Zwischen Rothenfurth und Hohentanne, unterhalb des Kohlberges befindet sich das Mundloch des „Freiberger und Dresdner Gesellschaft Stolln“.
Hier ist als Cache eine Lock & Lock Dose versteckt. Sie befindet sich vor dem Stollen. Um den Cache zu finden, müssen keine Steine bewegt werden. Etwas Kletterei gemäß der T-Wertung ist notwendig.
Oberhalb des Mundlochs kann man noch den Verlauf des hier abgebauten Erzgangs Caspar Stehenden erahnen. 60 Meter vom Eingang entfernt zeigt Tafel mit der Jahreszahl 1786, dass der Stollen in diesem Zeitraum mit Hammer und Schlegel aufgefahren wurde. Nach 160 m erreicht der Stolln den Freiberger Spat und ist auf diesem etwa 490 m und auf dem Friedrich Flachen noch weitere 130 m aufgefahren. Im westlichen Bereich kam es zu Kalksteinabbau. Hier handelte es sich wohl um den typischen Bauernbergbau fĂĽr den Kalk oder auch kleingewerkschaftlichen Communbergbau mit SteuervergĂĽnstigungen, wie er fĂĽr das ausgehende 18. Jahrhundert markant war.

Mehr ĂĽber die Geschichte dieser Bergwerksanlage und ganz viele spannende Bilder wie es unter der Erde aussieht finden sich hier: http://www.unbekannter-bergbau.de/inhalte/spot_12_011_gesellschaftstolln.htm
Die vor Ort leider fehlende Tafel findet sich im Internet bei http://www.montantouristik.de/tafel0072.html
Wenige Meter links des Mundloches beginnt noch ein anderer Stollen: 1991 wurde hier ein Stollen durch das Gebirge getrieben um Abwasser zur Kläranlage nach Hohentanne zu leiten.
Quellen: http://www.unbekannter-bergbau.de/inhalte/spot_12_011_gesellschaftstolln.htm, http://www.montantouristik.de/tafel0072.html