Schon klar, was ihr jetzt denkt. Nicht schon wieder ein Cache mit irgendeiner schlecht geschriebenen Story, warum nicht einfach ein Virtual mit einem Photo von mir oder meinen Maskottchen - fertig?
Könnt ihr auch haben, also fast. Logbedingung sind nämlich drei Bilder:
Bild 1: Haidplatz
Bild 2: Domplatz mit Dom oder dem Reiterdenkmal von Ludwig I.
Bild 3: Bruckmandl auf der Steinernen Brücke
Zeigt mir irgendwas von euch auf dem Bild, nur damit klar ist, dass ihr selbst vor Ort gewesen seit. Jeder Logger braucht eigene Bilder. Ihr könnt auch gerne eine Collage machen oder mehr Bilder von Regensburg mit hochladen.
Logging requires only three pictures:
Picture 1: Haidplatz (Waypoint 1)
Picture 2: Domplatz with cathedral or the monument of Luwig I. (Waypoint 2)
Picture 3: Bruckmandl on the Stone Bridge (Waypoint 3)
Please show me something of yourself in the pictures, just so it's clear that you were there yourself. Every logger needs their own pictures. You can also make a collage or upload more pictures of Regensburg.
Wir schreiben das Jahr 1863. Kaiser Franz Josef I ist zu Besuch in Regensburg. Die ganze Stadt ist aufgrund dieses Anlasses in Aufruhr. Überall in den Gassen tummeln sich Bürger, kaiserliche Soldaten, Händler, Tagediebe und Gendarmen. Für unseren frisch vermählten Hauptmann der Gendamerie Rudolf von Soltar bedeutet das ein jähes Ende der Flitterwochen. Jeder Gendarm wird dringend benötigt, um die Ordnung in der Stadt aufrecht zu erhalten. Rudolf hatte seinen Dienst am Haidplatz. Hier in der "Kaiserburg" übernachtet die kaiserliche Familie. Es war später Vormittag und Rudolf stand vor dem Eingang der Kaiserburg als er von dem Fenster oben einen Ruf hörte: "He Gendarm, ich habe da etwas für dich." Rudolf blickte nach oben und sah einen Mann mit einem sehr altertümlichen Faltenkragen, er erkannte ihn sofort als den "schönen Juan", ein stadtbekannter Lude vom Roten Herzfleck. "Auf die Kutsche der Kaiserlichen Familie ist ein Anschlag geplant. Der Narr auf dem Pferd beim Dom weiß mehr." Schon war der Kopf vom schönen Juan verschwunden. Rudolf dachte nicht lange nach und machte sich sofort auf dem Weg zum Dom.

Zum Glück waren die Gassen noch nicht voller Menschen. Die kaiserliche Familie in Gefahr! Der Kaiser war Rudolf relativ egal, doch von der Kaiserin war er, wie alle Männer in Regensburg, mehr als begeistert. Da fragte man sich schon, was sie an diesem Hungerhaken in weißer Uniform wohl fand. Vielleicht hatte es auch etwas damit zu tun, dass er Kaiser war...
Am Domplatz angekommen mußte Rudolf von Soltar sich erstmal orientieren. Der Dom war eine einzige Baustelle, da die beiden Türme neu errichtet wurden. Rudolf hatte jedesmal ein etwas seltsames Gefühl, wenn er am Domplatz stand und an jenem Mord im Dom zurückdachte, den er vor vier Jahren gelöst hatte. Er mußte sich umsehen und sah einen verwirrt aussehenden Kerl auf einen Pferd, der einen Stab hochhielt und darauf eine Flasche balancierte, die allerdings immer gleich wieder herunterfiel. Rudolf seufzte. Der Hochstabler Ludwig war ihm bestens bekannt. Er wirkte zwar immer etwas verwirrt, sprach gerne mit den Drachen am Dom, hatte aber oftmals auch gute Informationen. "He Ludwig, ich wurde vom schönen Juan am Haidplatz angesprochen. Es soll ein Anschlag auf den Kaiser geplant sein und du weißt angeblich mehr darüber." Ludwig senkte seinen Stab und die Flasche mit der er balancierte, zersprang auf dem Pflaster. "Ach Rudolf, da redest du das ganze Jahr nicht mit mir oder schikanierst mich nur, aber jetzt, wenn es um den Kaiser ... " Ludwig lachte " ... oder der Kaiserin geht. Frag doch mal den Drachen Fridolin da an der Mauer. "Rudolf bekam einen hochroten Kopf "Jetzt hör mal zu. Ich hole dich jetzt gleich mit meinem Knüppel vom Pferd herunter, wenn du mir nicht sofort sagst, was Sache ist. Wenn der kaiserlichen Familie in Regensburg etwas passiert, finden wir uns alle in Wien wieder, aber nicht in der Hofburg, sondern einige Etagen tiefer." Ludwig seufzte. "Fridolin meint der Anschlag soll auf der steinernen Brück stattfinden. Du musst dich beeilen. Halte nach einen Kerl Ausschau der sich seltsam benimmt."

Rudolf von Soltar spurtete los. Er wußte die kaiserliche Kutsche war auf dem Weg. Die kaiserliche Familie wollte auf die Weinberge im Norden und mußte dabei über die Donau. Er schaffte es gerade rechtzeitig auf die Brücke, die schon voller Menschen war. Fluchend stürzte er über einen Händler, der Tücher verkaufte, spürte eine Hand in seiner Jackentasche, die nach seiner Geldbörse griff, rappelte sich auf und griff dabei mit seiner rechten Hand in Pferdeäpfel. Schon lief er weiter über die Brücke in Richtung Norden und sah sich um. Ein Kerl der sich seltsam verhielt. Die Brücke war voller Menschen die sich seltsam verhielten. Doch dann auf etwa der Mitte der Brücke sah er ihn. Da saß jemand, der wie ein Bettler wirkte, auf dem Brückengeländer, nur mit ein paar Tüchern bekleidet, beschirmte seine Hand vor der Sonne und starrte nach Süden. Mit der anderen Hand hielt er sich fest, griff damit aber jetzt nach einen Gegenstand...
Hinter sich hörte Rudolf von Soltar aufgeregte Rufe und das Klappern von Hufen, die kaiserliche Kutsche samt Begleitung war auf der Brücke. Die Zeit drängte. Rudolf zögerte nicht lange und hechtete zu dem als Bettler verkleideten Attentäter. Dieser stürzte vom Geländer doch die Geschwindigkeit von Rudolf war zu hoch und er fiel ebenfalls über das zu niedrige Geländer. Im Fallen sah er den Körper des Bettlers, der allerdings gar nichts in den Händen hielt und dann kam das Wasser der Donau...

Hat unser getreuer Held die kaiserliche Familie gerettet und wie ist es ihm selbst bei seinem Sturz in die Donau ergangen?
Das erfahrt ihr, wenn ihr in den nächsten Jahren mal wieder zum Cachen nach Regensburg kommt. Jetzt noch viel Spaß in der Stadt.
Virtual Rewards 4.0 - 2024-2025
This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between January 17, 2024 and January 17, 2025. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 4.0 on the Geocaching Blog.