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Jede Menge Schotter EarthCache

Hidden : 5/8/2024
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Die Münchner Schotterebene

Bei der Münchner Schotterebene handelt es sich geologisch gesehen um einen 1.500 km2 großen Sander.


Die Schotterebene in grün (Quelle: https://commons.m.wikimedia.org/wiki/File:Münchner_Schotterebene.png)

Die Ebene erstreckt sich zwischen dem Tertiären Hügelland im Norden und den Moränenlandschaften des Voralpenlandes im Süden.


Lage der Schotterebene (Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt)

Ihre Entstehungszeit erstreckt sich über drei Eiszeiten (Mindel-, Riß- und Würmeiszeit), die noch heute in der Schichtung erkennbar sind.

Während des Eiszeitalters waren in den Alpen die Berge in dicken Eisschichten begraben, nur die höchsten Gipfel ragten heraus. Das Gletschereis riss große Mengen Gesteinsschutt heraus, transportierte ihn aus den Zentralalpen und den Nördlichen Kalkalpen ins Alpenvorland und lagerte ihn in Moränen ab.
 

Zeitskala der Eiszeiten (Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt)

Das Schmelzwasser der Gletscher transportierte das vorher abgelagerte Moränenmaterial weiter. Das Geröll wurde schließlich weit entfernt von den ursprünglichen Gletschern in einer mächtigen Kiesdecke aufgeschüttet - der Münchner Schotterebene.

Unterhalb der eiszeitlichen Schotter liegt die obere Süßwassermolasse, die gebildet wurde, als Abtragungsmaterial aus den Alpen vor 50-2,6 Mio. Jahren das Molassebecken nördlich der Alpen auffüllte.


Die Kiesel

Die Form der Kiesel unterscheidet sich deutlich, je nachdem ob sie in einem Gletscher transportiert wurden oder in einem Fluss. Gletscherschutt ist grob und kantig. Schon nach wenigen Kilometern des Transports im Flussbett sind die Gesteinstrümmer rund- und glattgeschliffen.

An der Art der Kiesel kann man häufig noch ihre Herkunftsorte in den Alpen erkennen. Die meisten Kiesel sind hellgraue Kalke und Dolomite aus den Nördlichen Kalkalpen. Es kommen aber auch Gneise, Quarze und Granite aus den Zentralalpen vor, ebenso wie Hornstein, Sandstein und Konglomerat.

Vor Ort könnt ihr in einem Boden-Aufschluss den Schotter selbst ein bisschen untersuchen. 

Quellen: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Münchner_Schotterebene, https://fuerstenfeldbruck.bund-naturschutz.de/natur-info-ffb/entstehung, Infotafel vor Ort

Die Fragen:

1. Schau dir einige der Kiesel an. Kannst du am Rundungsgrad abschätzen, ob die Kiesel über weite Strecken im Fluss transportiert worden sind?

2. Sucht euch im Aufschluss einen Kiesel heraus, der nicht aus Kalk oder Dolomit besteht, ordnet ihn anhand der Infotafel einer Gesteinsart zu und beschreibt sein Aussehen (Farbe, Form / Rundung, Schleifspuren). Woher stammt dein Fundstück laut Infotafel? 

3. Einer der Kalke auf der Infotafel macht ein trauriges Gesicht. Aus was bestehen seine "Augen"?

4. Als Beweis eurer Anwesenheit vor Ort macht bitte ein Foto, am besten am Schild "Naturschutzgebiet" am Parkplatz. Euer Fundstück darf gerne mit aufs Bild.

Das Kleingedruckte:

Bitte schickt mir eure Antworten per Kontaktformular oder Message Center! Das Foto hängt ihr bitte an euren Log an! Log ohne Antworten oder ohne Bild … na ihr wisst schon. Viel Spaß!

Additional Hints (No hints available.)