Nachdem die Feldafinger nach jahrelangen Querelen 1997 in einem Bürgerentscheid gegen die Pläne für einen Museumsneubau für die Sammlung von Lothar Günther Buchheim gestimmt hatten, konnte der damalige Ministerpräsident von Bayern Edmund Stoiber die Wogen wenigstens so weit glätten, dass der in Feldafing lebende Buchheim seine Sammlung nicht ins Ausland schaffte, sondern ins benachbarte Bernried.
Die zum Schloss Höhenried gehörende Hirschwiese nebst Mississippi-Weihern wurden für 99 Jahre in Erbpacht von der LVA Südbayern der Buchheim Stiftung überlassen, die weißen Hirsche an einen Standort mitten im Schlosspark umgesiedelt. Der ursprünglich für Feldafing geplante Bau, der in Anlehnung an Buchheims größten Erfolg an ein U-Boot erinnern soll, wurde auf den neuen Standort umgeplant und in kürzester Zeit errichtet, so dass bereits am 23.05.2001 die feierliche Eröffnung stattfand.
Neben allerlei Kitsch und Krempel aus Buchheims Haushalt beherbergt das Museum eine Sammlung namhafter Expressionisten, die viele Werke von Brücke-Künstlern umfasst und so etwas ganz besonderes im „Blauer-Reiter-Land“ ist.
Auch im Park gibt es viel zu entdecken.
S1 Pagode: N47°52.357 E11°17.072
Die hölzerne Pagode ließ Wilhelmina Busch-Woods errichten. Inspirieren ließ sie sich dafür auf ihren Reisen nach Fernost. Weitere Reminiszenzen an die buddhistische Kultur findet man im Rittersaal des Schlosses, dessen hölzerne Säulen nach Art der tibetanischen Gebetsmühlen drehbar sind, und wenn man von der Eichenallee zum Hirschgehege abbiegt in Form eines (im Sommer) wasserspeienden Drachen.
Wie viele Quadrate bilden die Deckenbalken? A =
S2 Riesenlibelle: N47°52.350 E11°17.225
Ursprünglich ein Militärhubschrauber vom Typ Mil Mi 2T, in der Sowjetunion entwickelt und 1968 in Polen produziert, auch genannt Sokól (polnisch für Falke). Ein Team aus den Münchner Street-Art- Künstler Won ABC, Dog ISK, Beastiestylez, I ARE UGLY und Casiegraphics verwandelte mittels Graffiti, Airbrush, Pinsel und Fasermalerei das Kriegsgerät in ein Kunstwerk. An seiner Schnauze tritt es als mit Revolverzähnen bewaffnetes, böses Reptil in Erscheinung. An seiner Flanke wacht ein böser Dämon über eine Bombe. Zum Heck hin entwickelt es sich immer mehr in ein friedfertiges, flügelschlagendes Flower-Power-Wesen.
Wie lautet der Titel des Kunstwerks? B = Anzahl der Buchstaben =
S3 Wegweiser: N 47°52.335 E 011°17.265
Der Wegweiser ist eine Holzskulptur des Ammerländer Künstlers Ernst Grünwald
Aus welcher Baumart ist die Skulptur gesägt? C = Anzahl der Buchstaben =
S4 Elf der Phantasie: N47°52.318 E11°17.357
Der Bildhauer Günter Schumann schnitzte die Meistermannschaft der BSG Chemie Leipzig ursprünglich aus Holz. Mitte der 80er Jahre entstand die Betonelf, da die ursprünglichen aus Pappelholz gefertigten Figuren schnell der Witterung zum Opfer gefallen wären. Die Kopien aus Beton stehen im Alfred-Kunze-Sportpark in Leipzig-Leutzsch. Ein zweiter Abguss der Mannschaft steht in Bernried am Starnberger See im „Museum der Phantasie“. Hier stehen die Spieler eng zusammen wie ursprünglich angedacht und nicht mit Abstand nebeneinander wie in Leutzsch. Dies verdeutliche den Zusammenhalt des Teams, erläutert Schumann den Grundgedanken des Kunstwerks. Doch sowohl in Bernried als auch in Leutzsch – einer fehlte in allen Versionen der Helden von 1964: Meistertrainer Alfred Kunze.
Welche Rückennummer trägt der Torhüter? D =
S5 Musical Swings: N47°52.380 E11°17.360
Hier können die Besucher gemeinsam schaukeln und durch die Schwünge Klänge erzeugen - „als unmittelbar körperliche und ästhetische Erfahrung von Kunst, Natur und menschlicher Gemeinschaft.“
Wie viele „Instrumente“ befinden sich hier? E =
Das Final befindet sich außerhalb des Museumparks - hier ist es einfach zu aufgeräumt… - bei:
N47° 52.AB - 612 E11°16. CDE + 333
Für den Bonus notiere den Hersteller der Geocache-Dose.
Du kannst deine Rätsel-Lösung mit
certitude überprüfen.