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Die "Exerzierhalle" in Marienberg Traditional Cache

Hidden : 1/5/2024
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Da mich schon immer dieses Gebäudes fasziniert hat, bin ich auf Spurensuche gegangen. Auch wenn Listings nie gelesen werden, möchte ich euch die Geschichte dazu nicht enthalten. 

Exerzierhalle, später „Ausstellungshalle“  (1890)

Lang gestreckte Exerzierhalle mit freitragendem Dachwerk, militärhistorische, baugeschichtliche und ortsgeschichtliche Bedeutung.

Die Exerzierhalle an der südlichen Grenze des Altstadtbereichs, 1890 errichtet (Bauleitung Ingenieur Hauptmann Krille), steht in engem Zusammenhang mit dem Militärstandort Marienberg, der im 17. und 18. Jahrhundert begründet wurde und verstärkte Bedeutung durch die sich nahebei befindende, 1873 gegründete Unteroffiziersschule erhielt.

Die Halle ist ein langgestreckter, eingeschossiger und etwa 15 Meter hoher Putzbau mit Satteldach. Die beiden Längsseiten zeigen je sieben Achsen mit kleinteilig gesprossten Rundbogenfenstern, die mittlere Achse zur Poststraße ist risalitartig vorgezogen, durch ein quer anlaufendes Satteldach abgeschlossen und formt den Haupteingang. Die klare Gliederung des Baukörpers durch seine symmetrischen Fensteröffnungen mit Sandsteingewänden, durch Okuli und die durch teils geputzte, teils geklinkerte Pilaster hervorgehobenen Ecken lässt das Gebäude in einer nachklassischen Gediegenheit erscheinen. Der völlig freie, rund 60 Meter mal 20 Meter messende Innenraum wirkt durch seine Weite und durch seine offene Dachkonstruktion aus Holz und Eisen. Um den Raum überspannen zu können, wählte man Eisenfachwerkträger, sogenannte Polonceaubinder, die in regelmäßigen Abständen mit zimmermannsmäßigen Tragwerksteilen (Sparren, Pfetten, Bindersparren) verbunden wurden.

Neben der ortsgeschichtlichen und militärgeschichtlichen Bedeutung der Halle ist ihre große baugeschichtliche und bautechnische Relevanz hervorzuheben, speziell dabei die eminent wichtige Dachkonstruktion. Einige bauliche Veränderungen zu DDR-Zeit, besonders an der Stirnseite zur Töpferstraße, haben die Integrität des Bauwerks, das heute immerhin eine Nutzung hat (als Garage), nicht aufheben können. Bereits in den 1920er Jahren war es auch Ausstellungshalle.

Quelle: Liste der Kulturdenkmale in Marienberg – Wikipedia

 

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)