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LAB-Bonus: Weesenstein Mystery Cache

Hidden : 4/12/2024
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Weesenstein wurde im Jahre 1318 als „Weysinberg“ erstmals urkundlich erwähnt und war damals als „Hus“ verfasst. 1436 ist „Weißenstein“ als „castrum“ bezeichnet und untersteht der Pflege Dohna, später dem Amt Pirna.

Weesenstein 1820

Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses datiert auf den 17. Dezember 1318 im Zusammenhang mit dem Hilfe- und Dienstgelöbnis des Burggrafen Otto von Dohna gegenüber dem Meißner Markgrafen Friedrich dem Freidigen. Der Name Weesenstein ist vermutlich auf das bereits genannte Quarzitgestein im Felsen zurückzuführen. Dieses auch als „falscher Opal“ bezeichnete Gestein hieß früher „Wese“ oder „Waise“, was sicherlich auch auf die weiße Farbe des milchweißen Opals zurückzuführen ist. Dadurch variiert der Name nur wenig: Weysinberg, Weisinsteyn, Wesinstein, Weysinstein, Weißenstein usw. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert findet sich fast durchgängig der Name Wesenstein, und schließlich seit Beginn des 19. Jahrhunderts setzte sich die Schreibweise Weesenstein durch (1850 auch amtlich). Es ist wahrscheinlich, dass Schloss und das umliegende Land um 1275 gemeinsam mit Rabenau als Mitgift der Tochter des Burggrafen Meinhers III. von Meißen in die Ehe mit Burggraf Otto dem Älteren von Dohna eingebracht wurde und somit in den Besitz der Burggrafen von Dohna gelangte.

Das Schloss ist ein achtstöckiges Bauwerk. Die Besonderheit besteht darin, dass es zu einem großen Teil von oben nach unten gebaut worden ist. Dadurch befinden sich zum Beispiel die alten Kellerräume im fünften und die Pferdeställe im vierten Geschoss.

Schloss Weesenstein heute

Der Turm scheint zum ältesten Teil des Schlosses zu gehören. Er wurde wahrscheinlich im 12. Jh. erbaut. Zieht man alte Bilder wie zum Beispiel das Gemälde im Treppenhaus des Schlosses aus dem 17. Jh. zum Vergleich heran, ist festzustellen, dass der Turm ursprünglich nicht so hoch wie heute war. Der ursprünglich als Warte an der Heer- und Handelsstraße dienende Turm wurde später durch Wohn- und Wirtschaftsräume ergänzt. So entstand im sechsten Stock ein „Gerichtssaal“ (der sog. „Speisesaal der Burggrafen“) und darunter ein Keller. Vom Gerichtssaal gelangt man in die „Folterkammer“ und einige Stufen weiter in den siebenten Stock zum „Mönchsgang“. Während der Herrschaftszeit von Rudolf II. und Heinrich II. von Bünau wurden hier im 15./16. Jh. der „Steinerne Saal“ und der „Billardsaal“ eingerichtet, das heute bis auf die Grundmauern zerstört ist.

Mit der Gründung der Schlosskapelle 1504 im sechsten Stock durch Rudolf II. von Bünau wurde der Burghof nach Südwesten abgeschlossen. 1738 wurde die Kapelle abgetragen und eine neue „Hauskirche“ gebaut, die am 23. Juli 1741 geweiht wurde. Lange Zeit galt George Bähr als Schöpfer der neuen Kirche. Heute geht man aber davon aus, dass die Entwürfe von einem seiner Schüler, dem Baumeister Johann George Schmidt (1707 bis 1774) stammen. Die Kosten für den Umbau betrugen 4.177 Taler, 5 Groschen und 6 Pfennige.

Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts wurde der neue Teil des Schlosses im Süden und Südosten an den Felsen gebaut. Nach den Verwüstungen durch die Schweden 1639 ließ Rudolf IV. von Bünau eine Reihe von Restaurierungsarbeiten durchführen, unter anderen auch die Ausbesserung des sog. „Ledertapetensaals“. Nachdem Rudolf V. aus der jüngeren Lauensteiner Linie der Familie von Bünau das Schloss von seiner Frau Henrica Helena für 100.000 Rheinische Gulden übernommen hatte, erfolgten umfangreiche Erneuerungen und Renovierungen auf dem Schloss. Am Ende des Schlossparks auf einer Anhöhe wurde um 1750 ein Belvedere errichtet. Heute sind vom Gebäude nur noch dessen Grundmauern erhalten.

Die umfangreichsten Erneuerungen verdankt das Schloss der Familie von Uckermann. Zunächst wurde das Hauptportal gründlich erneuert und 1781 die alte Holzbrücke durch eine Steinbrücke ersetzt. Südlich des Schlosses entstand in der Müglitzschleife ein barocker Schlossgarten und darin am Fuße des Felsens das sogenannte „Badezimmer“.

Schloss Weesenstein Überblick

Der König Johann von Sachsen veranlasste 1861 die Erneuerung der Sandsteinbrücke, die beide Teile des Parks miteinander verbindet. Im selben Jahr schuf der Bildhauer Wolf von Hoyer für den Park im Auftrag des Königs die Marmorstatue der römischen Göttin Flora. Die Göttin der Blumen und des Blühens trägt einen Rosenkranz im Haar. Still reicht sie dem Betrachter eine Rose aus ihrem Bouquet.

Mit der Übernahme des Schlosses durch die Wettiner im 19. Jahrhundert wurden die Raumfluchten neu gegliedert, so dass sie den neuen, aufwendigeren Nutzungsanforderungen entsprachen. In den 1850er und 1860er Jahren wurden verschiedene Räume neuen Nutzungen zugeführt und teilweise neu ausgestattet. Dabei blieben die historisch wertvollen Tapeten im Ledertapetensaal (farbig bemalte Goldledertapete um 1720), im Vogeltapetenzimmer (farbig bemalte Papiertapete mit ostasiatischem Dekor und exotischen Vögeln um 1780) und im Chinesischen Salon (Tapete mit chinosien Motiven um 1814) erhalten. Die Ausstattung der Zimmer wechselte mit den häufig anreisenden Gästen. Die repräsentative Empfangssituation im Bereich der herrschaftlichen Wohnetage entstand zwei Jahre nach der Thronbesteigung des König Johann von Sachsen 1854 in Anlehnung an die Raumgestaltungen durch Gottfried Semper im Stil der Neorenaissance. Die Innendekoration war dem gelehrten Regenten gewidmet.

(Quelle: wikipedia)

Ansichtskarte um 1900

 

Dies ist ein Bonus-Cache, für welchen zurvor die LAB-Runde „Weesenstein" erledigt werden muss. Die Final-Koordinaten erhält man dort an Station 5. Der Cache ist auf Wegen erreichbar. Siehe auch Spoiler.

 

 

Additional Hints (Decrypt)

gbgre Onhz (Fcbvyre)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)