Wie es schon der Titel sagt,
"DRIVE IN" Canale Grande Obergösgen!
Nun gut es ist nicht gerade der Canale Grande, aber es ist der Kanal zum KKW Gösgen und das ist von hier aus gesehen ja schon Grande oder?
Erreichbar zu Fuss, mit Bike und mit Auto!
Liebe Autofahrer, aussteigen solltet ihr schon. Denke mal das wisst ihr aber.
Mehr gibts eigentlich nicht zu sagen. Oder wollt ihr noch ein bisschen Geschichte? Zur Gemeinde, zum Kanal oder zur Brücke?
Euer Wunsch ist mir befehl!
Die Gemeinde Obergösgen:
Obergösgen liegt auf 390 m ü. M., zwischen Olten und Aarau, 4 km ostnordöstlich der Stadt Olten (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich in einer weiten Niederung des Aaretals nördlich der Aare, am Jurasüdfuss, im Osten des Solothurner Mittellandes.
Die Fläche des 3,6 km⊃2; grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Solothurner Niederamtes. Die südliche Grenze verläuft teils entlang der alten Aare, die hier einen weiten Bogen nach Südosten zeichnet, teils auf der Niederterrasse südlich der alten Aare. Der mittlere Teil des so genannten Schachen, der Insel zwischen dem ursprünglichen Aarelauf und dem Gösger Kanal, gehört ebenfalls zu Obergösgen. Von der Aare erstreckt sich der Gemeindeboden nordwärts über die breite Talniederung und die Ebene von Obergösgen bis auf das Tägermoos. Hier fliesst von Norden her der Stegbach in die Ebene und mündet östlich von Obergösgen in die Aare. Nordöstlich des Stegbachs reicht das Gebiet auf die Höhe des Buerwaldes, in dem mit 453 m ü. M. der höchste Punkt von Obergösgen liegt. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 21 % auf Siedlungen, 29 % auf Wald und Gehölze, 43 % auf Landwirtschaft und etwas mehr als 7 % war unproduktives Land.
Zu Obergösgen gehören die Siedlung Schachen (384 m ü. M.) auf der Niederterrasse südlich der alten Aare, das Wohn- und Industriequartier Sandacker (382 m ü. M.) zwischen der Aare und dem Gösger Kanal und die Siedlung Stegbach (400 m ü. M.) am gleichnamigen Bach östlich an das Dorf anschliessend. Nachbargemeinden von Obergösgen sind im Norden Lostorf, im Osten Niedergösgen, im Süden Däniken und Dulliken sowie im Westen Winznau.
Der Kanal:
Die Aare hat sich immer wieder neue Läufe gesucht und bedeutete eine ständige Gefahr für das Niederamt. Der Bau des Gösger Kanals, 1913 bis 1917, regulierte den Aarelauf im Niederamt. Wertvolles Land wurde trockengelegt und urbar gemacht. Obergösgen wurde dreigeteilt: Schachen und Dorfzentrum; dazwischen die neuen Wohnquartiere Sandacker und Widacker sowie das Industriegebiet.
Ein Grossteil des Wassers der Aare wird unterhalb von Olten in einen Seitenkanal, den sogenannten Gösger Kanal abgeleitet und durch das bei Niedergösgen gelegene Elektrizitätswerk Olten-Gösgen genutzt.
Die Brücke:
Nachdem die bald 100-jährige Brücke über den Aarekanal den Belastungen nicht mehr gewachsen war, Obergösgens Industrie lässt grüssen, wurde diese durch eine neue ersetzt und im November 2012 feierlich eingeweiht