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A6 - Via Carolina Mystery Cache

Hidden : 12/18/2023
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


A6 - Via Carolina

Die Bundesautobahn 6 (BAB6 bzw. A6) ist eine bundesweit bedeutende und überregionale Autobahn im Süden Deutschlands und bildet neben der A2, A4 und A8 eine der wichtigsten Verbindungen von West nach Ost in unserem Land. Sie führt von der französischen Grenze bei Saarbrücken über Kaiserslautern, Mannheim, Heilbronn und Nürnberg zur tschechischen Grenze bei Waidhaus und ist 484km lang. Auf ganzer Länge mit der Europastraße 50 (E50) deckungsgleich, ist sie Teil der wichtigen Fernverbindung zwischen den europäischen Hauptstädten Paris und Prag.

In Anlehnung an die von Karl den IV. (1316 – 1378) ins Leben gerufene Reichsstraßenverbindung Goldene Straße zwischen den damals wichtigsten Städten des Heiligen Römischen Reiches, Nürnberg und Prag, wird der Abschnitt ab dem Autobahnkreuz Nürnberg-Ost (Listing- bzw. Headkoordinaten) bis zur tschechischen Grenze und darüber hinaus auf tschechischer Seite entsprechend des weiteren Verlaufes der Autobahn bis Prag, der D5, als Via Carolina bezeichnet. Die Goldene Straße hingegen entspricht zum größten Teil dem heutigen Verlauf der B14 ab Nürnberg bis zur tschechischen Grenze bzw. auf tschechischer Seite der Landstraße 605, die parallel der A6 und der D5 führen.
Siehe hierzu auch B14 - Die Goldene Straße GC4R8Y0

Zum Cache: An den Listing- bzw. Headkoordinaten ist natürlich nichts zu finden und schon mal gleich gar nicht auf der Autobahn. Der gute Karl der IV. wird beim Lösen dieses Caches auch nicht dienlich sein.

Vielmehr aber vielleicht die (fiktive) Geschichte eines anderen Karl, Senior der Familie Tops, deren berufliches Leben sich schon seit mehreren Generationen auf der gesamten A6 abspielt. Sie beliefert nämlich im Auftrag eines großen Unternehmens sämtliche Betriebe, die an der A6 und in den nahe an der A6 liegenden Städten liegen, mit allem möglichen. Da wären z.B. Autobahnmeistereien, Firmen an der A6 liegenden Gewerbegebieten, Baustellen usw.
Seit 1993 leitet Florian Tops, genannt Flor, das Unternehmen. Von seinem Vater, der das Unternehmen von 1975 bis 1993 leitete, wurde Flor wenig unterstützt, als er das Unternehmen von ihm übernahm. Aber von seinem Opa Karl bekam er dafür um so mehr Unterstützung. Dessen Namensverwandschaft mit Karl den IV. ist rein zufällig, stolz war Opa Karl aber dennoch, dass "sein" Name mit Via Carolina einen Teil "seiner" A6 trägt. Karl Tops leitete das Unternehmen seit der Gründung von 1964 bis 1974. Aus dieser Zeit erzählte der Opa Karl seinem Enkel Flor immer wieder viele Geschichten und von den Gegebenheiten und Erlebnissen, die auch dessen Leben prägten. Der Opa machte auch keinen Hehl draus, dass er seinen Sohn nicht so mochte. "Er stellte jede Menge Nullen ein", sagte der Opa zu Flor. "Das gab es zu meiner Zeit nicht", brummelte der Opa noch.

Zum Beispiel erzählte der Opa Karl dem Flor, wie ihm in Mannheim damals der Lieferwagen vor seinen Augen geklaut worden ist, weil er den Schlüssel stecken und den Motor laufen ließ. Aber eine aufmerksame Frau namens Karoline bot ihm an, mit ihrem Sportwagen den Dieb zu verfolgen und so sausten sie dem Langfinger bis Crailsheim hinterher, wo sie diesen schließlich stellen und der Polizei übergeben konnten. Die hilfsbereite hübsche Karoline verlor Opa Karl aber aus den Augen, an sie dachte der Opa noch oft.

Lernen tat Opa Karl aber daraus nicht, denn in Saarbrücken passierte ihm wieder dasselbe, nur umgedreht. Da fand gerade ein Banküberfall statt, als der Opa abermals seinen Lieferwagen unverschlossen zurück ließ. Das Auto der Bankräuber streikte aber just in dem Moment, als sie mit der Beute abhauen wollten. In ihrer Not beschlagnahmten die Räuber den unverschlossenen Lieferwagen vom Opa und beluden diesen mit der Beute. Nichtsahnend stieg der Opa wieder in seinen Lieferwagen, während die Räuber das Auto mit ihrer Beute hinten noch beluden und fuhr los. Zwei der Räuber, die beim Beladen der Beute in dem Lieferwagen waren, nahmen den Opa Karl sofort als Geisel. Der aber gab so Stoff, dass diese aus der immer noch offenen Hecktür des Lieferwagens purzelten. Jetzt war er der verfolgte, denn die Polizei war ihm auf den Fersen. Es war ja die Beute in seinem Lieferwagen. Seine A6 kannte der Opa, auf dieser sauste er gen Osten bis Heilbronn und konnte dort der Polizei entwischen. "Man hätte mir ja sowieso nicht geglaubt", sagte er zu seinem Enkel. Die Beute gab er selbstverständlich trotzdem ab, er weiß bis heute nicht, wieviel es gewesen wäre. 'Vielleicht hätte ich die Beute doch beh..., ach – egal', dachte sich der Karl. Flor hörte aufmerksam zu, 'das wird mir nicht passieren', dachte er sich wiederum. „Ich schließe meinen Lieferwagen immer ab“, sagte er zu seinem Opa.

Einmal, erzählte der Opa weiter, fuhr er verbotenerweise auch mal Menschen. Es waren Fans der Roten Teufel, die er an der A6 nahe an ihrem Heimatort aufgabelte. Diese wollten zu einem Auswärtsspiel ihrer Fußballmannschaft reisen, hatten aber ihren Zug verpasst. Die Fans lieferte der Opa dann zum Spiel am Stadion in der größten Stadt ab, die an der A6 liegt. Der Opa erklärte sich auch bereit, sie nach dem Spiel für einen gewissen Obolus wieder nach Hause zu fahren. Aber da die Roten Teufel verloren und sich die Fans dann in Opa Karls Auto aus Frust wie die Sau aufführten, stoppte Opa Karl bei Schwabach abrupt und schmiss sie kurzerhand wieder raus.

Auch ein großes Erlebnis, so Opa Karl, war eine Fahrt nach Sinsheim, dort hatte er die große Ehre, für die im dortigen Technik-Museum stehenden Concorde die ausgebesserte Nasenspitze anzuliefern. Der Opa fasste sich sogleich an seine eigene Nasenspitze und meinte zu Flor: "Ich wollte dich nur mal frozzeln. Aber einen Trabi durfte ich wirklich schon mal dort abliefern oder besser gesagt dahin überführen."

Und dann war da noch seine schönste Fahrt. Das war in Amberg, dort musste er einen Friseur- und Kosmetiksalon beliefern. Schon beim Betreten des Salons sagte das Hirn von Opa diesem, dass er die nette Besitzerin doch kenne. Und ja freilich, es war tatsächlich die aufgeweckte Karoline, die ihm damals in Mannheim die Verfolgungsfahrt anbot und mit ihr erfolgreich zu Ende bringen konnte.
„Jetzt sein sie mal nicht so aufgeregt, wir trinken erst einmal einen Kaffee zusammen und danach laden wir die Ware aus dem Auto“, sagte die Karoline zu Karl. Aber dazu sollte es nicht mehr kommen. Opa Karl hatte wieder mal vergessen, den Lieferwagen abzusperren und die ganze Ladung war wieder mal geklaut worden. „Na wenigstens ist der Wagen noch da“, sagte Opa Karl und beide lachten. Die Ladung wurde sogar dann später unversehrt weiter östlich bei dem Ort am Grenzübergang am Ende der A6 gefunden.
Flor hatte genau zugehört. „Ach, so hast du die Oma kennengelernt“.
Heute lebt der Opa und die Oma von Flor, Karl und Karoline, in Postbauer-Heng, was zwar nicht an Opa Karls so geliebter A6 liegt, dafür aber glücklich und zufrieden.

Nun müsst ihr die Werte der zehn Variablen A bis J herausfinden.
Die iterierte (einstellige) Quersumme der Summe der zehn gesuchten Variablen A bis J beträgt 9. Die Reihenfolge beginnend mit A ergibt sich aus der Richtung wie oben im Listing und im Hint angegeben.

Final:
N49° A+C+E+G+I+(J*3)+B-3998=
E11° B+D+(F*4)+G+H+J-(E*3)+461=

Parkplatzkoords findet ihr im Geochecker.

Bitte den Cache nicht in der Dämmerung oder in der Nacht aufsuchen! JAGDGEBIET!!!
Vielen Dank!

Dem Erstfinder winkt ein unaktivierter TB!
Bei den anderen Gegenständen handelt es sich um TAUSCHgegenstände!

Viel Spaß beim Heben wünscht euch UHU15

Additional Hints (Decrypt)

Vaqbbegrvy: Iba Jrfg anpu Bfg

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)