Einleitung
In den vergangen CITO-Listings habe ich die verschiedensten Bereiche, Themen rund um meine Heimatstadt beleuchtet. Diesmal möchte ich die Erhebung, verlaufend von West <=> Ost beläuchten, welche zwischen en Ortsteilen Traismauer und Gemeinlebarn liebt, beleuchten.
Diese Erhebung ist auch als "Gutenbrunner Wald" bekannt und hat eines der Wahrzeichen Traismauers am Kamm, den Korkenzieher.
Eingebettet in der Weinbauregion Traisental erhebt sich der 15 m hohe Aussichtsturm in Form eines Korkenziehers. Ein Rundwanderweg von 3,1 km Länge mit einer Gehzeit von etwa 1,5 Stunden führt Sie durch die wunderschöne Natur der Eichberger und Ahrenberger Kellergasse. Natürlich sind hier auch einige Caches platziert, folgend ein kleiner Auszug:
und viele mehr
Geologie des Gutenbrunner Waldes:
Die beiden Höhenzüge rechts und links der Traisentales sind Bildungen eines Meeres, das im Erdzeitalter „Tertiär“ unseren Raum bedeckte. Sie entstanden im „Miozän“, einer Unterabteilung des Tertiärs vor rund 20 Mio. Jahren. Den östlichen Höhenzug bilden „Oncophora-Sande“ (nach der Leitmuschel Oncophora); sie umfassen in unserem Gebiet den Raum südlich und südöstlich der Stadt Traismauer (Nasenberg, Eichberg, Reuthbühel, Seelackenberg, Berge um Einöd – Strasse nach Einöd, Gutenbrunner Wald usw.). Erkennbar sind sie in den zahlreichen Hohlwegen, wo sie die Basis der Wände bilden.
Der westliche Höhenzug des Traisentales ist aufgebaut aus Tegeln und überwiegend aus Konglomerat (Hollenburger-Karlstettener Konglomerat), einem verfestigten Schotter einer Urtraisen, die einst aus dem Süden in das Tertiärmeer mündete. Das Konglomerat bildet den Höhenrücken westlich der Ortschaften Inzersdorf, Reichersdorf, Nussdorf ob d. Traisen bis zum Wetterkreuz; es setzt sich auch nördlich der Donau (Gedersdorf, Gobelsburg) fort. An das Erdzeitalter „Tertiär“ schließt das „Quartär“ an, das aus der Eiszeit und der Jetztzeit besteht. Die Eiszeit weist im wesentlichen vier Eiszeiten auf. Dazwischen gab es Warmzeiten mit oft tropischem Klima.
Ein großer Teil unseres Raumes besteht aus eiszeitlichen Bildungen, die nach dem Rückzug des Tertiärmeeres entstanden sind. Es sind dies verschiedene Schotterterrassen entlang der Traisen und der Donau und der Löss, ein feiner, sehr fruchtbarer Staub. Dieser Löss, etwas verfestigt, überdeckt teilweise die Oncophora-Sande, das Konglomerat und die höheren, älteren Terrassen.
Die mächtigen Niederterrassen der Traisen (westlich der S 33) und der Donau (z.B. Gemeinlebarn) sind die letzten Eiszeitbildungen und frei von Löss. Das Gebiet von Traismauer und Umgebung war nicht vom Eis bedeckt.
Ablauf
Datum: 16.03.2024
Uhrzeit: 15.00 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden
Route: von den Headern bis zum Wegpunkt 1 = Uferwechsel, Retour bis Wegpunkt 2 = Uferwechsel, Retour zum CM
mitzubringen: Handschuhe, Spieße,... Müllsäcke sind vorhanden
Gemütlicher Ausklang
Wie es bei einem CITO in Traismauer schon Tradition ist, werde ich wieder ein Lokal für den gemütlichen Ausklang reservieren. Vorzugsweise wird es ein Heuriger in der Umgebung sein, wo ein Gläschen regionalem Weins getrunken, eine gute Jause gegessen und eine Nachspeise genossen, werden kann. Das Lokal gebe ich noch rechtzeitig bekannt.
Ich ersuche auch, bei der Anmeldung zu vermerken, ob und mit wievielen Personen du zum Heurigen mitgehst, damit ich genug Plätze reservieren kann.
Belohnung
EIN SOUVENIER GIBT ES AUCH WIEDER
Ausserdem bekommen alle Teilnehmer ein ICON fürs Profil als Teilnahmegestätigung zur Verfügung gestellt.
Auf einen Bonuscache in der bekannten Form werde ich auch dieses Jahr verzichten.
Ich freue mich auf Euer zahlreiches Kommen