Obwohl in der Umgebung von Augsburg die Kelten schon um 1.000 v. Chr. gesiedelt haben müssen, finden sich in diesem Bereich am Lech keine Spuren einer keltischen Besiedelung. Dies mag an den reißenden Fluten und den unzähligen Seitenarmen des „Likus“, wie die Kelten den Lech nannten, liegen.
Mit Kaiser Augustus wurden die Kelten aus dem Gebiet verdrängt. Die römische Herrschaft im keltischen Vindelicien dauerte bis etwa 500 n. Chr., was einige Funde bezeugen. Nach dem Abzug der Römer und nachdem verschiedene Völker durchgezogen waren, siedelten sich auf der Westseite des Lechs die Alemannen an, was sich im Jahr 1925 durch Gräberfunde bezeugen lässt.
Mittlerweile sind am Lechufer auch einige Spuren von Geocachern zu finden, was bereits durch mehrfache Funde bestätigt wurde.