WICHTIG: Der Cache befindet sich in einem Naturschutzgebiet.
Die Bewilligungen der zuständigen Behörden zum Platzieren eines Geocache an den angegebenen Koordinaten liegen vor.
Bitte verlasst die angelegten Wege nicht. Es besteht Leinenpflicht für Hunde. Bitte respektiert die Natur und die archäologische Besonderheit Ruine Wartenberg.
Die Ruine darf bei der Suche keinesfalls beschädigt werden, das Klettern auf die Mauern ist ausdrücklich verboten!
Mittlere Burg
Die Mittlere Wartenberg liegt auf dem höchsten Punkt des Wartenberges. Von jeher war sie von Norden und Süden her gut zugänglich und deshalb rundherum mit einem Graben geschützt: Dieser war jedoch nie mit Wasser gefüllt (Kein Zufluss, rascher Abfluss durch das karstige Kalkgestein).
Die Burg bestand vermutlich nur aus einem Donjon, hat eine Grundfläche von 14,3 auf 13,2 Meter, und seine Mauerstärke beträgt im unteren Teil 3 Meter. Eugen Probst (siehe Häring) behauptet, dass auf einem ausgeebneten Platz nördlich des Grabens eine kleine (evtl. hölzerne) Vorburg gestanden habe: Diese Annahme wird aber weder durch Funde noch Quellen gestützt.
Der Turm wies vier Geschosse auf, und der ursprüngliche Hocheingang befand sich 10 Meter über dem Boden im vierten Geschoss der Nordwand (Der heutige Eingang im Erdgeschoss entstand durch einen Mauerdurchbruch bei der 'Restauration' in den Jahren 1932 bis 1934). Wie der Zugang zu diesem hochgelegenen Eingang erfolgte, ist Inhalt von Spekulationen: Eugen Probsts Vision ist eine hölzerne Brücke von der von ihm vermuteten Vorburg zum Hocheingang, während Alfred Leu und Hans Häring eine an die Mauer des Turmes angebaute Treppe – unten aus Stein und oben aus Holz – als Variante vorschlagen.
Die heute sichtbaren Einbauten in den Fensterlöchern (Sitzbänke) und die Fenstergewände stellen keinen historischen Zustand dar und entsprechen praktisch nicht der mittelalterlichen Architektur. Die Reste eines Kamins und Ofens in der Südostecke des Turmes sind hingegen authentische Reste der mittleren Wartenberg.
Wie der obere Abschluss bzw. das Dach des Turmes ausgesehen hat, ist unbekannt. Es wird aber vermutet, dass der Turm einen Wehrgang mit Zinnen und ein nach innen versetztes Holzdach besass. Seit der Renovation 1955/1956 führt eine 85-stufige Blocktreppe hinauf auf die in 15 Metern Höhe befindliche Burgterrasse mit Aussicht auf das Rheintal.
Die Burg dürfte im späten 12. Jahrhundert (also von den Hombergern) errichtet worden sein und wurde – gemäss den erhaltenen Bodenfunden – vom 13. bis ins 15. Jahrhundert benutzt. Die Geschichte der mittleren Wartenberg verläuft zusammen mit derjenigen der vorderen Wartenberg.