Dieser MiniMulti zeigt euch die „Überresten“ der V1 Reserve-Feuerstellung LUTZERATH

Die geschichtlichen Hintergründe dieser V1 Feuerstellung:
Das Deutsche Reich war im Sommer 1944, dem 5. Kriegsjahr, an allen Fronten in der Defensive. Wenige Tage nach der alliierten Landung am 6. Juni in der Normandie begann der Beschuss von London durch V1-Flügelbomben aus Westfrankreich. Mit der Befreiung Frankreichs und Belgiens endete vorerst der Einsatz dieses völlig neuartigen Waffensystems. Aber bereits ab Oktober wurden in der Eifel mehr als 20 neue Stellungen gebaut, um die V1 erneut zum Einsatz zu bringen.
Für die 23. Batterie der III. Abteilung des Flak-Regimentes 155 wurde im Dorf Büchel der Batteriegefechtsstand eingerichtet. Vier Feuerstellungen mit den Tarnnummern 4, 5, 6 und 10 sind westlich und südwestlich davon betoniert und eingerichtet worden. Eine Reservestellung lag etwa 2 km südlich von Lutzerath. Diese ist nie aktiviert worden, aber ein bleibendes Zeugnis des sinnlosen Krieges, mit dem Deutschland die halbe Welt überzogen hat.
Am 21. Oktober begann die 23. Batterie mit der Beschießung von Brüssel und Antwerpen als Hauptziele. Sie wurde ab dem 28.10.1944 durch die 22. Batterie bei Laufeld, später durch die 21. Batterie bei Wershofen und die 2. Batterie der 1. Abteilung westlich Kelberg unterstützt. Bis zum 5. Februar 1945 sind von den vier Batterien 5618 V1 aus der Eifel verschossen worden.
Aufgrund technischer Mängel stürzten allerdings mehr als 30 Prozent vorzeitig ab oder schlugen als „Kreisläufer" nahe der Startorte ein. Die Eifelbevölkerung fand den Namen EIFELSCHRECK für diesen Flugkörper, weil viele durch ihn den Tod fanden und Häuser zerstört wurden.
Die 23. Batterie begann am 21. Februar 1945 mit der Verlegung in einen neuen Stellungsraum nach rechtsrheinisch bei Weyerbusch, kam dort aber nicht mehr zum Einsatz.
Wer sich für die Geschichte rund um die V1 hier in der Eifel interessiert, dem empfehle ich das Buch:
"V1 - Eifelschreck - Abschüsse, Abstürze und Einschläge der fliegenden Bombe aus der Eifel und dem Rechtsrheinischen 1944/45"

In dieser Dokumentation wird die Einsatzgeschichte der V 1, die von der deutschen Bevölkerung wegen der hohen eigenen Verluste auch Eifelschreck genannt wurde, dargestellt. Hauptsächlich wird das Wirken der III. Abteilung des Flakregimentes 155 (W) in der Eifel, im Westerwald und im Bergischen Land beleuchtet.
Neben der Beschreibung des Waffensystems V 1 und dem Aufbau einer Feuerstellung, wird im Detail beschrieben, was im Herbst und Winter 1944/ 45 in der Eifel und dem Rechtsrheinischen vor sich ging. Die Folgen der über 5600 Abschüsse für die deutsche Bevölkerung im Einsatzgebiet und die Wirkungen des Waffensystems in den Zielgebieten wird dargestellt.
Bisher nicht veröffentlichte Aufklärungsfotos und Berichte der alliierten Luftwaffe bereichern dieses Buch ebenso wie zahlreiche Zeitzeugen, die ihr Erlebtes mit der V 1 berichten.
Auch empfehlen die Autoren mehrere Besichtigungstouren, die aufzeigen, wo welche Spuren dieser Vergangenheit heute noch zu sehen sind.
Eine dieser Spuren zeige ich euch heute hier an diesem CachePoint.
So ... nun aber zu unserem MiniMulti:
Wenn ihr hier am Wegpunkt die Infotafeln genau "studiert" , werdet ihr schnell herausfinden wo sich der "Schatz" befindet:
N50° 06 . (A)(B) E 007° 00 . 0 (C) 0
Viel Spass bei dieser "Schatzsuche", wünscht euch das alamo.team
Wer unsere Dose gefunden hat, darf sein Profil gerne mit unserem Banner verzieren:

Kopiert Euch hierfür einfach folgenden Code in eure Profilseite:
<a href="http://coord.info/GCAJZ5B" target="_blank"><img src="https://s3.amazonaws.com/gs-geo-images/56c15707-40fa-49bf-89fc-0a6539a2c76f_l.jpg "alt=Bilder hochladen" border="0" ></a>
Übrigens diesen Cache könnt ihr gerne mit diesen Multi's verbinden:
