Nach Auskunft des Kalenders der kuriosen Feiertage wird am 22. Juli gepflegt abgehangen. Dieses Datum nämlich markiert den Tag der Hängematte (engl. Hammock Day). Grund genug für uns diesen Ehrentag gebührend zu feiern.

Laut den Angaben des Erfinders des gepflegten Abhängens, geht es beim „Hammock Day“ primär darum, den Sommer und vor allem die heißen Tage angemessen zu genießen. Es geht explizit darum zu entspannen und angesichts der sommerlichen Temperaturen eben nicht zu arbeiten.
Kurzum, der Tag der Hängematte lädt förmlich dazu ein, ein entspanntes Nickerchen an einem schattigen Platz und vor allem in der Hängematte zu machen. Wem von euch diese Form der Entspannung nicht zusagt, der kann den Tag natürlich auch mit einem guten Buch und einem kühlen Erfrischungsgetränk in der Hängematte liegend verbringen oder einfach mit Gleichgesinnten ein wenig abhängen und Schwätzchen halten.
Daher treffen wir uns am 22. Juli, ab 17.00 Uhr, im "Hängemattenpark" an der Uni, um gemeinsam das zu tun, was man halt am Tag der Hängematte macht – rumhängen.
Es wird eine kleine Zahl an Hängematten geben, die von allen genutzt werden können. Es darf aber jeder gerne auch seine eigene mitbringen.
Übrigens: Der Begriff der Hängematte hat seine Wurzeln in der haitianischen Bezeichnung hamáka, einem Schlafnetz der Taínos. Der Begriff ist durch Christopher Kolumbus nach Europa gelangt, der hamacas in seinem Logbuch erwähnt. Und so finden wir den Wortstamm noch heute im Englischen „hammock“ und im Französischen „hamac“. Der sprachliche Umweg im Deutschen zur Hängematte entwickelte sich dann aus dem ursprünglichen Wortstamm „Hamach“ und beschreibt zugleich sehr pragmatisch die Funktion der Gegenstandes (hängende Schlafmatte).