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Römerkastell Traditional Cache

Hidden : 3/6/2024
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Zum Cache: 

Der Cache ist ein schneller Drive In.
Der Cache befindet sich in der Nähe eines Parkplatzes Fahrbahn in Richtung Hausen Killertal.
Da der Vorgängerchache aufgrund unglücklicher Umstände archiviert wurde,
gibt es jetzt gegenüber der alten Position einen neuen Versuch.

Leider wird der Parkplatz immer noch als Müllplatz benutzt,
deshalb wurde der Cache etwas abseits des Parkplatzes platziert.


Hintergrund:
ca 80 n. Chr: Das Kastell Burladingen ist ein ehemaliges römisches Grenzkastell des Alblimes.
Es liegt mit dem zugehörigen Lagerdorf Vicus und einer römischen Strassenstation als Bodendenkmal in unmittelbarer Nähe zum Parkplatz. Das Römerkastell 140×140m liegt ca 200m südwestlich vom Cache.

Direkt unterhalb des Parkplatzes befinden sich die Grundmauern einer ( Benefiziarierstation )(Bild)

 Das zugehörige Dorf Vicus liegt auf derselben Strassenseite unterhalb des Gewerbegebietes . Ausdehnung 750 m Richtung Norden.

Wir schreiben das Jahr 2011:
Es gibt keine Römer mehr, kein Kastell, keine Ruinen, nichts.
Die Reste des Kastells befinden sich im Erdreich  unter einer Wiese gegenüber Richtung Südwesten, nur ein Hinweisschild (2010) auf einem Parkplatz erinnert an dieses Bauwerk.
Wir schreiben das Jahr 2016 ;
selbst die Hinweisschilder gehören der Vergangenheit an. Die Stadt Burladingen scheint kein Interesse mehr daran zu haben, Touristen über die Vergangenheit aufzuklären und dem Namen Römerstraße Ehre zu machen, im Gegensatz zu Hechingen - Stein Villa Rustica.

Wir schreiben das Jahr 2024 
Der ursprüngliche Cache existiert nicht mehr und liegt im Archiv. Ein neuer Cache wurde gelegt, lang lebe der neue Cache.
Der alte Name des ursprünglichen Caches "Römerkastell" ist auch der neue Name. 

 

Geschichte:
Zusammen mit einer Reihe weiterer Kastelle auf der Alb (Donnstetten, Urspring, Heidenheim und Oberdorf/Ipf) bildete das Lager von Burladingen den sogenannten "Alblimes", die von der Donau vorgezogene Nordgrenze des römischen Reiches.

Nach der Entdeckung 1912 fand die erste wissenschaftliche Grabung statt.
Das zum Kastell gehörende Lagerdorf "Vicus" befand sich in Richtung Burladingen
und wurde 1984-1986 vom Landesdenkmalamt im Bereich der neuen Straße (gleiche Straßenseite) ausgegraben.

Anmerkung: Warum die Stadt Burladingen dieses historische Gut nicht als Tourismusmagnet wie Hechingen_Stein benutzt ist bis heute unklar.

Bislang konnten eine Holzbau- und eine Steinbauphase differenziert werden.
Das Holzkastell entstand in flavischer Zeit vermutlich um das Jahr 80 n. Chr., hatte einen quadratischen Umriss von 137 Metern Seitenlänge und nahm somit eine Fläche von knapp 1,9 Hektar ein.
Umgeben war es von zwei Spitzgräben. Die Wehrmauer selbst bestand aus einer Holz-Erde-Konstruktion. Jeweils zwei Flankentürme an den vier Toren konnten nachgewiesen werden, nicht hingegen die Existenz von Eck- und Zwischentürmen.

Um das Jahr 90 wurde das Kastell teilweise in Stein ausgebaut und geringfügig auf eine Seitenlänge von 140 Metern, entsprechend 1,96 Hektar, vergrößert. Hierbei wurde der Doppelgraben durch einen einfachen Graben ersetzt.
Von den Innenbauten sind die Principia (Stabsgebäude) und einige Mannschaftsbaracken, die bereits in der Holzbauphase bestanden und keinen Steinausbau erfuhren, eindeutig identifiziert worden.
Weitere Gebäude wurden angeschnitten, können aber nicht mit Sicherheit bestimmten Funktionen zugewiesen werden.
Aufgrund des Vergleiches mit Kastellen gleichen Bautyps und gleicher Zeitstellung können bei den unsicheren Befunden aber das Praetorium (Kommandantenwohnhaus) sowie – mit Abstrichen – ein Horreum (Getreidespeicher) und das Valetudinarium (Lazarett) als möglich angenommen werden.
Das Kastell war mit seiner Prätorialfront nach Nordwesten hin ausgerichtet, wo auch heute noch eine Straßen- und eine Bahntrasse die natürliche Senke als Pass nutzen.
Die Überwachung dieses Passes sowie der sich im Vicusbereich kreuzenden Straßenverbindungen dürfte zu den Obliegenheiten der Besatzung gehört haben.
Hier zweigte von der über den Pass führenden, vom Kastell Sulz über Lautlingen hierhin und weiter über das Kastell Gomadingen letztlich bis Oberdorf/Ipf verlaufenden Alblimesstraße eine Verbindung nach Süden zum Kastell Ennetach ab.
Eine weitere Verbindung durch das Killertal zur Arae Flaviae (Rottweil) gilt als wahrscheinlich, konnte aber bislang ebenso wenig archäologisch nachgewiesen werden wie ein möglicher Limesübergang.
Aufgrund der Größe des Kastells kann eine Kohorte, eine Infanterieeinheit von rund 500 Mann Stärke, als Besatzung angenommen werden.
Weitere Einzelheiten über die Garnison sind nicht bekannt.
Sein Ende dürfte das Kastell ausweislich einer mächtigen Brandschicht in trajanischer Zeit gefunden haben, ob durch ein lokales Schadensfeuer oder ein historisches Ereignis, ist bislang ungeklärt.

Quelle: Wikipedia: Kastell Burladingen Wiki .

Europäische Wasserscheide:
Hier befindet sich zudem der höchste Punkt im Tal.
Richtung Hechingen das Killertal mit dem Fluss Starzel der im Neckar mündet

und Richtung Gammertingen das Fehlatal mit dem Fluss Fehla welcher in der Lauchert mündet.
Allem Anschein nach wussten die alten Römer diesen strategischen Punkt (Pass) (736m) zu nutzen.
Quelle: Wikipedia: Kastell Burladingen Römerstraße .
 

Additional Hints (Decrypt)

Uäatraq vz yvaxra Ohfpu orvz Xerhm.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)