Heute ist Tag des Croissants :)
Guten Appetit und Euch allen einen tollen National Croissant Day!
Egal, ob in den Vereinigten Staaten, in Wien oder sonst wo auf der Welt oder auch in Kulmbach!
Da wir Geocacher gerne kuriose Sachen veranstalten, veranstalten wir halt mal ein Event zu Ehren des "Butterhörnlas". Wir treffen uns im Cafe beim pinkfarbenen Bäcker um 18:30 Uhr - da können wir dann nach Lust und Laune TBs tauschen und discovern und über Mysterys brüten undundund
Woher stammt der Name Croissant?
Der Name dieses inzwischen weltweit beliebten Frühstücksgebäcks aus Plunderteig leitet im Französischen von der Form der zunehmenden Mondsichel ab und gilt – neben dem Brioche – als integraler Bestandteil eines jeden französischen Frühstücks. Demgegenüber bezeichnet man es in der Schweiz auch als Gipfel bzw. Gipfli, während man in Deutschland relativ banal vom Hörnchen bzw. Butterhörnchen spricht.
Neben der klassischen Variante, die mit Quark, Butter oder Marmelade verzehrt wird, bieten viele Bäckereien das sogenannte Schoko-Croissant mit Schokoladen- oder Nugatfüllung an. Aber auch Freunde des Herzhaften kommen mit einem Käse überbackenen oder mit Schinken gefüllte Croissants nicht zu kurz.
Wer hat das Croissant erfunden?
Der Legende nach soll das Croissant seinen Ursprung aber nicht in Frankreich, sondern in Österreich haben, wo während der türkischen Belagerung von Wien im Jahr 1693 die türkischen Truppen versuchten, die Stadt durch die Tunnel im Untergrund der Stadt zu erobern. Die Bäcker Wiens, die zu dieser Zeit ihre Lager in den Kellern ihrer Häuser hatten – und dementsprechend dort auch arbeiteten – hörten die Grabgeräusche der türkischen Soldaten und warnten die Verteidiger der Stadt.
Auf diese Weise konnten die Eindringlinge abgewehrt werden. Zum Dank für ihre Hilfe erhielt die Bäckerzunft hohe Auszeichnungen. Diese revanchierte sich, indem sie das Brot in Form eines Halbmondes buken, dem Zeichen des Osmanischen Reiches. Nach der finalen Niederlage der türkischen Armee soll es im Wien dieser Zeit zur guten Tradition geworden sein, zum Morgenkaffee ein halbmondförmiges Gebäck zu servieren. Erst 100 Jahre danach soll das Croissant aufgrund dieser Sitte durch Marie Antoinette nach Frankreich gekommen sein.
Wie viel Wahrheit in dieser Legende steckt, lässt sich heute natürlich nicht mehr sagen, wahrscheinlicher ist aber, dass hiermit Bezug auf die österreichischen Kipfel oder Kipferl genommen wird, die ursprünglich ein Hefegebäck in Hörnchenform waren.
Eine ganze Reihe an Kulturhistorikern zweifeln dies aber an und setzen die Kipferl nicht mit dem Croissant gleich. Vielmehr vermuten sie den Ursprung in einem traditionellen Klostergebäck, welches seit ca. 1000 n. Chr. anlässlich des christlichen Osterfestes in Hörnchenform als Anlehnung an das Ziegenhorn gebacken wurde. Immerhin gilt es als gesichert, dass die ersten organisierten Bäckereien sich in Klöstern befanden.
Ich freue mich auf Euch,
Kerrylady