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Der Bodelschwinghsche Traditional Cache

Hidden : 2/6/2024
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Friedrich Christian Carl von Bodelschwingh,

später auch Friedrich von Bodelschwingh der Ältere, (* 6. März 1831 in Tecklenburg; † 2. April 1910 in Gadderbaum, heute Bielefeld)
war evangelischer Pastor und Theologe in Deutschland. Er arbeitete in der Inneren Mission. Nach ihm sind die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld benannt.


Leben

Er entstammt der alten westfälischen Adelsfamilie Bodelschwingh. Seine Mutter Charlotte war eine geborene von Diest (* 27. November 1793 in Kleve; † 27. Mai 1869 in Dillenburg). Sein Vater Ernst von Bodelschwingh war preußischer Finanzminister in Berlin. Durch dessen Kontakte zum Haus Hohenzollern wurde Friedrich als Kind zum Spielgefährten des späteren Kaisers Friedrich III. ausgewählt. Bei ihm vermittelte er später für den Bremerhavener Pastor Eberhard Cronemeyer eine Audienz. Kronprinz Friedrich Wilhelm wurde Namensgeber der Moorkolonie in Düring.

Friedrich von Bodelschwingh war von 1842 bis 1845 Schüler am Joachimsthalschen Gymnasium und machte in Dortmund am Städtischen Gymnasium Abitur. Er wollte erst Bergmann werden, machte aber von 1849 bis 1851 eine Ausbildung zum Landwirt. Er wurde Verwalter eines modernen Gutshofs in Gramenz, Kreis Neustettin, in Hinterpommern, wo er zum ersten Mal mit der Not der landlosen Bevölkerung konfrontiert wurde. Als Gutsverwalter war er dort bis 1854 tätig.

Sein Wunsch, Menschen zu helfen, wuchs, und er wollte in die Mission gehen. Seine Eltern überredeten ihn jedoch, zunächst Evangelische Theologie zu studieren. Er studierte in Basel, Erlangen und Berlin und wurde 1863 Pastor. In Basel legte er sein erstes theologisches Examen ab, nicht aber das zweite. Während seines Studiums gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Bonner Wingolf.

Seine erste Gemeinde war ab 1858 die Evangelische Mission unter den Deutschen in Paris. In der französischen Hauptstadt lebten damals rund 80.000 deutsche Auswanderer, die ihren Lebensunterhalt als Tagelöhner (z. B. als Gassenkehrer) verdienten. Von Bodelschwingh sammelte in Deutschland Spenden zum Bau einer Kirche und einer Schule auf dem Montmartre. In dieser Zeit wurde dem eher biblizistisch-pietistisch geprägten Theologen die hohe Bedeutung des lutherischen Bekenntnisses sowohl für ihn persönlich als auch für die Gemeindearbeit bewusst. Als seine Frau Ida nach der Geburt des ersten Kindes an Wochenbettdepression erkrankte, zog die Familie 1864 auf Anraten der Ärzte zurück nach Deutschland. Von Bodelschwingh nahm eine Pfarrstelle in Dellwig bei Unna an. 1869 starben innerhalb von zwei Wochen seine vier Kinder Ernst (geb. 7. Februar 1863), Friedrich, Elisabeth und Karl an Diphtherie. Bis 1877 bekam das Paar noch einmal vier Kinder: Wilhelm (* 27. September 1869), Gustav (* 3. November 1872), Frieda (* 20. Februar 1874) und Friedrich (* 14. August 1877). Die Söhne wurden ebenfalls Pfarrer und waren in der Diakonie tätig, die Tochter führte nach dem Tod der Mutter 1894 den Haushalt ihres Vaters und organisierte seine Reisen.

Ehrungen

Zu Lebzeiten erfuhr Friedrich von Bodelschwingh folgende Ehrungen:

  • Roter Adlerorden IV. Klasse (20. September 1866)
  • Eisernes Kreuz am weißen Bande (19. Januar 1873)
  • Ehrenritter des Johanniterordens (15. Februar 1882), durch Carl von Preußen
  • Königlicher Hausorden von Hohenzollern, Ritterkreuz (19. November 1883)
  • Dr. theol. h. c. der Universität Halle, „Doctoris S. S. Theologiae Honores et Privilegia“ (28. November 1884)
  • Wilhelm-Orden, „mit hervorragenden Verdiensten um die Wohlfahrt ... insonderheit auf sozialpolitischem Gebiete verliehen ...“ (18. Januar 1896)
  • Zentenarmedaille (31. Januar 1898)
  • Roter Adlerorden II. Klasse mit Stern (21. September 1905)
  • Komturkreuz des Hohenzollerschen Hausordens (29. August 1907)
  • Ehrendoktor der Staatswissenschaften (Dr. rer. polit. h. c.) der Universität Münster, „Summos in studio rerum politicarum honores doctorisque gradum iura ac privilegia“ (25. Dezember 1908)

Additional Hints (Decrypt)

Qre Pnpur orsvaqrg fvpu na rvare ivry orsnuerara Fgenßr. Ovggr Fgvsg zvgoevatra haq qra Pnpur jvrqre fb orsrfgvtra jvr re ibetrshaqra jheqr. Nhs Zhttryf npugra. - Zntargvfpu - Rf zhff avpugf nhstrfpuenhog bqre trössarg jreqra. Orv Unhfahzzre 38

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)