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Das Bedürfnis, Nachrichten und deren Bedeutung vor neugierigen Blicken zu schützen (also diese zu verschlüsseln), ist wahrscheinlich schon kurze Zeit, nachdem die Menschheit die Schrift erfunden hatte, in Erscheinung getreten. Die Geschichte der Verschlüsselung reicht von der frühen religiösen Nutzung von Verschlüsselungstechniken im alten Ägypten sowie in der griechischen und römischen Militärkultur, über deren Einsatz im Ersten und Zweiten Weltkrieg und die Erfindung des ersten Computers, bis schließlich hin zu ihrer modernen Anwendungsform im Internetzeitalter.
Eine kurze Geschichte der Kryptographie
Kryptographie ist die Wissenschaft von Geheimschrifttechniken sowie von Verfahren zur Geheimhaltung von Nachrichten in jedwedem Medium. Verschlüsselung bildet nur einen Bestandteil der Kryptographie, in dem ein ursprünglicher Klartext oder Daten in einen verschlüsselten Text verwandelt werden, wodurch Dritte daran gehindert werden, dessen Inhalt zu verstehen.
Der zunehmende Wert, der Wissen und – in der heutigen Zeit – Daten zugeschrieben wird, hat die Weiterentwicklung der Kryptographie vorangetrieben. Die älteste bekannte Kryptographie wurde zur Erhaltung von religiösem und kommerziellem Wissen verwendet und anschließend durch das Bedürfnis nach sicherer militärischer Kommunikation beeinflusst. Der nächste drastische Wandel setzte ein, als sichere wirtschaftliche und private Kommunikation zur allgemeinen Notwendigkeit wurden. Seit den 1980ern wird unser Leben zunehmend von Computern und dem Internet beherrscht. Daher ist es im Informationszeitalter empfehlenswert, alle Kommunikationen zu verschlüsseln – ganz gleich ob diese zwischen Menschen, Maschinen oder Menschen und Maschinen stattfinden.
Wann und von wem wurde Kryptographie erfunden?
Der erste schriftliche Beweis für Verschlüsselung lässt sich ins alte Ägypten zurückverfolgen. Vor nahezu 4000 Jahren wurden die zeitlebens durchgeführten Taten des Adligen Khnumhotep II seinem Grabmal in schriftlicher Form beigegeben. Dieses Schriftstück enthielt aber einige Hieroglyphen, die die ursprüngliche Bedeutung des Textes verbargen. Alte ägyptische Verschlüsselungstechniken wurden vor allem zum Schutz von Wissen eingesetzt, denn Bildung war ein Privileg der obersten Gesellschaftsschichten und diente zudem dazu, die Schreibfertigkeiten des Verfassers unter Beweis zu stellen. Darüber hinaus wurden sie auch für religiöse Zwecke angewendet, um beispielsweise Tabus anzusprechen.
Der erste dokumentierte Nachweis für die Verwendung von Verschlüsslung für militärische Zwecke geht auf ca. 500 v. Chr. zurück. In Sparta basierte Verschlüsselung auf einer Erfindung namens Skytale, die das Senden und Empfangen geheimer Botschaften ermöglichte. Ein schmaler Pergamentstreifen wurde um ein zylindrisches Gerät gewickelt und der Text wurde längs des Geräts geschrieben. Nachdem das Band abgewickelt wurde, war der Text unlesbar, sei es denn, der Leser besaß einen identischen Zylinder. Dies war das erste Mal, dass das Konzept des gemeinsamen Schlüssels, das sogar in modernen kryptographischen Technologien Einsatz findet, für Verschlüsselung und Entschlüsselung verwendet wurde.
Was war die erste Form der Verschlüsselung?
Die erste Art der Verschlüsselung bestand im Austausch von Schlüsseln mittels eines ziemlich einfachen Verfahrens: dem Ersetzen von Einheiten (Buchstaben oder Buchstabengruppen) durch andere Einheiten auf Basis einer Reihe von Substitutionsregeln, z. B. A=N, B=O usw. Vor dem Computerzeitalter wurde die Sicherheit von Verschlüsselung dadurch gewährleistet, dass nur der Sender und Empfänger Zugriff auf die Schlüssel hatten. Auf diese Weise konnte der Inhalt der Nachricht nicht entschlüsselt werden, auch wenn der Überbringer der Nachricht festgenommen wurde.
Römische Verschlüsselung
Julius Cäsars Legionen verwendeten die obige Methode mit großem Erfolg. Die Cäsar-Verschlüsselung greift auf die gewöhnliche Reihenfolge des Alphabets zurück, aber die Buchstaben werden dabei um eine festgelegte Anzahl von Buchstaben verschoben (wenn A zu E wird, dann wird B zu F). Obwohl solche verschobenen Schlüssel heute als einfachste Form der Verschlüsselung gelten, konnte die Cäsar-Chiffre erst gegen 800 n. Chr. geknackt werden. Der arabische Mathematiker Al-Kindi untersuchte die Häufigkeit der in der Geheimbotschaft verwendeten Buchstaben, um die Substitutionsregel herauszufinden. Die im Text am häufigsten verwendeten und kürzesten Wörter wie „und“, „wie“ „so“ usw. helfen ebenfalls beim Dechiffrieren derartiger Codes.
Verschlüsselung während des Zweiten Weltkriegs
Vor und während des Zweiten Weltkriegs veränderte sich die Verschlüsselung dramatisch, da maschinelle und elektromechanische Verschlüsselung und Entschlüsselung erfunden wurden. Dieser Prozess trug zur Erfindung des modernen Computers bei. Arthur Scherbius erfand die Rotor-Schlüsselmaschine Engima. Dank ihr konnten die Deutschen in den ersten Kriegsjahren Befehle und Informationen unter völliger Geheimhaltung weitergeben. Zum Knacken des Codes wäre es erforderlich gewesen, ungefähr 17.000 verschiedene Kombinationen innerhalb von 24 Stunden auszuprobieren.
Die Entschlüsselung von Enigma war für die Anstrengungen der Verbündeten eine Notwendigkeit. Dies führte zur Institutionalisierung von Verschlüsselung als Wissenschaft und inspirierte Alan Turing dazu, die erste Maschine, die mittels Rechenleistung Verschlüsselung brechen konnte, zu entwickeln und einzusetzen.
Wann wurde Datenverschlüsselung populär?
In den frühen 1970er Jahren wurde Kryptographie aus zweierlei Gründen von den Regierungen dominiert: Zum einen waren Computer sehr teuer und zum anderen aus Geheimhaltungsgründen.
Verschiedene Faktoren trugen dazu bei, dass Verschlüsselung der breiten Masse zugänglich wurde. Der wichtigste dieser Faktoren war die Erfindung des Internets im Jahr 1989 und die weit verbreitete Nutzung von Computern. Sowohl die industriell-wirtschaftliche als auch die persönliche Kommunikation mussten geschützt werden. Finanzdienstleistungen gehörten beispielsweise zu den ersten Services, für die sichere elektronische Transaktionen benötigt wurden. Andere Unternehmen wollten ihre digital gespeicherten Geschäftsgeheimnisse absichern. Und schließlich wollten auch Privatnutzer auf Nummer sicher gehen, wenn es um den Schutz ihrer Online-Kommunikation ging. Heutzutage sind nahezu alle digitalen Kommunikationen verschlüsselt – oder sollten es zumindest sein.

Habt Ihr jetzt eine Idee, die Ihr in CERTITUDE eintragen müsst???
Wie Ihr schon richtig vermutet, ist der gelbe Buchstabensalat wichtig! Wenn Ihr den entschlüsselt habt, könnt Ihr damit auch einen Ort oder Region verbinden - das ist dann das Lösungswort. Das Lösungswort (alles klein geschrieben) setzt Du dann in CERTITUDE ein!
ZUSATZINFO:
Mir haben einige Cacherfreunde mitgeteilt, dass Certitude nicht GRÜN wird, obwohl das richtige Ergenbis eingetragen wurde. Ich habe die Problematik aufgegriffen und im Team konnten wir das Problem tatsächlich nachstellen! Erklären konnten wir es uns aber nicht.
Daher der WICHTIGE HINWEIS:
Tragt/Schreibt das Lösungswort bitte NICHT manuell, also per Tastatur in den Checker!!! Nutzt bitte unbedingt die Copy + Paste Funktion UND achtet bitte dabei darauf, dass sich KEIN Leerzeichen und/oder Bindestrich im Lösungswort befindet!
Wie gesagt, wir haben den "Fehler" nachgestellt und verstehen nicht, warum Certitude einen Unterschied zwischen manueller Eingabe und hineinkopieren macht!
Du kannst deine Rätsel-Lösung mit
certitude überprüfen.
