spaziergänge mit diversen Google-Diensten (Maps, Streetview, 360°-Bilder, Bildersuche) gelöst werden. Und vielleicht hilft euch da und dort auch ein kurzer Besuch auf YouTube. Wird innerhalb einer der Frageboxen explizit ein externer Link angeführt, solltet ihr dringend in Erwägung ziehen, diesen auch zu benutzen.


Noch ein paar Hinweise:
  • Bei den Lösungen der einzelnen Aufgaben handelt es sich um ein- bis vierstellige Zahlen.
  • Detailbilder innerhalb der Frageboxen können durch einen Klick auf das Bild vergrößert werden. Zurück zum Listing geht es immer mit der Zurück-Schaltfläche eures Browsers.
  • Leider ist es immer öfter der Fall, dass das Symbol eines Google 360°-Bildes erschreckend weit weg von seiner richtigen Position eingezeichnet ist. Lasst euch davon nicht verwirren.


Doch jetzt genug der vielen Worte!
Seid tapfer!


DIE HAUNTED PLACES

Stage 1: Bhangarh Fort, Indien N 27° 05.785' E 076° 17.162'



License: CC BY-NC-SA 2.0 Deed, Author: Parth Joshi, Modifications: applied, Source: flickr.com

Eines Tages im späten 16. Jahrhundert beschloss Raja Bhagwant-Das, der Herrscher des Königreichs Amber, am Fuß des Aravalligebirges eine befestigte Residenzstadt für seinen Sohn Madho Singh zu errichten. In dem dafür vorgesehenen Gebiet lebte zu dieser Zeit ein heiliger Mann namens Balu Nath. Der Eremit stimmte dem Bau nur unter der Bedingung zu, dass der Schatten der Festung niemals sein Haus berühren dürfe. Bhangarh Fort wurde auf Basis dieses Versprechens errichtet. Jahre später wurden die Befestigungsanlagen der Stadt erweitert und so kam es, dass sich der lange Schatten einer Säule in der Abendsonne auch auf das Haus des Eremiten legte. In seinem Zorn über das gebrochene Versprechen verfluchte Balu Nath die Festung und alle ihre gegenwärtigen und künftigen Bewohnerinnen und Bewohner.

Seither gilt Bhangarh Fort als der am meisten von unerklärlichen Erscheinungen heimgesuchte Ort Indiens. Die letztendliche Zerstörung der befestigten Stadt sowie zahlreiche schreckliche Unfälle und Unglücke werden bis heute dem Fluch des heiligen Mannes zugeschrieben. Es wird erzählt, dass niemand, der sich nach Sonnenuntergang im Fort aufhält, dieses jemals wieder lebend verlassen könne. Bis heute ist das Betreten der Anlage bei Nacht - vielleicht auch aus diesem Grund - streng untersagt.

A Schon im Bereich des Parkplatzes von Bhangarh Fort ist eine große, quadratische, orange-braune Übersichtskarte angebracht, die einen ersten Überblick über die Gebäude und Sehenswürdigkeiten am Gelände gibt. Findet die gegenständliche Tafel auf geeignete Weise und seht sie euch näher an. Verwendet die niedrigste vierstellige Jahreszahl, die ihr auf diesem Schild finden könnt, als Variable A.




Stage 2: Burg Eltz, Deutschland N 50° 12.373' E 007° 20.184'



License: CC BY-SA 2.0 Deed, Author: Heribert Bechen, Modifications: applied, Source: flickr.com

Einst war Agnes von Eltz einem Junker von Braunsberg versprochen, doch die junge Frau lehnte den Antrag des groben und hartherzigen Ritters ab. Als sie ihm vor der versammelten Verwandtschaft einen Kuss verwehrte, schlug der Ritter Agnes ins Gesicht und wurde daraufhin von ihrem Vater der Burg verwiesen. Später lockten die Braunsberger den Burgherren und seine Truppen unter einem Vorwand von der Burg weg und griffen diese mit Gewalt an, um Agnes zu entführen. Die junge Frau jedoch nahm Brustharnisch und Waffe ihres Bruders an sich und verteidigte die Burg gemeinsam mit einer Handvoll Knappen. Am Höhepunkt der Kämpfe wurde Agnes von einem Pfeil ihres einstigen Verlobten tödlich ins Herz getroffen. Der Junker selbst wurde daraufhin von aufgebrachten Knappen erschlagen, infolgedessen die verbleibenden Angreifer die Flucht ergriffen.

Seit diesem verhängnisvollen Tag wird Burg Eltz regelmäßig von den Geistern von Agnes von Eltz und dem Junker von Braunsberg heimgesucht. Erzählungen zufolge erscheint Agnes immer wieder in ihren einstigen Schlafgemächern, wo noch heute der durchbohrte Brustharnisch ausgestellt wird. Der Geist des Ritters jedoch muss zur Strafe für seine blutige Tat für alle Zeiten Nacht für Nacht auf dem Grabhügel von Agnes von Eltz ausharren.

B Begebt euch in den Innenhof von Burg Eltz und seht euch dort mit Hilfe der Google 360°-Bilder gründlich um. Auf dem markanten Gebäudeteil an der Ostseite des Innenhofs sind eine ganze Menge rötlich-brauner Fensterläden zu sehen. Verwendet die Anzahl der rötlich-braunen Fensterläden (sowohl geöffnete als auch geschlossene Fensterläden sind zu zählen) als Variable B.




Stage 3: Casa Loma, Kanada N 43° 40.705' W 079° 24.583'



License: CC BY-SA 2.0 Deed, Author: Ken Lund, Modifications: applied, Source: commons.wikimedia.org

Im Jahre 1911 gab der erfolgreiche kanadische Geschäftsmann Sir Henry Pellatt die Errichtung eines monumentalen Herrenhauses auf einem Hügel ("Casa Loma") über der Stadt Toronto in Auftrag. Bei seiner Fertigstellung war das Gebäude mit 98 Zimmern die größte private Residenz in Kanada. Doch das Glück war Henry Pellatt und seiner Frau Mary nur für wenige Jahre hold. In der Zeit nach dem ersten Weltkrieg führten zunehmende geschäftliche Schwierigkeiten die Pellatts in den finanziellen Ruin und zwangen sie letzlich, das Haus auf dem Hügel im Jahr 1923 versteigern zu lassen. Beide Eheleute konnten den Verlust ihres geliebten Heimes nie verkraften. Mary starb bereits im folgenden Jahr, wie erzählt wird, an gebrochenem Herzen. Henry folgte ihr nur wenige Jahre später.

Im Jahre 1933 kam Casa Loma in den Besitz der Stadt Toronto, die es seither als Museum führt. Seit dieser Zeit wird immer wieder über unerklärliche Erscheinungen im und um das Haus berichtet. Unabhängig voneinander berichteten mehrere Besucher, Henry Pellatt an einem Fenster im zweiten Stock beobachtet zu haben, wie er wütend auf die vielen Fremden starrte, die in seinem Haus ein- und ausgingen. Auch Mary Pellatt wurde des öfteren, vor allem in ihrem geliebten Rosengarten, gesehen.

C Unternehmt mit Google StreetView einen Rundgang durch die prächtigen Innenräume des Herrenhauses! In einem der Räume wurden an der Decke insgesamt sechs Flaggen angebracht, darunter zwei schottische Flaggen, der Union Jack sowie zwei Royal Banner of Scotland und eine Canadian Red Ensign. Verlasst diesen Raum durch den großen Durchgang, über dem eine Ritterrüstung thront. In der Mitte dieses benachbarten Raumes seht ihr ein weißes Schild mit der Nummer 24. Verwendet die zweistellige Zahl neben der Buchstabenkombination AD auf diesem Schild als Variable C.




Stage 4: Catacombes de Paris, Frankreich N 48° 50.037' E 002° 19.928'



License: CC BY 2.0 Deed, Author: Jorge Láscar, Modifications: applied, Source: commons.wikimedia.org

Im 12. Jahrhundert wurde in Paris begonnen, Kalkgestein zur Errichtung neuer Bauwerke in unterirdischen Bergwerken tief unter den Häusern der Stadt abzubauen. So entstand im Lauf der Jahrhunderte ein mehr als 300 km langes Stollennetz, das sich fast unter dem gesamten Stadtgebiet erstreckt. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war die Stadt derart unterhöhlt, dass es immer häufiger zu Einbrüchen von Straßen oder ganzen Gebäuden kam und ein weiterer Ausbau aus diesem Grund verboten wurde. Als 1779 der Cimetière des Innocents, der größte Pariser Friedhof, aus hygienischen Gründen geschlossen werden musste, wurden alle Gebeine exhumiert und die nun brach liegenden Stollen als letzte Ruhestätte genutzt. Diesem Beispiel folgend wurden nach und nach weitere Friedhöfe an der Oberfläche auf diese Art und Weise aufgelöst. Je nach Quelle haben in dem weitläufigen Stollensystem über die Jahrzehnte insgesamt zwischen 6 und 8 Millionen Menschen ihre letzte Ruhe gefunden.

Die Katakomben von Paris gelten seither als einer der am häufigsten von unerklärlichen Phänomenen heimgesuchten Orte auf der Welt. Viele Besucher berichten über plötzlich auftretende Kältezonen, schemenhafte Erscheinungen und beunruhigendes Flüstern oder Stöhnen. Ein bekannter Mythos betrifft Philibert Apsairt, einen Angestellten im Val-de-Grâce-Krankenhaus im 18. Jahrhundert. Als Philibert Lebensmittel aus einem Lager im Keller des Krankenhauses holen sollte, hörte er unheimliche Stimmen und folgte ihnen. In einem nicht benutzten Teil des Kellers entdeckte er einen verborgenen Durchgang in die Katakomben und folgte den Stimmen auch dorthin. Sein Leichnam wurde 11 Jahre später tief in den dunklen Gängen gefunden. Der Geist von Philibert aber streift seither auf der verzweifelten Suche nach einem Weg zurück ruhelos durch die Katakomben von Paris.

D Wer heute die Katakomben von Paris besucht, der muss schon bald nach dem Einstieg in der Nähe der Pariser Metrostation Denfert-Rochereau ein unterirdisches Steinportal passieren. Unmittelbar über diesem Durchgang ist in eine uralte Steintafel eine französischsprachige(!) Inschrift eingraviert, welche die Besuchenden in strengem Ton auffordert stehenzubleiben, da hier das Reich der Toten beginnt. Verwendet die Anzahl der Buchstaben auf dieser Steintafel (zwei Zeilen, das Satzzeichen am Ende der ersten Zeile ist zu vernachlässigen) als Variable D.




Stage 5: Cementerio de la Recoleta, Argentinien S 34° 35.258' W 058° 23.519'



License: CC BY 3.0 Deed, Author: Elemaki, Modifications: applied, Source: commons.wikimedia.org

Die 19-jährige Rufina Cambaceres starb im Jahre 1902 an gebrochenem Herzen, als sie erfahren musste, dass ihr Verlobter gleichzeitig der Liebhaber ihrer eigenen Mutter war. Rufina wurde in einem Mausoleum am Cementerio de la Recoleta, einem prunkvollen Friedhof am Gelände eines aufgelösten Klosters der Franziskaner-Rekollekten (Convento de la Recoleta) in Buenos Aires zur letzten Ruhe gebettet. Am Tag nach dem Begräbnis bemerkten Friedhofsmitarbeiter, dass der Sarg sich über Nacht bewegt hatte. Als dieser zur Klärung der Umstände schließlich geöffnet wurde, fand man den Leichnam auf dem Bauch liegend mit schweren Verletzungen an den Fingern, wobei die Innenseite des Sarges mit Kratzspuren übersät war. Rufina war offenbar lebendig begraben worden und hatte verzweifelt versucht, sich aus dem Sarg zu befreien, bevor sie schließlich tatsächlich starb.

Das Grab, in dem Rufina Cambaceres begraben liegt, befindet sich noch heute am Cementerio de la Recoleta. Ihre Familie hat unmittelbar davor eine lebensgroße Statue der jungen Frau errichten lassen, die das Tor zum Mausoleum symbolisch öffnet. Es existieren zahlreiche Berichte von Besuchern, die in manchen Nächten beobachtet haben wollen, dass die steinerne Statue tatsächlich das schwere Tor geöffnet hat und eine schemenhafte Lichtgestalt aus dem Mausoleum geschwebt ist.

E Besonders beeindruckend wirkt der Cementerio de la Recoleta aus der Luft. Ich lade euch deshalb zu einem kleinen Rundflug über das Gelände des Friedhofs ein (externer Link). Sucht mithilfe von Google 360°-Bildern das Zentrum desjenigen Platzes auf, der sich im Video bei etwa 1:06 min mittig unter den Bäumen befindet. Betrachtet das markante Muster der hier verlegten Bodenfliesen. Verwendet die Anzahl an "erhöhten Flächen" einer einzelnen Fliese (unabhängig von ihrer Form) als Variable E.




Stage 6: Ham House, England N 51° 26.677' W 000° 18.857'



License: CC BY 2.0 Deed, Author: It's No Game, Modifications: applied, Source: flickr.com

Ham House wurde im Jahre 1610 für den englischen Parlamentarier Thomas Vavasour errichtet, ging jedoch bereits wenige Jahre später in den Besitz von William Murray, Earl of Dysart über, der es seinerseits 1655 testamentarisch seiner Tochter Elizabeth, der späteren Herzogin von Lauderdale vermachte. Im Lauf der Jahrhunderte wanderte das Anwesen durch viele weitere Hände, bis es schließlich 1948 durch Spende in die Hände des National Trust gelangte, der es seither als Museum führt.

Es wird berichtet, dass Ham House regelmäßig von insgesamt 16 Geistern, darunter der Geist eines Hundes, heimgesucht wird. Die bekannteste Erscheinung in Ham House ist aber zweifellos Elizabeth, Herzogin von Lauderdale, selbst. Sie soll dereinst ihren ersten Ehemann ermorden haben lassen, um ihren zweiten Mann, den Herzog, heiraten zu können. Aufgrund dieser Tat ist sie dazu verdammt, bis heute als Geist durch die Hallen des Hauses wandeln zu müssen. Es gibt viele Berichte, wonach des Nachts immer wieder das Klopfen ihres Gehstockes im Obergeschoß zu hören sei. Gleichfalls erscheint sie des öfteren Besuchern als schemenhafte Gestalt im Spiegel ihres Schlafgemachs.

F Spaziert mit Google StreetView durch die weitläufige Parkanlage rund um Ham House und haltet nach der nebenstehend abgebildeten Statue Ausschau. Habt ihr sie gefunden, dreht euch um und betrachtet die Statue genau gegenüber. Wandelt alle Buchstaben des vollständigen lateinischen(!) Namens dieser männlichen Gottheit aus der römischen(!) Mythologie nach dem üblichen Schema (A=1 ... Z=26) um und verwendet die Summe als Variable F.
License: CC BY 2.0 Deed, Author: Jim Linwood, Modifications: applied, Source: flickr.com




Stage 7: Himeji Castle, Japan N 34° 50.370' E 134° 41.638'



License: CC BY-SA 4.0 Deed, Author: Oren Rozen, Modifications: applied, Source: commons.wikimedia.org

Vor langer Zeit lebte das wunderschöne Mädchen Okiku als Dienerin des Samurai Tessan auf der mächtigen Burg Himeji Castle in der japanischen Präfektur Hygo. Ihre einzige Aufgabe bestand darin, zehn wertvolle goldene Teller, die sich im Besitz von Tessan befanden, zu bewachen. Von der Schönheit des jungen Mädchens vollkommen besessen, versuchte der Samurai Okiku zu überreden, seine Mätresse zu werden, was das tugendhafte Mädchen ablehnte. Um sich die junge Frau trotzdem gefügig zu machen, versteckte der Samurai einen der Teller und beschuldigte Okiku des Diebstahls. Der einzige Weg, Folter und Hinrichtung zu entgehen wäre es, seinem Drängen nachzugeben. In ihrer Verzweiflung stürzte sich die junge Frau in den tiefen Brunnen der Burg und setzte so ihrem Leben ein Ende.

Seit diesem Tag steigt der Geist Okikus Nacht für Nacht aus dem Brunnen empor, um immer wieder aufs Neue die ihr anvertrauten Teller zu zählen. Sobald sie dabei beim fehlenden zehnten Teller angekommen ist, beginnt sie unnatürlich zu wimmern und zu schreien, bevor sie sich schließlich jede Nacht neuerlich in den Brunnen von Himeji Castle stürzt.

G Der Brunnen, in den sich die Unglückliche Nacht für Nacht stürzt, ist dementsprechend heute innerhalb von Himeji Castle eine der Hauptattraktionen für Touristen aus aller Welt. Findet in der weitläufigen Burganlage den besagten Brunnen und sucht diese Stelle auf. Der Brunnen ist von einer ganzen Menge größerer und kleinerer Steinsäulen eingefasst. Verwendet die Anzahl der Steinsäulen (unabhängig von ihrer Größe) in der unmittelbaren Einfassung des Brunnens als Variable G.




Stage 8: Isla de las Muñecas, Mexiko N 19° 17.418' W 099° 05.810'



License: CC BY 2.0 Deed, Author: FlyingCrimsonPig, Modifications: applied, Source: flickr.com

In den 1950er-Jahren lebte der Einsiedler Julián Santana Barrera auf einer kleinen Insel inmitten der Kanäle von Xochimilco südlich des Zentrums von Mexico City. Eines Tages fand er am Ufer den leblosen Körper eines kleinen Mädchens, der offenbar dort angespült worden war. Obwohl das Kind vermutlich bereits lange tot war, versuchte Julián verzweifelt, es zu retten und machte sich entsetzliche Vorwürfe, als dies nicht gelang. Von da an fühlte sich der Mann vom Geist des toten Mädchens verfolgt, das angeblich fortwährend wimmerte und immer wieder nach Spielzeug verlangte. In seinem Wahn begann Julián Puppen zu sammeln, die er im Müll oder angespült am Strand fand und diese an den Bäumen der Insel zu befestigen. Im Laufe der Jahrzehnte sammelten sich so Hunderte von Puppen in den Bäumen der Insel an.

Als Julián zu der Überzeugung gelangte, dass er den Geist des Mädchens durch Geschenke niemals würde besänftigen können, versuchte er stattdessen, ihn durch Abschreckung zu vertreiben. Er begann, die Puppen grausam zu verstümmeln, in dem er ihre Gliedmaßen ausriss und ihre Augen ausstach. Doch das genaue Gegenteil trat ein. Statt den einen anwesenden Geist zu vertreiben, zogen die misshandelten Puppen unzählige weitere Geister an, die von den verstümmelten Körpern Besitz ergriffen. Im Jahr 2001 schließlich, exakt 50 Jahre nach dem Fund des toten Mädchens, wurde Julián genau an derselben Stelle tot aufgefunden, an der er einst den leblosen Körper entdeckt hatte. Die zahllosen Geister jedoch haben die Isla de las Muñecas nie wieder verlassen.

H Begebt euch auf einen kleinen Rundgang über die Isla de las Muñecas und hört euch eine der unzähligen anderen Versionen der Geschichte von Julián Santana Barrera an (externer Link). Findet im Video eine unheimliche, verwitterte Holztafel, die auf Spanisch darauf hinweist, dass die Puppen 'verflucht' sind. Verwendet die Gesamtanzahl aller Buchstaben auf diesem Schild als Variable H.




Stage 9: Isola di Poveglia, Italien N 45° 22.944' E 012° 19.859'



License: CC BY 3.0 Deed, Author: Angelo Meneghini, Modifications: applied, Source: commons.wikimedia.org

Über kaum einen Ort existieren so viele grauenhafte Mythen wie über die Isola di Poveglia, eine kleine Insel in der Lagune von Venedig. Es ist kein Zufall, dass die Brücke über den kleinen Kanal, der die beiden Inselhälften trennt, mitunter "la porta dell'inferno" genannt wird und der Südteil der Insel als "l'isola del non ritorno" bekannt ist. Als sich im Jahr 1793 ein Schiff mit Pestkranken der Stadt Venedig näherte, wurden die Seeleute auf der Isola di Poveglia in Quarantäne geschickt, wo sie eines grauenhaften Todes starben. In den Folgejahren wurden auch Bewohnerinnen und Bewohner von Venedig, die geringste Anzeichen von Pest oder Cholera aufwiesen, auf die Insel verbannt. Insgesamt sollen hier bis zu 160.000 Menschen gestorben sein, mitunter indem sie bei lebendigem Leibe verbrannt wurden.

Ab den 1920er-Jahren wurde die Insel als Anstalt für psychisch Kranke genutzt. Nach einzelnen Berichten sollen dabei grausame Experimente an wehrlosen Patientinnen und Patienten durchgeführt worden sein, darunter Schädelöffnungen mit Hammer und Meißel am lebenden Menschen und frühe Formen von Lobotomien. All diese unvorstellbaren Grausamkeiten führten dazu, dass die Insel seitdem von den Geistern unzähliger Unschuldiger heimgesucht wird, deren gequälte Seelen keinen Frieden finden können. Diesen fiel dann auch einer der berüchtigsten Ärzte von Poveglia zum Opfer; die Geister seiner Opfer jagten ihn auf den Glockenturm der Insel, von dem er in wilder Panik in den Tod sprang.

I Ist es Zufall, dass sich am (fast) exakt selben Längengrad des Glockenturms der Isola di Poveglia ein weiterer verfluchter Ort befindet? Peilt von der Spitze des Glockenturms aus 5.527 m in Richtung 0,35 Grad. Der dort befindliche venezianische Palazzo direkt am Canale Grande wurde ab 1479 angeblich an der Stelle einer alten Begräbnisstätte des Templerordens errichtet. Seit damals starben über die Jahrhunderte zahllose Bewohnerinnen und Bewohner an Selbstmord oder unter ungeklärten Umständen. Der Palazzo weist an der Fassade zum Canale Grande im ersten und zweiten Stockwerk zwei gleichartige Rosettenfenster auf. Verwendet die Anzahl der kleinen "Kreise" an diesen beiden Rosettenfenstern als Variable I.




Stage 10: Lawang Sewu, Indonesien S 06° 59.040' E 110° 24.635'



License: CC BY-SA 4.0 Deed, Author: Galuhranitiara, Modifications: applied, Source: commons.wikimedia.org

Im ausklingenden 19. Jahrhundert begann die niederländische Kolonialmacht auf der Insel Java mit der Errichtung einer Eisenbahnlinie. Als Verwaltungssitz für die ausführende Eisenbahngesellschaft Nederlands-Indische Spoorweg Maatschappij wurde die Hafenstadt Semarang auserkoren, wo ab 1904 mit dem Bau eines monumentalen Hauptquartiers, des Lawang Sewu begonnen wurde. Während des zweiten Weltkriegs besetzten japanische Truppen Indonesien und richteten im Keller des Lawang Sewu ein Gefängnis ein, wobei nach unterschiedlichen Berichten Folterungen und Hinrichtungen keine Seltenheit waren. Demzufolge soll es auch zu zahlreichen grausamen Enthauptungen von Gefangenen gekommen sein. Als das Gebäude nach dem Krieg durch die indonesische Regierung übernommen wurde, häuften sich Berichte über unerklärliche Erscheinungen im Gebäude.

Das Potpourri an Geistern, die sich nach den verschiedensten Geschichten in diesem Gebäude tummeln sollen, ist beindruckend. So sollen ganze Gruppen von kopflosen Menschen durch die Kellerflure streifen, und es wird über zahlreiche Begegnungen mit einer jungen holländischen Frau berichtet, die sich einst hier das Leben nahm. Die größte Furcht aber verbreiten wiederholte Erscheinungen einer Kuntilanak. Bei dieser Figur aus der indonesischen Tradition handelt es sich um eine schwangere Frau mit langem, schwarzen Haar in einem weißen, blutverschmierten Kleid, die während ihrer Schwangerschaft durch Gewalt zu Tode gekommen war.

J Begebt Euch mit Google StreetView möglichst genau an die Stelle, von der aus das nebenstehende Foto aufgenommen wurde und schaut in Richtung des Lawang Sewu. Dreht Euch nun um 180° um. Ihr werdet zwei große, grüne Verkehrsschilder entdecken, wobei eine der Zeilen am linken Schild einen blauen Hintergrund aufweist. Verwendet die Anzahl der Buchstaben am linken der beiden Schilder als Variable J.
License: CC BY-SA 3.0 Deed, Author: Midori, Modifications: applied, Source: commons.wikimedia.org




Stage 11: Leap Castle, Irland N 53° 01.676' W 007° 48.533'



License: CC BY-SA 4.0 Deed, Author: Dieglop, Modifications: applied, Source: commons.wikimedia.org

Mit einem gerüttelt Maß an Selbstbewusstsein bezeichnet sich Leap Castle im irischen County Offaly auf der burgeigenen Website als "The world’s most haunted Castle". Praktischerweise präsentiert die Seite unter dem Menüpunkt "The Hauntings" dann auch gleich umfangreiche Informationen über die verschiedenen Erscheinungen, deren Ursprünge und deren Geschichte (externer Link). Das erspart es mir, mich diesbezüglich hier im Listing über "The Governess & the Old Man", "The Priest's House", "The Murder Hole Room", "Emiliy & Charlotte", "The Murdered Woman", "The Red Lady" oder "The Bloody Chapel" allzusehr austoben zu müssen.

Viel interessanter erscheint der Mythos um das "Elemental". Niemand wagt eine genau Aussage darüber, was das "Elemental" ist, wo es herkommt und seit wann es die Burg heimsucht. Eine Vermutung besagt, dass Leap Castle einst auf einer heiligen Stätte von vorzeitlichen Druiden errichtet wurde. Dieser Platz war von diesen zuvor mit einem mächtigen Zauber geschützt worden. Als die Burg just an dieser Stelle errichtet wurde, manifestierte sich der Zauber im "Elemental", das seither Leap Castle und seine Bewohner heimsucht.

K Im Juli 1922 wurde die Burg, die sich zu diesem Zeitpunkt im Besitz der englischen Offiziersfamilie Darby befand, in den Wirren des irischen Bürgerkriegs Opfer einer Brandstiftung. Leap Castle brannte fast vollständig aus und verfiel im Verlauf der folgenden mehr als 70 Jahre immer mehr. 1989 kaufte das australische Faktotum Sean Ryan die Burg und begann, sie gemeinsam mit seiner Frau zu restaurieren. Dabei blieben ihm die zahlreichen "Spirits", wie er sie nennt, naturgemäß nicht verborgen. Setzt euch zu Sean und hört euch seine Geschichten an (externer Link). Verwendet die Anzahl der Szenen, in denen Sean im Video erzählend in seinem Sessel zu sehen ist, als Variable K.




Stage 12: Lord Milner Hotel, Südafrika S 33° 13.492' E 020° 34.911'



License: CC BY-SA 3.0 Deed, Author: Gregorydavid, Modifications: applied, Source: commons.wikimedia.org

Mitten in der Karoo-Halbwüste liegt die kleine Oase Matjiesfontein, die auf eine ausgesprochen wechselhafte und teils gewalttätige Geschichte zurückblickt. Dies bietet einen guten Nährboden für Spukgeschichten aller Art und so gilt Matjiesfontein heute auch als eine der am meisten von Geistern heimgesuchten Städte in Südafrika. Zentrum des Spuks ist das Lord Milner Hotel an der Hauptstraße des Ortes. Doch die Geister im Lord Milner Hotel sind im Unterschied zu vielen anderen heimgesuchten Orten nicht böse, ganz im Gegenteil, sie werden meist als verspielt und schelmisch beschrieben.

Die bekanntesten Erscheinungen in Matjiesfontein sind Lucy und Kate, die beide im Hotel ihr Unwesen treiben. Lucy ist der Geist einer jungen, sehr attraktiven Frau, die immer wieder nur mit einem Negligé bekleidet durch die Flure und Treppenhäuser des Hotels schwebt. Manche vermuten, dass es sich bei Lucy um einen Hotelgast handelt, der während seines Aufenthalts verstorben ist. Kate hingegen soll eine junge Krankenschwester gewesen sein, die sich hier um Menschen gekümmert hat, die sich zu einem Genesungsaufenthalt im Hotel befunden haben. Plötzlich und unerwartet starb Kate jedoch in ihrem 19. Lebensjahr unter ungeklärten Umständen. Mitarbeiterinnen des Hotels berichten von regelmäßigen Sichtungen einer schemenhaften Gestalt in Krankenschwesternkleidung im Salon des Hotels, wo Kate mit ihren Patienten abends oft Karten spielte.

L Lasst uns einen kleinen Ausflug in die Karoo-Halbwüste unternehmen. Wir treffen einander bei den oben angeführten Koordinaten und unternehmen mit Google StreetView eine Fahrt bis direkt vor das spukgeplagte Lord Milner Hotel. Irgendwo entlang der Strecke werdet ihr unmittelbar an der Straße eine pittoreske Tankstelle entdecken. Euch interessiert das Gebäude links der Tankstelle, insbesondere das große Schild mit grüner Schrift direkt über dem Eingang, das gemeinerweise zum Teil von der Flora des Ortes verdeckt ist. Verwendet die Anzahl aller Buchstaben auf diesem Schild als Variable L.




Stage 13: Overtoun Bridge, Schottland N 55° 57.158' W 004° 31.516'



License: CC BY-SA 2.0 Deed, Author: Lairich Rig, Modifications: applied, Source: commons.wikimedia.org

An einem schönen Märztag im Jahr 2016 unternahm Lottie Mackinnon aus dem kleinen Ort Dumbarton in Schottland einen ausgedehnten Spaziergang mit ihrer Border Collie-Hündin Bonnie. Ihr Weg führte sie über die Overtoun Bridge, eine gotische Steinbrücke, die in 50 Fuß Höhe das Flüsschen Overtoun Burn überquert. Mitten auf der Brücke begann sich die Hündin plötzlich seltsam zu verhalten, erstarrte für einen kurzen Moment, lief dann wie von einer unsichtbaren Kraft angezogen zur Brüstung, übersprang diese und stürzte in die tiefe Schlucht. Doch Bonnie ist beileibe nicht das einzige Opfer dieser als verflucht geltenden Brücke.

Über die letzten 60 Jahre stürzten sich je nach Quelle zwischen 300 und 600 Hunde an exakt derselben Stelle in die Tiefe. Etwa 50 der Hunde kamen dabei zu Tode, mehrere der überlebenden Hunde sprangen teils Jahre danach neuerlich von der Brücke, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Ortes nur mehr "Dog Suicide Bridge" genannt wird. Über die Ursachen für das Verhalten der Tiere bestehen unzählige Spekulationen. Viele bringen die Sprünge mit der "White Lady of Overtoun" in Verbindung, dem Geist einer lange verstorbenen Baronin, die den Tod ihres geliebten Gemahls nie überwinden konnte. Nach verschiedenen Berichten streift die Erscheinung, angeblich von einer Aura eisiger Kälte umgeben, ziellos durch die Ländereien des Schlosses, zu denen auch Overtoun Bridge gehört.

M Die Granitbrücke aus dem Jahr 1895 ist im wesentlichen recht schmucklos gestaltet. Neben insgesamt acht kleinen begehbaren Vorsprüngen weist sie nur wenige dekorative Elemente auf. Dazu zählen einige Steinhalbkugeln, von denen eine am nebenstehenden Bild dargestellt ist. Verwendet die Gesamtanzahl solcher Steinhalbkugeln an der Overtoun Bridge als Variable M.
License: CC BY-SA 2.0 Deed, Author: Lairich Rig, Modifications: applied, Source: geograph.org.uk




Stage 14: Teatro Tapia, Puerto Rico N 18° 27.937' W 066° 06.720'



License: CC BY-NC-SA 2.0 Deed, Author: Michael Vila, Modifications: applied, Source: flickr.com

Das Teatro Alejandro Tapia y Rivera ist das älteste durchgehend bespielte Theater in Puerto Rico und gilt seit seiner Eröffnung im Jahr 1832 als kulturelles Zentrum von San Juan. Gleichzeitig gilt es aber auch als das am meisten von unerklärlichen Erscheinungen heimgesuchte Gebäude des Landes. Viele Angestellte des Theaters sprechen nur mit großer Furcht über flüsternde Stimmen, unheimlichen Chorgesang und mysteriöse Schritte, die des Nachts im leeren Theater zu hören sein sollen.

Besondere Bekanntheit erlangten im Zusammenhang mit dem Teatro Tapia zwei weibliche Erscheinungen. Nach gleichlautenden Berichten unabhängiger Augenzeugen kann während mancher Vorstellungen in Loge 105 eine Frauengestalt in einem roten Kleid aus der edwardischen Epoche beobachtet werden, die wie aus dem Nichts hinter den dort sitzenden Besucherinnen und Besuchern erscheint, nur um kurz darauf wieder zu verschwinden. Bei der anderen Erscheinung handelt es sich angeblich um den Geist einer gefeierten Schauspielerin aus dem 19. Jahrhundert, die während einer ausverkauften Vorstellung von der Bühne stürzte und sich dabei das Genick brach. Ihre schemenhafte Gestalt kann in manchen Nächten beobachtet werden, wenn sie im leeren Theater nochmals das Stück aufführt, das ihr einst zum Verhängnis wurde.

N Betretet mit Google StreetView das Theatergebäude durch den Haupteingang und spaziert gemütlich den Mittelgang in Richtung Bühne hinunter. Ihr werdet feststellen, dass die Sitzreihen auf dieser Ebene mit Buchstaben bezeichnet sind. Doch halt, ein Buchstabe fehlt. Wandelt den bei der Bezeichnung der Sitzreihen ausgelassenen Buchstaben nach dem üblichen Schema (A=1 ... Z=26) um und verwendet das Ergebnis als Variable N.




Stage 15: The Stanley Hotel, USA N 40° 22.971' W 105° 31.154'



License: CC0 Public Domain, Modifications: applied, Source: pxhere.com

An einem kalten Wintertag im Jahre 1973 waren ein weitgehend unbekannter 26-jähriger Autor und seine Frau mit dem Auto unterwegs durch Colorado. Starker Schneefall setzte ein, und wenig später wurde der Highway dann aufgrund von Schneeverwehungen gesperrt. Dem Paar blieb nichts anderes übrig, als das nächstgelegene Hotel anzusteuern. Dort waren die beiden an jenem Abend die einzigen Gäste und mehr zufällig wurde ihnen Zimmer 217 für die Nacht zugeteilt. Der Name des jungen Autors war Stephen King. Was dem Paar in jener Nacht in Zimmer 217 tatsächlich widerfahren ist, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben; jedenfalls begann Stephen King am nächsten Morgen an einem neuen Roman namens "The Shining" zu arbeiten.

Das Stanley Hotel jedenfalls profitierte enorm von "The Shining" und immer häufiger wurden Berichte über unheimliche Erscheinungen hinter der neokolonialen Fassade publik. Demnach könne man des öfteren die verstorbene Frau des Direktors beim Klavierspiel im Ballsaal beobachten, während sich der Geist des toten Gemahls vorzugsweise im Billardraum aufhält. Im Jahr 2016 schließlich gelang es dem Gast Henry Yau, ein Foto des großen Treppenaufgangs zu machen, auf dem die schemenhafte Gestalt einer Frau in schwarzem Kleid zu erkennen ist (externer Link). Um wen es sich dabei allerdings handeln soll, blieb bis heute ungeklärt.

O Zwei ikonische Locations aus "The Shining" sind Room 217 und das Labyrinth. Ironischerweise kommt letzteres im Roman gar nicht vor, sondern ist eine Erfindung der Verfilmung von 1980. Erst lange nach dem Erfolg des Filmes wurde hier im Stanley Hotel im Jahr 2015 ein solches angelegt. Verwendet die Anzahl der weißen, kugelförmigen Beleuchtungskörper im Nahbereich des Labyrinths (also diejenigen, die aus dem Zentrum des Labyrinths klar erkennbar sind) als Variable O.
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Stage 16: Xunantunich, Belize N 17° 05.332' W 089° 08.504'



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Die Mayastadt Xunantunich war bereits mehr als 1000 Jahre lang verlassen und die Ruinen fast gänzlich vom Dschungel erobert, als ein Expeditionsteam um Thomas William Francis Gann sie 1893 entdeckte. Eines Morgens erblickte einer der Forscher eine geheimnisvolle Mayafrau mit langem schwarzen Haar in fließenden weißen Gewändern, die langsam die Treppe zur Pyramide El Castillo emporstieg. Als sie die Spitze erreicht hatte, drehte sie sich um und starrte den erschrockenen Mann aus leuchtend-roten Augen an, wobei ihr Blick nach seinen eigenen Worten "seine Seele durchdrang". Danach verschwand sie.

Seit damals wurden Geschichten über gleichartige oder ähnliche Sichtungen immer häufiger und halten bis zum heutigen Tage unvermindert an. Allen Erzählungen gemein ist, dass die Mayafrau immer El Castillo emporsteigt und den Beobachter von der Spitze aus mit rot-leuchtenden Augen betrachtet, bevor sie verschwindet. Viele gehen davon aus, dass es sich bei der Mayafrau um ein Menschenopfer handelt, das die Treppe zu ihrer eigenen Opferstätte an der Spitze der Pyramide immer und immer wieder emporsteigt. Xunantunich bedeutet in der Sprache der Maya übrigens "Steinerne Frau".

P Tut es der geheimnisvollen Mayafrau gleich und steigt die Treppen von El Castillo empor. Steigt so weit hinauf, bis ihr die oberste begehbare Ebene erreicht habt und seht euch dort unter Verwendung der Google 360°-Bilder um. In der Mitte dieser höchsten Ebene befindet sich noch eine ganze Reihe von etwa 2m hohen Steinsockeln. An der südlichen Seite eines dieser Steinsockel ist eine braune Tafel mit einem an die Besucherinnen und Besucher gerichtetem Apell angebracht. Verwendet die Anzahl der Buchstaben auf dieser braunen Tafel (4 Wörter) als Variable P.



DIE ALLERLETZTE FRAGE

The Haunted Mansion, New Orleans Square N 33° 48.705' W 117° 55.331'



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"When hinges creak in doorless chambers and strange and frightening sounds echo through the halls, whenever candlelights flicker where the air is deathly still. That is the time when ghosts are present, practicing their terror with ghoulish delight! Welcome, foolish mortals, to the Haunted Mansion! [...] There’s no turning back now."

X Für die allerletzte Frage dieses Geocaches müsst ihr noch ein Spukhaus der ganz anderen Art besuchen. Idyllisch gelegen zwischen den "Pirates of the Caribbean" und dem "Splash Mountain" heißt "The Haunted Mansion" im Disneyland California seine Besucherinnen und Besucher willkommen. Tretet ein und unternehmt eine Fahrt in das Reich der 999 Geister (externer Link). Schon bald nach dem Betreten des Hauses könnt ihr auf einem Gemälde einen Herren mit rot-weiß gestreifter Unterhose erkennen, der auf einem Fass steht. Wandelt alle Buchstaben des Wortes auf dem Fass (das Wort auf dem kleinen, schräg angebrachten Schild ist zu vernachlässigen) nach dem üblichen Schema (A=1 ... Z=26) um und verwendet die Summe als Variable X.


DER GEOCACHE

Wenn ihr alle Fragen richtig beantwortet habt, trennen euch nur mehr zwei einfache Rechnungen von einer kleinen Belohnung für eure Mühe.

N48° (A + B*C + D*E + F*G + 30*X + 378) / 1000'
E16° (H*I*J + K*L*M + N*O*P + 50*X + 745) / 1000'

Aufgrund der großen Anzahl an Aufgaben und Variablen habt ihr auch diesmal alternativ wieder die Möglichkeit, eure Antworten mit einem Multichecker zu überprüfen. Dieser sagt euch genau, welche eurer Antworten richtig und welche falsch sind und verrät euch sogar die Final-Koordinaten und einen Hinweis zum Versteck ... natürlich nur, wenn alle Antworten richtig sind!

A little Guide to ... Haunted Places

Und warum der Geocache genau dort versteckt ist, wo er versteckt ist, verrät euch der Multichecker auch noch!


Der Cachebehälter ist diesmal wieder ein magnetischer Petling. Im Behälter befindet sich lediglich das Logbuch. Sollten Wartungsarbeiten am Cache erforderlich sein oder sich die Darstellungen in den verwendeten Tools ändern und so eine Lösung unmöglich machen, kontaktiert mich bitte mittels E-Mail oder über das Message Center. Dankeschön!



Additional Hints (Decrypt)

[Rätsel:] Qre Bjare uvysg orv Orqnes trear [Final:] Uvajrvf mhz Irefgrpx vz Zhygvpurpxre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)