Ein einfacher Virtual zu Ehren der Rottis
Rottweiler Hund
Treu, wachsam, stark und unerschrocken – so charakterisieren Hundekenner den Rottweiler. Persönlichkeiten wie Konrad Adenauer ließen sich mit ihrem Rottweiler fotografieren und schätzten ihn als treuen Gefährten. Die Urahnen des Rottweilers waren vermutlich schon mit ihren römischen Herren in unser Gebiet gekommen, was zahlreiche Tierknochenfunde aus der römischen Vorgängerstadt Rottweils, Arae Flaviae, bezeugen. Durch Paarung mit anderen Hüte- und Treibhunden züchtete man im Laufe der Zeit einen Hund, der Mut, Wachsamkeit, Stärke, Zuverlässigkeit und Ausdauer in sich vereinigte und damit als wichtiger Begleiter beim Viehtrieb eingesetzt wurde.
Rottweil war ein Zentrum des Viehhandels. Dieser Handel lag in den Händen der Metzger, die bei ihren Geschäften ins Elsass, in den Breisgau, das Bodenseegebiet und ins Berner Oberland kamen. Schon 1590 wurden Herden nach Straßburg getrieben. So wurde der Hund weithin bekannt; mit seinem Namen wurde er zuerst außerhalb belegt.
Von einer Hunderasse im engeren Sinn spricht man erst seit dem 19. Jahrhundert. 1907 erfolgte die Gründung des Allgemeinen Deutschen Rottweiler - Clubs.
Nun wurden die Rottweiler systematisch erfasst, ein Hund musste festgelegte Kriterien erfüllen, um als „echter“ Rottweiler zu gelten und eingetragen zu werden. Ziel der Rottweilerzucht ist ein harmonischer, fest und stark gebauter Gebrauchs -, Begleit- und Familienhund von höchster körperlicher und charakterlicher Leistungsfähigkeit.
Geschichte des Rottweilers
Erste Belege über die Existenz des Rottweilers stammen aus der Römerzeit. Die Rasse zählt daher zu den ältesten Hunderassen. Die Römer hielten den bulligen Hund vorwiegend als Hüte- und Treibhund. Ebenso waren die Hunde im Krieg tätig und wurden für Schaukämpfe gegen Hunde, andere Tiere und sogar Gladiatoren eingesetzt. Die Hunde der Römer zogen mit ihnen über die Alpen und beschützten die Menschen und das Vieh auf der beschwerlichen Reise. Im Raum um die Stadt Rottweil trafen sie auf die einheimischen Tiere und vermischten sich mit ihnen. Im Mittelalter fanden vor allem die Metzger in der Region Gefallen an dem starken und intelligenten Hund. Sie brauchten einen starken Hütehund für ihre Schafe und Rinder und züchteten die Rasse weiterhin. Aus diesem Grund bezeichnete man die Hunde im Volksmund als Rottweiler Metzgerhund.
Die Metzger nutzten den Hund aber auch als Beschützer für ihr Hab und Gut. Damit niemand auf die Idee kam ihnen Geld zu stehlen. Der Hund trug das eingenommene Geld immer in einem Lederbeutel um den Hals. Er legte sich aufgrund seines Mutes und seiner Stärke auch mit Bullen an und konnte vor einen Karren gespannt werden. Aufgrund seiner Stärke und guten Führigkeit wurde die Rasse im Jahre 1910 offiziell als Polizeihund anerkannt. Im zweiten Weltkrieg nutzen die Soldaten die Gehorsamkeit des Rottweilers brutal aus. Die Armee stattete den Hund mit einer Mine auf dem Rücken aus und schickten ihn unter den Tankwagen des Gegners, wo er explodierte. Den Tod des Tieres nahmen sie leichtfertig in Kauf. In Deutschland findet man den Rotti auch heute noch als Schutz- oder Spürhund hauptsächlich beim Militär oder bei der Polizei. Einige halten ihn auch als wachsamen Familien- und Hofhund.
Die Rasse zählt zur FCI-Gruppe 2, Sektion 2 und somit zu den Molossoide, wie beispielsweise auch der Hovawart oder die Deutsche Dogge.
Erscheinungsbild des Rottweilers
Der Rottweiler, ein beeindruckender Hund von kräftigem Körperbau, zeichnet sich durch sein markantes Erscheinungsbild aus. Mit einer Schulterhöhe von etwa 61 bis 69 Zentimetern für Rüden und etwas weniger für Hündinnen, sind sie wahrhaft imposante Tiere. Ihr kurzes, dichtes Fell ist in der Regel schwarz mit deutlichen rostroten Abzeichen an den Beinen, am Brustkorb und im Gesicht. Diese Farbgebung verleiht ihnen ein unverkennbares Aussehen.
Ihre muskulöse Statur und gut definierten Konturen unterstreichen ihre Stärke und Robustheit. Die Ohren stehen in der Regel aufrecht und aufmerksam, was zu ihrem wachsamen Ausdruck beiträgt. Ihre dunklen Augen strahlen Intelligenz und Aufmerksamkeit aus. Der Schwanz ist oft kupiert, obwohl dies in vielen Ländern mittlerweile verboten ist.
Insgesamt strahlen Rottweiler eine kraftvolle und majestätische Präsenz aus, die ihren Ursprung als Arbeitshunde und Wächter widerspiegelt. Dieses Erscheinungsbild allein kann Respekt und Bewunderung hervorrufen und zeigt, warum sie oft als beeindruckende Rasse angesehen werden.
Wesenszüge und Charaktereigenschaften des Rottweilers
Auch wenn der Rottweiler nach außen hin respekteinflößend und bedrohlich wirkt, hat er ein freundliches und friedliches Wesen. Er verträgt sich gut mit Kindern und auch andere Hunde sind kein Problem für ihn. Wenn ihr ihn von klein auf daran gewöhnt, kann der Rotti auch gemeinsam mit Katzen gehalten werden. Der temperamentvolle, arbeitsfreudige und anhängliche Hund baut eine starke Bindung zu seinem Besitzer auf. Besonders im jungen Alter kann er seine Kraft nicht einschätzen und reagiert übermütig freudig, wenn er seinen Zweibeiner sieht. Ein gut erzogener Rotti ist nicht nervös oder angriffslustig und bleibt auch in stressigen Situationen stets ruhig und wachsam.
Der treue und anhängliche Hund hat einen stark ausgeprägten Schutztrieb gegenüber seiner Familie und ist misstrauisch gegenüber Fremden. Um Zwischenfälle zu vermeiden, solltet ihr den Vierbeiner konsequent aber liebevoll erziehen. Generell eignet er sich nur für erfahrene Hundebesitzer, die viel Zeit in die Ausbildung investieren können. Aufgrund seiner leistungsorientierten Zucht, bleibt der Rottweiler bis ins hohe Alter aktiv und hat eine Lebenserwartung von acht bis zehn Jahren. Er ist lernwillig und braucht eine sinnvolle Aufgabe und viel Beschäftigung.
Der Rottweiler als Familien- und Arbeitshund
Rottweiler sind erstaunliche Tiere, die sich sowohl als Familienhunde als auch als Arbeitshunde bewährt haben. Ihre Loyalität und Schutzinstinkte machen sie zu idealen Familienhunden. Sie lieben es, Zeit mit ihrer Familie zu verbringen und sind in der Regel sanftmütig, insbesondere gegenüber Kindern.
Gleichzeitig haben Rottweiler eine lange Geschichte als Arbeitshunde. Ursprünglich wurden sie in der Landwirtschaft eingesetzt, um Vieh zu treiben und Waren zu transportieren. Heute werden sie immer noch in verschiedenen Arbeitsbereichen geschätzt, darunter als Polizeihunde und Rettungshunde.
Besonders beliebt ist die Rasse für den Dienst beim Militär oder bei der Polizei, aufgrund ihrer Nervenstärke und dem ausgeprägten Schutzinstinkt. Das Militärhundezentrum Kaisersteinbruch in Österreich ist mit über 1.500 gezüchteten Militär-Hunden die größte Rottweilerzucht der Welt. Die Hunde werden hauptsächlich zur Bewachung von technischen Anlagen, Flughäfen, Munitionslagern und Sperrgebieten eingesetzt. Der anerkannte Diensthund ist aber auch bei der Berg- oder Wasserrettung tätig.
Heute ...
... kommen die Hundefreunde mit ihren Rottweilern aus aller Welt in die Stadt, Hundeclubs veranstalten große Familientreffen und sogar Rottweiler-Hundeweltmeisterschaften. Auch in der Kunst ist der Rottweiler präsent: XYZ widmete dem Rottweiler im Jahr 2005 eine Kunst-Aktion. Und ABC begrüßt Gäste am Eingang zur historischen Innenstadt mit einem Rottweiler-Gemälde im Pop-Art-Stil. Ein beliebter Foto-Spot bei Touristen ist auch die XYZ'sche Rottweiler-Figur vor dem Stadtmuseum. Immerhin dürfte Rottweil eine der ganz wenigen Städte mit einem eigenen Hunde-Denkmal sein - schaut also unbedingt mal am Stadtmuseum vorbei und bestaunt dort das tierische Denkmal.

Nun zu der Logbedingung:
Sucht das "Rottweiler Denkmal", siehe Bild oben oder unten.
Macht jetzt ein Foto mit eurem GPS oder Smartphone oder einem anderen persönlichen Gegenstand (zB:ein Schild mit eurem Cachernamen drauf). Gerne dürft ihr natürlich auch ein Foto/Selfie von Euch mit "Rottweiler Denkmal" machen.
Hängt dieses Foto unbedingt eurem Online-Log an.
Logs ohne Foto werden nach einer kurzen Wartezeit gelöscht.
Hier ein Beispiel für ein Logfoto:

Virtual Rewards 4.0 - 2024-2025
This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between January 17, 2024 and January 17, 2025. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 4.0 on the Geocaching Blog.