Einleitung:
Schdiggle
1. kleines Stück („a Schdiggle Hefezopf“)
2. kleines Grundstück („Uff meim Schdiggle wachsad Moschdbaim)“
Auf letztes bezieht sich der Cache :-)
Vor ca. 40 Jahre war hier ein Gartenstück, das ich gerne zeigen möchte.
Ein findiger Mensch, baute sich hier aus Baumstämmen aus dem Wald, eine terassenförmige Gartenalage.
Es gab Beete für Kartoffeln, Tomaten, Erdbeeren und sonstiges Gemüse.
Die Obstbäume waren so ergiebig, dass in den Sommerferien ein nicht genannter Teenager :-), hier zenterweise Obst pflücken durfte.
Selbiges wurde dann bei der ehemaligen Raiffeisenfiliale in Weinsberg am Bahnhof abgegeben.
Die Obsternte war so ergiebig, dass der Teenager davon einen Kreidler Flory 3 Gang von dem Grundstückbesitzer bekommen hat.
Selbiges nutze der Teenager dann um für die Löwenzahnfressenden Hasen, Futter zu besorgen.
Der Teenager war im Umkreis von 5 Km jedes Löwenzahnfelds zu jenem Zeitpunkt bekannt.
Damals war das Gebiet um die Hasenmühle (Trimmdichpfad) beim Weisenhof eine wahre Goldgrube :-)
Mit einem alten Postsack (Juttesack) mit Posttrompete drauf, fuhr er alle 2 Tage Futter ein.
Damit die Hasen (ca. 30 Stück), gut versorgt waren.
Desweiteren gab es in dem Gartenschdiggle, Gänse, Fasane, Tauben, Hühner, 1 Ziegenbock „Max“.
Genug Getier zum Versorgen.
Die 2 Tannenbäume in unmittelbarer Nähe zum Cahce waren mal 1,70 cm groß.
Dienten als Weihnachtsbäume in den frühen 80er Jahren.
Enorm wie die gewachsen sind.
Der Mostbirnenbaum, beherbegte einst ein Baumhaus.
Mit Veranda und Krieg ca. 8 qm groß.
Ein alter gußeiserner Ofenkrieg in Selbigen.
Dort verbrachte der Teenager einige abenteuerliche Ferien.
Oben im Schdiggle war ein „Teich“, der zum Hältern von kleinen Fischen (Köderfischen) diente.
Der Teenager und der findende Mensch waren begeisterter Angler.
In dem Schdiggle wurde dann auch die erste Katze des Teenagers begraben, „Pascha“ wurde 11 Jahre alt.
Auf dem Buchäckerbaum oberhalb des Cache wurde damals mit dem Fernglas nach Räubern geschaut.
Nun holt sich die Natur alles wieder zurück....
Was sagt uns, dass alles vergänglich ist.......
Das Schdiggle war ca. 20 Jahre im Besitz des gefundenen Menschen, bevor es abgab.
Danach waren noch einige andere Grundstückbesitzer hier vor Ort.
Reste der menschlichen Zivilisation sind noch schematisch vorhanden.
Der Cache ist aus 4 Himmelsrichtungen erreichbar.
Entweder über das Advokatenstäffele (empfehlenswert).
Den Paradiesweg über die Kirschenalle kommend.
Den Steinbruchweg (fantastische Aussicht auf die Burg Weibertreu) hier konnte man früher mit dem Auto noch hochfahren.
Oder über die Straße Im Spareiß.
Viel Spaß beim Suchen und Finden wünscht Euch der Teenager.