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Oberförster-Pfahl-Weg Traditional Cache

Hidden : 3/15/2024
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Paul Pfahl wurde am 20.12.1899 im elterlichen Haus an der „Alten Stadt“ geboren und ist seiner Heimatstadt Hohenlimburg sein Leben lang treu geblieben. Seine Liebe zur Natur, zu Tieren und Pflanzen war maßgeblich für seinen Berufsweg als Förster. Sein Fachwissen und sein Organisationstalent brachten ihm rasch den beruflichen Erfolg ein.

1925 wurde er der fürstliche Revierförster in Hohenlimburg. Im Dienst des Fürsten von Bentheim brachte er es später bis zum Oberförster und schließlich auch zum Leiter des Fürstlichen Rentamtes, welches damals in Letmathe beheimatet war. So war er der „Vertraute“ des Fürsten hier im Hohenlimburger Raum. Zu seinen Obliegenheiten gehörte es auch, gewisse Arbeiten für die Witwe von Prinz Karl zu Bentheim zu übernehmen; z.B. musste er sie mit Brennholz versorgen.

Oberförster Pfahl galt stets als Vorbild eines waidgerechten Jägers und Hegers. Besondere Verdienste erwarb er sich bei der Ausbildung von Jungjägern, denen er in vielen Kursen jagdliches Brauchtum, Jagdausübung und Tierschutz nahebrachte. Ab 1934 leitete Paul Pfahl den Hegering Hohenlimburg und gehörte verschiedenen Jägerprüfungskommissionen und dem Kreisvorstand an.

Des weiteren kümmerte er sich sehr um den Schießstand in Henkhausen (Schließung 1976), wo monatlich ein Tontaubenschießen des Hegerings stattfand. 1957 fand sich auf seine Initiative hin eine Gruppe von Jagdhornbläsern zusammen, die bis heute besteht.

Sein Amt und sein Titel erfüllten ihn durchaus mit Stolz. Eines Tages rief ihn eine Anwohnerin des Steltenberges an. „Herr Förster, sie müssen schnell kommen. Hier ist ein Rehlein in einen der Teiche gefallen.“ „Herr Oberförster bitte!“, entgegnete Paul Pfahl. Darauf die Anruferin: „Ach, wissen Sie, das ist dem Rehlein egal.“

Während seiner Amtszeit bewohnte er das Forsthaus im Alten Schloßweg 29 unterhalb des Schlosses (siehe Referenzpunkt).

Oberförster Paul Pfahl verstarb früh und unerwartet am 12.9.1963.

Nach seinem Tode wurde ihm zu Ehren der Wanderweg benannt, der vom Schloss Hohenlimburg hinauf zum Stoppelberg führt. Kurz vor Erreichen des Berggipfels auf 380 Metern ü.N.N. findet man die Dose direkt an seinem Weg.

Blick vom Oberförster-Pfahl-Weg in das neblige Nahmertal

 

Quelle u.a.: Chronik des Hegering Hohenlimburg e.V. 1928 - 2008

Additional Hints (Decrypt)

Ibz Csnuy orjnpug

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)