Zwischen Weser und der Oberstadt gibt es Hangstufen. In der Innenstadt sind es drei Niveaus, nach Norden auslaufend, etwa ab dem Ort des Caches sind es zwei.
Zahlreiche Quellen liefen der Wassermühle (erste Erwähnung 1718, Ölmühle 1959 abgebrochen und im Mindener Museum eingelagert, 1995 vollständig abgerissen) am Wallfahrtsteich zu. Die damaligen Müller (1836 Gottfried Fr. Koch, 1846 Friedrich Christian Conradi) sowie ein weiterer Verfasser (Friedrich Christian Koth) zeichneten 1846 einen Plan der Quellen, von dem ein Teil hier abgedruckt ist.

Quelle 33 lässt sich noch lokalisieren. Sie liegt an dem kleinen Weg, welcher auf der Karte als „Fahrweg von den Wiesen an der Weser“ bezeichnet ist, ziemlich weit oben und ein paar Meter östlich des Weges. Sie ist als Quelle kaum erkennbar, das Wasser sammelt sich einem sehr kleinen, von Laub bedecktem Teich. (Hier liegt der Cache nicht; bitte nur schauen, nicht betreten.) Anschließend fließt das Wasser hinter den an der Hangstufe stehenden Häusern der Straße Wallfahrtsteich durch den immer noch vorhandenen „Bedekten Kanal“ zu einem freien Auslauf (Privatgrundstück), von hier aus dann weiter zur Weser.
Der Nordfriedhof existierte damals noch nicht. Heute kann man an dessen Ostseite, insbesondere westlich vom kleinen Weg zwischen dem Weserradweg und dem Wendehammer der Straße Wallfahrtsteich viele ganzjährig nasse Stellen erkennen, die ohne Frage mit den damals aufgezeichneten Quellen in Zusammenhang stehen. Hier fließt Quellwasser, welches über Gräben und Rohre abgeleitet wird.
(Literatur-) Quellen:
Mindener Heimatblätter Dezember 1960, https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/periodical/titleinfo/5053877
Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen, Bd. 50 Stadt Minden, Teil 5, Seite 939f.