Das Fuchsloch bei Neundorf ist eine seit alters her bekannte Karstquelle mit stark schwankenden Schüttgutmengen. Während bei langen Trockenperioden weniger als ein Liter Wasser pro Sekunde die Höhle verlässt, sind es bei Hochwasser bis zu 50 Liter pro Sekunde.
Ein Teil des hier aus einer aktiven Karsthöhle austretenden Wassers stammt von einem weiter oben bei Neundorf versickerten Bach. Aus dem Fuchsloch tritt jedoch auch dann Wasser aus, wenn dieser Bach vollständig trocken ist. Deshalb wird vermutet, dass ein weiterer Teil über bisher unbekannte Hohlräume der Karstquelle zufließt. Hat das Wasser die Höhle verlassen, fließt es als Neundorfer Wasser (oder Bach) aus dem Neundorfer Grund nach Süden und mündet am Ortsrand von Truckenthal in das Truckenthaler Wasser. Dieses fließt über die Itz in den Main.

Das große Portal (Fuchsloch) ist an einer parallel zur Fränkischen Linie verlaufenden Störung angelegt (Geologie). Der Verlauf dieser Störung wird durch die große Wand im mittleren Teil des Portals nachgezeichnet. Das Gestein ist ein flaseriger Kalkstein, welcher dem oberen Teil des Unteren Muschelkalks (Oberer Wellenkalk) zuzuordnen ist. Das Alter des Gesteins liegt bei etwa 245 Mio. Jahren.
Im Zuge der Forschungsgrabungen wurden der ursprünglich sehr enge Zugang erweitert und neue, bis dahin unbekannte Hohlräume entdeckt. Die Gesamtlänge liegt heute bei etwa 100 Metern.
Eine Verbindung des Fuchsloches zur naheliegenden Bleßberghöhle existiert jedoch nicht. Die Räume sind bis auf den Eingangsbereich zumeist eng und schlammig, Tropfsteinschmuck ist wegen der in unregelmäßigen Abständen auftretenden Hochwasser nicht vorhanden.
Aufgrund der Steinschlaggefahr sollte der Bereich unterhalb der Wand am Austritt des Baches nicht betreten werden.