Die Köhlerberge in Nienburg ist eine Binnendünenlandschaft, die früher von Heide bedeckt war und sich im Süden der Stadt befindet. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gelände durch den Förster Köhler mit Kiefern aufgeforstet und es entwickelte sich hier ein Mischwald.
1935 wurde Nienburg der Standort für das Pionierbataillon 22 und es entstanden am heutigen Berliner Ring die Mudra Kaserne, an der Weser ein Wasserübungsplatz sowie in den Köhlerbergen ein Geländeübungsplatz.
Nach Ende des 2. Weltkrieges wurden die Köhlerberge zunächst als Sprengplatz für Munition genutzt. 1956 kam das britische 21. Enigeer Regiment nach Nienburg und die Übungsplätze wurden wieder militärisch genutzt. 1994 wurde der Übungsplatz Köhlerberge militärisch aufgegeben und das Waldgebiet kann seit dem öffentlich genutzt werden.