Ein kleiner Geocache um
euch die Adventszeit und vielleicht auch den Besuch des 3. Mooser
Krippenwegs zu versüßen. Wir hoffen, dass ihr Spaß habt und wünschen auf diesem
Wege eine schöne und fröhliche Weihnachtszeit. Die Dose liegt bis zum 31. März
und wird dann eingesammelt. Aber nun zum Rätsel...
Eine schrecklich nette (Weihnachts)-Familie
In einem abgelegenen Tal weit draußen in einer Höhle in den Bergen lebte Mutter Gryla, eine
umstrittene Frau mit einer
dunklen Vergangenheit. Gryla hatte 13 Söhne und zusammen mit ihrer Katze und dem faulen Vater
bildeten sie eine
glückliche kleine Familie. Glücklich, naja vielleicht nicht so richtig. Denn die Kinder der Familie
waren wilde
Rabauken, die gerne Streiche spielten. Gerne schlichen sie sich des Nachts ins benachbarte Dorf und
verbreiteten dort
mit Ihren Neckereien besonders bei den Kindern Angst und Schrecken.
Eines Tages, als der Winter das Tal mit seinem eisigen Atem umschlang und die Berge in ein weißes
Gewand hüllte,
beschloss Mutter Gryla, dass es an der Zeit sei, dass ihre Söhne etwas über das wahre Glück im Leben
lernten. Sie
versammelte ihre Söhne Pvörusleikir, Skyrgámur und die anderen um das wärmende Feuer in
ihrer Höhle.
"Möglicherweise habt ihr ein wenig zu viel Spaß auf Kosten der anderen Dorfbewohner gehabt", sagte
Mutter Gryla mit
einem strengen Blick." Es ist Zeit für eine Veränderung."
Die Söhne schauten sich gegenseitig an, und Pvörusleikir der Älteste der Bande, kratzte sich am
Kopf. Stúfur senkte
reumütig den Blick. Gluggagægir der Wildeste unter Ihnen aber sprach: "Aber Mutter, wir mögen
es
doch, die Leute zu erschrecken. Das können wir halt am besten!"
Die Mutter seufzte. "Ja, das verstehe ich. Aber es gibt auch andere Arten von Freude, die nicht auf
Kosten anderer
gehen. Wie wäre es, wenn ihr versucht, Freude anstatt Angst zu verbreiten?"
Die Jungs waren zunächst skeptisch, aber ihrer Mutter gelang es, ihnen die Bedeutung von
Freundlichkeit und Mitgefühl
näherzubringen. Gemeinsam beschlossen sie, einen Weg zu finden, um dem Dorf Gutes zu tun, anstatt
Unruhe zu stiften.
Giljagaur, Hurðaskellir und Skyrgámur waren die Ersten. Sie begannen, kleine
Wohltätigkeitsaktionen im
Dorf durchzuführen.
Sie halfen den älteren Bewohnern beim Holzhacken, reparierten beschädigte Zäune und verschenkten
kleine Geschenke an die
Kinder. Aber manchmal konnten es sich Gluggagægir und Stúfur trotzdem nicht
verkneifen unartigen
Kinder des nachts eine
faulige Kartoffel in die Schuhe zu schieben. Das Dorf war überrascht über die plötzliche Veränderung
der Bande, und
langsam wandelte sich ihre Meinung über die einst gefürchteten Söhne von Mutter Gryla.
Die Jungs begannen zu erkennen, dass das Glück, das sie durch ihre Taten verbreiteten, viel länger
anhielt als der
kurzfristige Spaß, den sie durch ihre Streiche hatten. Bjúgnakrækir fand Freude daran, den Kindern
im Dorf zu helfen,
ihre Ängste zu überwinden, anstatt sie zu verstärken. Stekkjarstaur begleitete Giljagaur häufig
und entdeckte, dass
wahre Zufriedenheit in der Gemeinschaft und in zwischenmenschlichen Beziehungen lag.
Der Rest der Brüder, welche eigentlich am liebsten faul in der Höhle herumlümmelten, fand Gefallen
daran, produktiv zu
sein und ihren Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Bald erkannten sie, dass es mehr Glück brachte
ein Lächeln auf das
Gesicht eines anderen zu zaubern, als einen Streich zu spielen.
Die Veränderung in den Brüdern war so groß, dass Mutter Gryla beeindruckt war. Die Familie hatte
nicht nur Frieden im
Dorf gestiftet, sondern auch in ihrem eigenen Herzen. Und so endete die Geschichte von Mutter Gryla
und ihren 13 Söhnen
damit, dass sie zu wahren Wohltätern wurden, die zwar immer noch gerne Streiche spielten, aber nun
auf eine Art und
Weise, die Freude und nicht Angst verbreitete.