Eine kleine Gemeinheit mitten in Rosenheim...
Zur T-Wertung:
Um zur Dose zur kommen ist eine Mischung aus Fortgeschrittenen-Yoga und Extrem-Limbo notwendig. Vorteile haben sicherlich alle, die regelmäßig Unterboden-Reparaturen am Auto ohne Hebebühne oder Grube durchführen oder sonst irgendwelche Vorlieben für bodennahe Aktrobatik haben. Wer den Cache heben will, muss auf jeden Fall gelenkig sein und sollte über einen nicht allzu hohen BMI verfügen. Auf jeden Fall sollte man auch robuste Kleidung anhaben, die etwas Dreck vom Boden aushält (zum Legen der Dose habe ich auch noch ein Stück Isomatte mitgenommen). Für Cacher-Familien mit kleineren Kindern dürfte das ganze um einiges leichter sein, wenn man das Kind vorschickt. Einmal innen drin, hängt die Dose nicht allzu hoch. Aber doch so hoch, dass es für einen Erwachsenen nicht ausreichen wird, nur einen Arm reinzustecken...
Zur D-Wertung:
Vor Ort wird unter Berücksichtigung der T-Wertung jedem sofort klar sein, was Sache ist. Ist nur die Frage, welche der vier Seiten man wählt... Insofern könnte die D-Wertung auch 1,5 betragen. Wären da nicht die Muggels. Und seid euch sicher: Über Tag werdet ihr hier keine Sekunde ohne neugierige Muggelblicke verbringen. Da gäbe es dann drei verschiedene Taktiken:
1. Fortgeschrittenes PAL-Training (PAL = Problem anderer Leute).
PAL-Modus anwerfen und das Ding einfach bergen. Egal wie blöd geschaut wird. Für Nachfragen vorher am besten irgendeine Ausrede ausdenken, um zu erklären, was man da macht. Nur leider fallen uns da gerade keine triftigen Ausreden ein...
2. Verkleiden.
Einfach einen auf Elektriker machen und so tun, als würde man die Beleuchtung reparieren wollen. Der Blaumann wäre eh praktisch für den Bodenkontakt (siehe Anmerkungen zur T-Wertung).
3. Nachts kommen.
Wir haben die Dose so gegen 23 Uhr gelegt. Da ist man zumindest etwas ungestörter. Man sollte jedoch bedenken, dass je nach Uhrzeit das Objekt selber voll am strahlen ist. Das würde dann sicherlich auch ein witziges Bild ergeben, wäre aber alles andere als unauffällig...
Ach ja, auch hier haben Cacher-Familien sicherlich auch wieder einen großen Vorteil. Mit einem neugierigen Kind erscheint so manches weit weniger verdächtig.
Falls ihr im Team vor Ort seid: wir würden uns in den Logs über ein paar nette Akrobatik-Fotos freuen...