Skip to content

8. Tullner Geocachers Punsch-Event Event Cache

This cache has been archived.

Geocaching HQ Admin: Thank you for hosting this geocaching Event! The date of the Event has passed. We automatically archive Events after 30 days (60 days for Mega- and Giga-Events). Attendees can still log archived Events, log trackables, and share their experiences.

More
Hidden : Sunday, December 3, 2023
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

03 December 2023, 16:00 - 19:00

Das traditionelle Tullner Geocachers Punsch-Event findet heuer am 1. Advent-Sonntag, den 03.12.2023 ab 16:00 im Weihnachtsdorf Tulln statt. Unser Thema ist "die Schneeflocke"...

DAS EVENT

Als Kernzeit planen wir 16:00 bis 19:00 ein. Ihr könnt ja eventuell den "will attend"-Eintrag nutzen, um Euch vorher zum gemeinsamen Cachen zu verabreden.

Das "Logbuch" liegt bis 21:00 auf. Zu finden ist es, passend zum Event, wieder in der "Punschkuchl".

DAS THEMA

Schneeflocken am heiligen Abend… weiße Weihnachten... ein Kindheitstraum… 
Aber auch die Erwachsenen sehnen sich nach dem schönen samtigen Weiß, das sich über den grauen, nebligen Winterbeginn legt… wenn der Pulverschnee den Lärm verschluckt… wenn die Kinder eine Schneeballschlacht machen können… wenn die Winterschuhe beim Spazieren knirschen... wenn der Schneemann im Vorgarten steht… wenn alles ruhig und friedlich wird...

DIE AUFGABE

Heuer widmen wir uns dem kleinen, aber einzigartigen Baustein von Schnee: der Schneeflocke. Ihr habt es ausnahmsweise aber diesmal leicht und braucht nichts mitzunehmen oder vorzubereiten. Wir bauen vor Ort gemeinsam eine riesige Schneeflocke, die Materialien besorgen wir.

Wer aber sehr motiviert ist, darf natürlich auch schon selbst gebastelte Schneeflocken zur Dekoration mitnehmen! Darüber würden wir uns sehr freuen!

INTERESSANTES ZUR SCHNEEFLOCKE

Wenn Wassertröpfchen in den Wolken gefrieren, entstehen winzige Eiskristalle. Diese können zu stattlichen Schneeflocken heranwachsen – wenn die richtigen Bedingungen herrschen.

Die Entstehung von Schneeflocken beginnt mit winzigen Eispartikeln, die in den Wolken auf zweierlei Weise entstehen können. In sehr kalter Luft kann reiner Wasserdampf direkt zu Eispartikeln gefrieren. Dazu muss die Temperatur allerdings extrem niedrige Werte annehmen, nahe minus 40 Grad Celsius. Wesentlich typischer ist daher ein anderer Prozess, bei dem Staubpartikel eine zentrale Rolle spielen – und davon gibt es in der Luft meist eine ganze Menge.

Einzelne Wassermoleküle lagern sich an die Staubkörnchen an und bei Temperaturen unter null Grad Celsius entstehen winzige unterkühlte Tröpfchen. Kühlt die Luft weiter ab, gefrieren die unterkühlten Wolkentröpfchen zu Eiskristallen. Zunächst sind sie nur wenige Mikrometer groß und weisen fast immer eine sechseckige Form auf: Es handelt sich um hexagonale Plättchen oder Säulen. Das liegt an der dominierenden Kristallstruktur von Eis – die Wassermoleküle sind hexagonal angeordnet. Dabei befinden sich die Sauerstoffatome jeweils an den Ecken eines Sechsecks, und Wasserstoffbrücken verbinden sie mit den anderen Wassermolekülen.

Nach und nach lagern sich immer mehr Wassermoleküle an die Kristalle an und lassen diese wachsen, insbesondere an den Kanten. Wegen der hexagonalen Eisstruktur bilden sich auf diese Weise die für Schneekristalle typischen „Äste“. In künstlerischen Darstellungen sehen sie absolut identisch aus, was jedoch nicht der Realität entspricht. Stattdessen findet man leicht asymmetrisch geformte Schneekristalle.

Trotzdem ähneln sich die sechs Äste stark. Das liegt daran, dass die äußeren Bedingungen – die über das Eiswachstum entscheiden – für alle Äste identisch sind. Vor allem die Temperatur und Feuchtigkeit der Luft, in der ein Schneekristall heranwächst, beeinflussen seine spätere Form. Zum Beispiel bilden sich bei Temperaturen nahe minus zwei Grad Celsius hexagonale Plättchen, die mit zunehmender Feuchte immer komplexere Verästelungen ausbilden. Ähnlich verhält es sich mit Schneekristallen bei minus 15 Grad Celsius. Dann entstehen besonders formschöne Exemplare. Bei Temperaturen um minus sieben Grad Celsius hingegen entwickeln sich vorwiegend Eissäulen, -nadeln oder -prismen.

Wie sich die Formen von Schneekristallen im Detail entwickeln, ist nach wie vor Gegenstand der Forschung. Das liegt unter anderem daran, dass die veränderliche Oberfläche der Kristalle einen sehr subtilen Einfluss auf das Eiswachstum ausübt. Diese Prozesse lassen sich nur schwer beobachten oder berechnen. Außerdem ist ein Schneekristall auf seinem Weg durch die Wolken oft höchst unterschiedlichen Temperatur- und Feuchtigkeitswerten ausgesetzt. Dadurch können sehr komplexe kristalline Formen entstehen.

Mehr weiß man dagegen über die durchschnittliche Größe von Schneekristallen – typischerweise erreichen sie einen Durchmesser von wenigen Millimetern. Je größer sie werden, desto schneller fallen sie vom Himmel hinab. Das führt unweigerlich zu Kollisionen. Verhaken sich mehrere Kristalle, bilden sie Schneeflocken, was besonders leicht bei Temperaturen nahe null Grad Celsius passiert. Denn dann ist der Schnee recht feucht.

Schneeflocken können so groß wie Walnüsse werden, ohne auseinanderzufallen. Es wurden zwar auch schon größere Flocken beobachtet, aber bei deren Entstehung herrschten extrem windarme und feuchte Bedingungen. Und solche Bedingungen treten nur sehr selten auf.

© Welt der Physik https://www.weltderphysik.de/thema/hinter-den-dingen/wie-bilden-sich-schneeflocken/

Additional Hints (No hints available.)