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Reichenberger Brunnen / Liberecka kasna Augsburg Virtual Cache

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Petrs11: Winterpause....

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Hidden : 6/14/2024
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   virtual (virtual)

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Geocache Description:


Reichenberger Brunnen Augsburg


Auf dem Platz vor der Kongresshalle an der Ecke Imhofstraße/Gögginger Straße steht der Reichenberger Brunnen. Der Brunnen wurde der Stadt von den Sudetendeutschen geschenkt, weil Augsburg im Jahre 1955 die Patenschaft für die nordböhmische Stadt und den Bezirk Reichenberg übernahm. Die Reliefs auf der Brunnensäule stellen einen Überblick über die Geschichte der nordböhmischen Stadt an der Görlitzer Neiße dar.

Die Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei in den Jahren 1945–1946 war die Massendeportation der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei (ČSR) nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Schätzungsweise 1,6 Millionen deutsche Einwohner wurden in die amerikanische Besatzungszone Deutschlands und 800.000 Menschen in die sowjetische Zone vertrieben. Eine gewisse Anzahl Deutscher, vor allem aus Südmähren und Südböhmen, gelangte nach Österreich, das damals ebenfalls von den Siegermächten besetzt war.

Im Jahr 1955 übernahm die Stadt Augsburg die Patenschaft über die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen. Der Augsburger Stadtrat beschloss am 15. März 1955 die Patenschaftsübernahme. Feierliche Übergabe der Urkunde war am 24. April 1955 im Rathaus der Stadt Augsburg, im Goldenen Saal. Die Urkunde empfing der Vorsitzende des Heimatverbundes Reichenberg und letzte Bürgermeister Reichenbergs, Dr. Theodor Leicht.

Seit 1980 steht vor der Kongresshalle der „Reichenberger Brunnen“, der von unserem Reichenberger Landsmann Dr.Ing. Egon Hartmann, München, geschaffen wurde und den der Heimatkreis aus Anlass des 25jährigen Patenschaftsjubiläums der Stadt Augsburg zum Geschenk gemacht hat.

Er trägt folgende Inschrift:
“Die Stadt Reichenberg wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Ihre Bürger entwickelten sie zum Hauptort der deutschen Industrie und Kultur in Böhmen Sie liebten ihre Stadt und ihre Heimat, aus der sie 1945 vertrieben wurden Als Zeichen des Dankes errichteten sie im Jahre 1980 in ihrer Patenstadt Augsburg diesen Brunnen.
Die Sudetendeutschen aus Stadt und Land Reichenberg.“

Egon Hartmann (* 24. August 1919 in Reichenberg, Tschechoslowakei; † 6. Dezember 2009 in München) war ein deutscher Architekt und Stadtplaner.


Hartmann wurde als einziges Kind von Franz und Anna Hartmann, geb. Müller, geboren. Er besuchte bis 1934 die Volks- und die Staatsrealschule in Reichenberg, von 1934 bis 1938 dann die Höhere Staatsgewerbeschule in Reichenberg, wo er den Abschluss zum Bauingenieur absolvierte. Anschließend war er Mitarbeiter beim Architekten Henry König in Berlin, bevor er von 1939 bis 1945 am Zweiten Weltkrieg teilnahm, zuletzt als Leutnant der Reserve. Im Wintersemester 1942/43 studierte er an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst in Weimar. Im November 1944 erlitt er mit dem Verlust des Unterkiefers die schwerste Kriegsverletzung und musste bis Oktober 1945 im Kieferlazarett in Prag, später in Gotha zubringen. Von 1946 bis 1948 setzte Hartmann sein Studium in Weimar fort und schloss als Diplomarchitekt ab. Von 1948 bis 1949 war er Assistent bei Prof. Gustav Hassenpflug an der Hochschule in Weimar. Einem Ersten Preis beim Wettbewerb um die Schule Unterwellenborn folgte der Eintritt in das Landesprojektierungsbüro Thüringen in Weimar. Hartmann war an zahlreichen städtebaulichen Wiederaufbaustudien und Generalbebauungsplanungen in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR beteiligt. Nach Plänen von Hartmann wurde 1950/51 in Erfurt ein Verwaltungshochhaus als „Ministerialdienstgebäude“ errichtet; es war das erste in der DDR gebaute Hochhaus außerhalb Berlins und steht heute unter Denkmalschutz. 1951 gewann er den ersten Preis im Wettbewerb für die städtebauliche und architektonische Gestaltung der Ost-Berliner Stalinallee. Als Chefarchitekt und technischer Leiter des staatlichen Projektierungsbüros für Stadt- und Dorfplanung in Weimar verantwortete er die Erarbeitung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen für über 30 thüringische Städte und Stadtzentren. 1952 wurde Hartmann der Nationalpreis I. Klasse für Kunst und Literatur der DDR verliehen.

1954 siedelte er in die Bundesrepublik über, wo er zunächst im Hochbauamt Mainz angestellt war. 1958 errang er beim wichtigen westdeutschen Wettbewerb „Hauptstadt Berlin“ einen zweiten Platz. 1959 zog Hartmann nach München, 1962 wurde er an der Technischen Hochschule Darmstadt promoviert mit einer Arbeit über die Entwicklung der Stadt Mainz, die von Max Guther und Karl Gruber betreut wurde. In München arbeitete er in verschiedenen Büroarbeitsgemeinschaften und plante für München drei Entlastungsstädte sowie die Fußgängerzone in der Altstadt und 1963 legte er einen Stadtentwicklungsplan vor. 1963 wurde er Baudirektor im städtischen Baureferat München. Ab 1964 leitete er dort die Konzeption der Satellitenstadt Neuperlach. Mit dem Endergebnis des neuen Stadtteils war er jedoch nie vollständig einverstanden. 1967 baute er sein eigenes Wohnhaus in München-Neuforstenried. 1976 ging Hartmann in den Ruhestand, in dem er sich der bildenden Kunst widmete und zahlreiche Reisen unternahm. 1980 schuf er den Reichenberger Brunnen in Augsburg, der an bedeutende Persönlichkeiten aus Reichenberg erinnert.

Hartmanns „vier berufliche Stationen Weimar/Erfurt, Berlin, Mainz und München sind alle paradigmatisch für den Städtebau der Moderne in Deutschland“, so Sophie Wolfrum 2010 in ihrem Nachruf in der Bauwelt, und Hartmann eine „Schlüsselperson des Nachkriegsstädtebaus in Deutschland“, doch „eine präzise architekturkritische Würdigung seiner Arbeiten steht noch aus“.

Hartmanns Nachlass befindet sich in den Wissenschaftlichen Sammlungen des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner, ein kleinerer Teilnachlass außerdem im Architekturmuseum der Technischen Universität München.

Hier ist die Logbedingung:

Fügen Sie Ihrem Log mindestens 2 Fotos bei:

  1. Das obligatorische Foto am Reichenberger Brunnen in Augburg (Ausgangskoordinaten) sein, das Foto muss dich (bzw. Schild/Zettel mit Deinem Cachernamen, xWG oder etwas, das dich identifiziert) zusammen mit dem Reichenberger Brunnen zeigen.
  2. Obligatorisches Foto am Rathaus eines der auf dem Brunnen aufgeführten Städte aus dem Landkreis Reichenberg (CZ), auf dem du (bzw. Schild/Zettel mit Deinem Cachernamen, xWG oder etwas, das dich identifiziert) zu sehen bist, mit eindeutiger Angabe, um welches Rathaus es sich handelt.
  3. Freiwillige Aufgabe – schreibe in deinem Log, wie du welche Beziehung du zu der gewählten Stadt hast oder was dich daran interessiert.

Logs ohne entsprechende Fotos werden kommentarlos gelöscht.

Im Winter ist der Brunnen aus Schutzgründen abgedeckt, sodass eine der Logbedingungen nicht erfüllt werden kann. In dieser Zeit ist der Cache deaktiviert.

Liberecká kašna Augsburg


Na náměstí před kongresovým sálem na rohu Imhofstraße/Gögginger Straße se nachází Liberecká kašna. Kašnu darovali městu sudetští Němci, protože v roce 1955 Augsburg převzal záštitu nad severočeským městem a okresem Liberec. Reliéfy na sloupu kašny poskytují přehled o historii severočeského města na Zhořelecké Nise.

Odsun Němců z Československa v letech 1945–1946 byla masová deportace německého obyvatelstva z Československa (ČSR) po skončení druhé světové války. Odhadem bylo vystěhováno 1,6 milionu německých obyvatel do americké okupační zóny Německa a 800 000 lidí do sovětské zóny. Určitý počet Němců hlavně z jižní Moravy a jižních Čech se dostal do tehdy vítěznými mocnostmi rovněž okupovaného Rakouska.

V roce 1955 město Augsburg převzalo sponzorství Němců, kteří byli odsunuti z tehdejšího Československa (dnes České republiky). Městská rada Augsburgu rozhodla o převzetí záštity 15. března 1955. Slavnostní předání certifikátu se uskutečnilo 24. dubna 1955 na augsburské radnici, ve Zlatém sále. Certifikát převzal předseda místního spolku Reichenberg a poslední starosta Liberce Dr. Theodor Leicht.

Od roku 1980 stojí před kongresovým sálem „Liberecká kašna“, kterou navrhl liberecký rodák Dr. Ing. Egon Hartmann z Mnichova, a kterou domovský okres daroval městu Augsburg k 25. výročí sponzoringu.

Nese následující nápis:
“Město Liberec bylo založeno ve 13. století. Jeho občané ho rozvinuli v hlavní město německého průmyslu a kultury v Čechách, milovali své město a svou vlast, ze které byli v roce 1945 vyhnáni. Na znamení díků postavili v roce 1980 tuto kašnu ve svém sponzorovaném městě Augsburg.
Sudetští Němci z města a země Liberec.”

Egon Hartmann (narozen 24. srpna 1919 v Liberci, Československo; † 6. prosince 2009 v Mnichově) byl německý architekt a urbanista.


Hartmann se narodil jako jediné dítě Franze a Anny Hartmannových, rozené Müllerové. Do roku 1934 navštěvoval základní školu a státní reálku v Liberci a poté v letech 1934 až 1938 vyšší státní živnostenskou školu v Liberci, kde absolvoval jako stavební inženýr. Poté pracoval pro architekta Henryho Königa v Berlíně, než se zúčastnil druhé světové války v letech 1939 až 1945, naposledy jako poručík v záloze. V zimním semestru 1942/43 studoval na Univerzitě architektury a výtvarných umění ve Výmaru. V srpnu 1944 se Hartmann oženil s Waltraude, rozenou Pohl. Z manželství vzešly čtyři děti. V listopadu 1944 utrpěl nejvážnější válečné zranění ztrátou dolní čelisti a musel se léčit až do října 1945 v čelistní nemocnici v Praze a později v Gotě. V letech 1946 až 1948 Hartmann pokračoval ve studiu ve Výmaru a promoval jako kvalifikovaný architekt. V letech 1948 až 1949 byl asistentem prof. Gustava Hassenpfluga na univerzitě ve Výmaru. Hartmann se podílel na četných studiích přestavby měst a plánování celkového rozvoje v sovětské okupační zóně a NDR. Podle Hartmannových plánů byla v letech 1950/51 v Erfurtu postavena administrativní výšková budova jako „budova ministerských služeb“. Byla to první výšková budova mimo Berlín postavená v NDR a nyní je chráněnou budovou. V roce 1951 získal první cenu v soutěži na urbanistický a architektonický návrh východoberlínské Stalinallee. Jako hlavní architekt a technický ředitel státního plánovacího úřadu pro městské a vesnické plánování ve Výmaru byl zodpovědný za rozvoj územních plánů a rozvojových plánů pro více než 30 durynských měst a městských center. V roce 1952 byla Hartmannovi udělena Národní cena NDR první třídy za umění a literaturu.

V roce 1954 se přestěhoval do Spolkové republiky, kde byl zpočátku zaměstnán v oddělení pozemních staveb v Mohuči. V roce 1958 získal druhé místo ve významné západoněmecké soutěži „Hlavní město Berlín“. V roce 1959 se Hartmann přestěhoval do Mnichova a v roce 1962 získal doktorát na Technické univerzitě v Darmstadtu s prací o rozvoji města Mohuče, kterou vedli Max Guther a Karl Gruber. V Mnichově pracoval v různých kancelářských skupinách a plánoval tři pomocná města pro Mnichov a také pěší zónu ve starém městě a v roce 1963 předložil plán rozvoje města. V roce 1963 se stal stavebním ředitelem mnichovského městského stavebního odboru. Od roku 1964 vedl koncepci satelitního městečka Neuperlach. S konečným výsledkem nového okresu však nikdy nebyl úplně spokojený. V roce 1967 si postavil vlastní dům v Mnichově-Neuforstenried. Hartmann odešel v roce 1976 do důchodu, kde se věnoval výtvarnému umění a podnikal četné výlety. V roce 1980 vytvořil v Augsburgu Libereckou kašnu, která připomíná významné osobnosti z Liberce.

Hartmannova pozůstalost je ve vědeckých sbírkách Leibnizova institutu pro prostorový sociální výzkum (IRS) v Erkneru a menší část pozůstalosti je také v Muzeu architektury Technické univerzity v Mnichově.

Podmínky zalogování keše:

K vašemu logu přiložte minimálně 2 fotografie:

  1. Povinná fotografie u Liberecké kašny v Augburgu (výchozí souřadnice), na fotografii musíte být vy (napsaný nick, CWG, nebo něco, co vás identifikuje) spolu s Libereckou kašnou.
  2. Povinná fotografie u radnice některého z měst z Libereckého okresu (ČR), které je na kašně uvedeno, kde budete vy (napsaný nick, CWG, nebo něco, co vás identifikuje) s jasnou identifikací, o kterou radnici se jedná.
  3. Dobrovolný úkol – napište do logu, jaký vztah máte ke zvolenému městu nebo co vás v něm zaujalo.

Pokud budou chybět fotografie, bude log smazán bez dalšího upozornění.

V zimním období je kašna z důvodu ochrany zakryta, nelze tedy splnit jednu z podmínek zalogování. V této době dojde k vypnutí keše


Virtual Rewards 4.0 - 2024-2025

This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between January 17, 2024 and January 17, 2025. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 4.0 on the Geocaching Blog.

Additional Hints (Decrypt)

zvaqrfgraf 2 Sbgbf/zvavznyar 2 sbgbtensvr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)